15.01.2022

Winterlicher Feldsalat mit Pasta

Zutaten:

  • 250 g Penne
  • 4 Schalotten, fein gewürfelt
  • 2-3 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 400-500 g Fenchel, grob gewürfelt
  • 50 ml Olivenöl
  • Stückchen frische Chilischote oder Chiliflocken
  • 75 g getrocknete Sauerkirschen
  • 1 EL Weißweinessig
  • Je 1 rote und gelbe Paprikaschote, gewürfelt
  • 150 g Feldsalat, gewaschen und gezupft
  • Salz
  • Pfeffer
  • 75 g Walnüsse, geröstet

Zubereitung:

  • Penne nach Packungsanleitung in kochendem Salzwasser bissfest garen. Anschließend das Kochwasser abgießen und die Nudeln mit 1 EL Olivenöl vermengen.
  • Eine Auflaufform einfetten.
  • Knoblauch, Fenchel, Olivenöl, Schalotten, Chili, Salz und getrocknete Sauerkirschen in die Form geben. Alles gut miteinander vermengen. Für 30 Minuten bei 176°C backen.
  • Das abgekühlte Gemüse mit Senf, Pfeffer und Weißweinessig mischen und mit den Nudeln in einer großen Schüssel vermengen.
  • Paprika und Feldsalat vorsichtig unterheben und den Salat mit Salz und Pfeffer abschmecken. Walnüsse unterheben und den Salat sofort servieren.

Tipp:

Wer mag, kann Schinken- oder Speckwürfel zum Salat hinzufügen.

Dressing-Tipp:

Als Dressing empfehle ich ein Joghurt-Dressing.


17.12.2021

Marzipankartoffeln

Für etwa 18 Marzipankartoffeln

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten

Zutaten:

  • 150 Gramm nicht entöltes Mandelmehl
  • 20 ml frisch gepresster Orangensaft
  • etwa 3 TL Stevia-Pulver
  • jeweils 1 TL Rosenwasser und Zimt
  • etwas Bittermandelaroma
  • 15 Gramm zuckerfreies und rohes Kakaopulver zum Wälzen

Zubereitung:

  • Alle Zutaten bis auf das Mandelmehl und das Kakaopulver mit einem Handrührgerät verrühren und das Mandelmehl dann Stück für Stück hinzugeben. Gründlich verkneten, vielleicht noch ein wenig nachsüßen, je nach Geschmack.
  • Den Teig zu 18 Kugeln formen, diese in Kakaopulver wälzen und die Marzipankartoffeln in eine Dose geben.

Nährwerte pro Stück:Kalorien: 55, Fett: 5 Gramm, Eiweiß: 2 Gramm, Kohlenhydrate: 1 Gramm

16.12.2021

Orangen-Chai-Tee

Zutaten:

  • 500ml Kefir
  • 2 EL Chai-Tee (lose)
  • 4 Bio-Orangen
  • 1 EL Honig

Zubereitung:

  • Eine Orange heiß abwaschen und die Schale abreiben.
  • Drei Orangen auspressen und den Saft aufkochen.
  • Tee in einen Filter füllen und im heißen Orangensaft für 10 Minuten ziehen lassen.
  • Wenn der Orangen-Chai-Tee abgekühlt ist, Kefir und Honig einrühren und pürieren.
  • Tee in ein Glas füllen und mit Orangenschale bestreuen.


03.12.2021

Butterplätzchen

Für etwa 45 Stück (je nach Größe der Ausstechformen)

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten + Kühlzeit der Plätzchen

Zutaten:

jeweils 50 Gramm Mandelmehl und Vanille-Proteinpulver

100 Gramm kalte Butter in Flöckchen oder Margarine

1 Ei + 1 Eigelb oder vegane Alternativen

70 Gramm Erythrit

2 TL Stevia-Pulver

1 TL Backpulver

Vanillepulver

1 Prise Salz

1 EL Milch + 2 Eigelb zum Bestreichen

Zubereitung:

Das Ei mit dem Eigelb und der Butter schaumig aufschlagen, Stevia, Salz und den Erythrit nach und nach unterrühren.

Alle weiteren Zutaten hinzugeben, alles zu einem Teig verarbeiten und diesen für etwa eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

Den Teig dann bis zum Erreichen einer Dicke von etwa 5 mm ausrollen und mit Förmchen ausstechen, die auf zwei Backbleche verteilt werden. Den Ofen noch auf 160 Grad vorheizen.

Die Butterplätzchen noch mit den Eigelben und der Milch bestreichen, die vorher mit einem Schneebesen verquirlt werden. Für 10 bis 11 Minuten im Backofen backen.

Nährwerte pro Stück: Kalorien: 31, Fett: 2,5 Gramm, Eiweiß: 2 Gramm, Kohlenhydrate: 0,1 Gramm


02.12.2021

Wintersalat mit Chicorée

Zutaten:

  • 1 Chicorée
  • 200 g Spinat
  • 1 rote Paprika
  • 100 g gelbe Tomaten
  • 1 Orange
  • ½ Granatapfel
  • 1 Handvoll Walnusskerne

Zubereitung:

  • Spinat unter kaltem Wasser waschen und trockenschleudern.
  • Orange schälen und die Filets heraustrennen.
  • Chicorée, die Paprika und die Tomaten klein schneiden.
  • Die Kerne aus dem Granatapfel pulen.
  • Walnusskerne grob hacken und in einer Pfanne ohne Öl kurz anrösten.
  • Spinat grob zerreißen und mit dem Chicorée, Paprika, Tomaten und Granatapfelkernen mischen.
  • Alle Zutaten miteinander vermengen.

Tipp:

Als Topping für diesen Salat eignen sich Oliven, Nüsse oder Käsewürfel.

Dressing-Tipp:

Als Dressing empfehle ich das Hanföl-Dressing oder die Vinaigrette.


06.10.2021

Rohkost: Was du wissen solltest!

Für viele Menschen klingt Rohkost im ersten Moment nach Einschränkungen und Verzicht. Dieses negative Image konnte in den letzten Jahren aber abgelegt werden. Und viele Menschen integrieren Rohkost in die tägliche Ernährung, ohne etwas davon zu wissen. Ein Smoothie, Beilagensalat zum Hauptgang, der Obstsalat zum Frühstück - all das ist Rohkost!

Rohkost beschreibt eine Kostform, bei der ausschließlich oder weitgehend unerhitzte pflanzliche Lebensmittel verzehrt werden. Zur Rohkost gehören zudem Lebensmittel, die verfahrensbedingt erhöhten Temperaturen ausgesetzt werden, so beispielsweise kaltgeschleuderter Honig oder kaltgepresste Öle.

Nicht alle Lebensmittel können roh verzehrt werden

Wie bereits erwähnt, kann durch die Rohkost der Körper optimal mit Nähr- und Mineralstoffen sowie Vitaminen versorgt werden. Jedoch dürfen nicht alle Lebensmittel roh verzehrt werden. Dies gilt beispielsweise für Hülsenfrüchte und Kartoffeln.

Die Hülsenfrüchte mit Vertretern wie Bohnen, Erbsen und Linsen schützen sich vor Fressfeinden und produzieren ein Gift. Manche Lektine sind ein besonders starkes Gift und können dazu führen, dass die roten Blutkörperchen verklumpen. Durch das Keimen der Hülsenfrüchte kann ein Teil des Giftes abgebaut werden. Werden die Hülsenfrüchte anschließend noch erhitzt, kann das Gift komplett abgebaut werden.

Bei den rohen Kartoffeln sieht es hingegen ein wenig anders aus. Sie enthalten Solanin, ein Nervengift. Dieses ist ebenfalls in vielen Nachtschattengewächsen enthalten. In größeren Mengen ist dieses Gift für den Menschen schädlich. Durch das Kochen oder Braten von Kartoffeln wird es jedoch komplett abgebaut.

Magen-Darm-Beschwerden nach Rohkost?

Es hält sich immer noch das hartnäckige Vorurteil, dass es durch den Verzehr von Rohkost zu Beschwerden im Magen-Darm-Bereich kommen kann. Zu Beginn einer Rohkosternährung können tatsächlich Blähungen entstehen. Das ist jedoch auf die eigene Darmflora zurückzuführen. Diese ist bei jedem Menschen unterschiedlich. Die Darmflora setzt sich aus 800 bis 1.000 verschiedenen Bakterien zusammen. Und jede Gattung der Darmbakterien ist auf eine bestimmte Art von Nahrung spezialisiert - einige auf Fette, andere auf Eiweiß oder Zucker. Die Darmflora benötigt eine gewisse Zeit, um sich auf die Rohkost einzustellen und diese entsprechend verdauen zu können. So etwas kann jedoch bei jeder Ernährungsumstellung auftreten und ist nicht gezielt mit der Rohkost in Verbindung zu bringen.

Zudem kann eine versteckte Fruktoseintoleranz zu Magen-Darm-Beschwerden nach dem Verzehr von Rohkost führen.

Bakterielle Belastung vermeiden

Aufgrund der Tatsache, dass Rohkost, in den meisten Fällen, nicht erhitzt wird, sollten rohes Obst und Gemüse vor dem Verzehr gründlich gewaschen werden.

In diesem Fall empfiehlt es sich, das Obst und Gemüse mit Natron oder Apfelessig sowie lauwarmem Wasser gründlich zu reinigen und anschließend abzutrocknen.

Ruhig öfter mal zum Salat greifen

Die im Darm befindlichen Bakterien metabolisieren also verstoffwechseln die löslichen Ballaststoffe aus der Rohkost durch eine Gärung. Von dieser Gärung leben die Bakterien. Durch den regelmäßigen Genuss von Rohkost kann also die Ansiedlung dieser Bakterien gefördert werden. Durch den Gärungsprozess entstehen verschiedene Stoffe, die für die Darmgesundheit wichtig sind. Zu diesen Stoffen gehören beispielsweise die kurzkettigen Fettsäuren. Wer nur wenig Salat und Gemüse zu sich nimmt, begünstigt demnach eine Fehlbesiedlung des Darms.

Salat lieber nicht am Abend essen?

Selbst wenn der Salat eine leichte und kalorienarme Mahlzeit darstellt, kann es bei einigen Menschen zu Magenbeschwerden kommen, sofern der Salat am Abend gegessen wird. Aus diesem Grund raten viele Ernährungsexperten vom Salatgenuss am Abend ab. Jedoch kann dies nicht pauschal gesagt werden.

Es gibt einfach Menschen, die schwerverdauliche Lebensmittel besser vertragen als andere. Durch den Ballaststoffreichtum im Salat und in der Rohkost im Allgemeinen kann es zu Verdauungsproblemen kommen. Allerdings haben nicht alle Menschen Schwierigkeiten mit der Verdauung nach dem Genuss eines Salates am Abend.

Wenn du beispielsweise weißt, dass du einen empfindlichen Verdauungstrakt hast, solltest du aus diesem Grund am Abend eher auf schwefelhaltiges Gemüse wie rohe Zwiebeln oder Knoblauch verzichten.

Menschen, die Rohkost am Abend nicht so gut vertragen, müssen dennoch nicht auf den leckeren und gesunden Genuss verzichten. Der Salat kann beispielsweise mit ausreichend Fett, in Form von Dressing, sowie Eiweiß (Nüsse oder Schafskäse) angereichert werden. Durch die Kombination aus Fett und Eiweiß wird der Salat gut für die Verdauung vorbereitet. Die Nähr- und Ballaststoffe können vom Körper dadurch auch besser aufgenommen werden.


03.09.2021

Barfußlaufen

Nicht nur die klassische Modebranche, sondern auch die Hersteller von Sportartikeln verführen uns regelmäßig zum Kauf neuer Schuhe. Und gerade im Laufsektor hat sich die letzten Jahre viel in der Forschung getan, um die Sohlen zu verbessern, Stöße abzudämpfen und das Laufen insgesamt angenehmer zu machen. Neben den neuesten Farben und Formen finden wir also immer mehr Hightech in unseren Schuhen. Ist das nicht genau das, was wir brauchen, um gesund und fit zu bleiben? Die aktuellsten Untersuchungen sagen Nein!

Barfuß zu laufen heißt nun nicht, dass du deine Sportschuhe in der Ecke stehen lässt und von heute auf morgen deine Zehn-Kilometer-Runde auf Asphalt auf blanken Sohlen bewältigst. Erstens wird dir das Schmerzen bringen, weil du harten und mit kleinen Steinchen versehenen Untergrund an deinen Füßen gar nicht mehr gewohnt bist, und zweitens muss das Barfußlaufen erst wieder erlernt werden. Um in den Genuss der gesunden Vorteile des Barfußlaufens zu kommen, kannst du einfach anfangen, täglich zehn Minuten ohne Schuhe auf Waldwegen, Wiesen oder Schotterwegen zu spazieren. Zu Hause solltest du ebenfalls auf Schuhe verzichten und lieber in Socken herumlaufen.

Beim Barfußlaufen geht es einerseits darum, deine Füße, deren Knochen und Muskulatur zu stärken, das funktioniert wie gesagt ebenso zu Hause mit Socken, und andererseits darum, dich mit der Erde und der Natur zu verbinden und damit Entzündungen und übermäßige Elektrostrahlung abzuwehren.

Dein Fuß besitzt etwa zwanzig verschiedene Muskeln und wenn du barfuß läufst, dann müssen alle davon mithelfen, dein Gleichgewicht zu halten und deinen Fuß richtig abzurollen, denn ohne Schuhe trittst du nicht mit der Ferse zuerst auf. Du gehst eher auf dem Vorderfuß und dies ist auch wichtig, denn dafür wurde dein Fuß mitsamt Gelenk konzipiert. Der Stoß, der durch deinen Körper geht, wenn du zuerst mit der Ferse auftrittst, ist genau das, was sich hinterher in Gelenkproblemen an Knie und Hüfte bemerkbar machen kann. Zudem kann die Achillessehne besser ihre Arbeit tun, wenn du zuerst mit dem Vorder- oder Mittelfuß aufkommst. Nebenbei verbessert sich durch das Barfußlaufen, oder das Laufen in Socken zu Hause im Winter, dein Tastsinn. Oft wird gedacht, dass Frauen mit dem Tragen von High Heels ohnehin eine gute Balance entwickeln, aber das ist nicht dasselbe, als würde der Fuß dabei das Gleichgewicht ausbalancieren helfen.

Barfußlaufen in der Natur bietet sogar noch weitere Vorteile. Abgesehen davon, dass es guttut, mit der Natur verbunden zu sein, dass Stress gemindert und Glücksgefühle ausgelöst werden, bringt das Barfußlaufen auf natürlichem Boden, also im Wald, auf Wiesen, am Strand, einen Vorteil der besonderen Art mit sich. Es hilft dir dabei, freie Radikale zu bekämpfen und damit durch oxidativen Stress entstandene Entzündungen in deinem Körper zu mindern. Die Erdoberfläche ist negativ geladen. Wir laden uns im Laufe des Tages positiv auf, allen voran durch den elektromagnetischen Smog, welcher uns 24 Stunden am Tag umgibt. Schlaf hilft zwar, diesen oxidativen Stress abzubauen, aber selbst dabei sind viele Menschen noch von ihren technischen Geräten samt deren Strahlung umgeben. Wenn du nun nur zehn Minuten am Tag draußen barfuß läufst, nimmt dein Körper die negativ geladenen Elektronen der Erde auf und deine freien Radikale werden neutralisiert. Auch Schwimmen in natürlichen Gewässern hilft dabei, deinen oxidativen Stress zu reduzieren.

In vielen, eher esoterisch angehauchten Publikationen kannst du etwas über das sogenannte Erden lesen und genau das passiert, wenn du barfuß läufst. Die negativ aufgeladenen Elektronen wirken wie Antioxidantien und bauen Entzündungen, Schmerzen und Beschwerden nachhaltig ab. Je mehr du dich auf diese Weise mit der Natur, am besten in einem Wald, verbindest, desto mehr Glückshormone produziert dein Körper. Dopamin und Serotonin bewirken ein positives Kribbeln im Bauch und wirken heilend. Je glücklicher und geerdeter du bist, desto gesünder und widerstandsfähiger sind du und dein Stoffwechsel.

Ich mache das ja immer so - und werde vor allem in der kalten Jahreszeit sehr komisch dabei angesehen: Ich ziehe mir meine Joggingschuhe aus nachdem ich ca. 75 % meiner Runde geschafft habe und spaziere für 10 Minuten barfuß auf Feld- oder Waldboden. Danach ziehe ich die Schuhe wieder an und beende meine Runde. Das gibt mir echt den Kick, da meine Füße wieder warm sind, wenn ich zuhause ankomme. Je waldiger, matschiger der Boden ist, desto mehr Spaß macht es mir.


29.06.2021

Was ist wichtig beim Grillen?

Wer grillen möchte, kann dazu unterschiedliche Arten von Grills nutzen. Die Auswahl ist abhängig davon, wie viel Platz einem zum Grillen zur Verfügung steht, welche persönlichen Vorlieben man hat und an welchem Ort man grillen möchte. Zudem bedeutet ein größerer Grill immer einen schnelleren Grillerfolg. Einige Grundregeln gelten jedoch für alle Arten des Grillens gleichermaßen:

Die Kleidung

Gerade, wenn du im Freien grillen möchtest, ist es immer sinnvoll, dass du festes Schuhwerk und Handschuhe trägst, um Verletzungen oder ein Wegrutschen zu vermeiden.

Die Sauberkeit

Der Umgang mit dem Grill ist zugleich ein Umgang mit Lebensmitteln. Genau deshalb solltest du den Grill unbedingt nach jeder Nutzung gründlich reinigen. Dafür kannst du eine Bürste einsetzen, um den Rost von Grillresten befreien zu können. Wenn du dir diese Arbeit ein wenig erleichtern möchtest, ist zu empfehlen, dass du den Grillrost vor der Benutzung einfach mit etwas Öl einreibst, denn so bleiben weniger Rückstände daran haften. Die Asche im Inneren des Grills kannst du nach dem Abkühlen einfach mit einem Handfeger und einer Schaufel entfernen.

Das Zubehör

Wer grillen möchte, sollte die entsprechende Ausrüstung besitzen. Dazu kannst du einige Produkte im Fachhandel oder online kaufen. Folgende Artikel solltest du berücksichtigen:

Die Grillschürze

Durch die Grillschürze erreichst du, dass deine Kleidung immer sauber und geschützt bleibt. Zudem besitzen viele Grillschürzen Taschen, in denen du nützliches Zubehör unterbringen kannst.

Die Grillhandschuhe

Deine Grillhandschuhe bieten dir den richtigen Schutz beim Grillen. Denn hierbei hast du es immer mit hohen Temperaturen zu tun, was leicht zu Verbrennungen führen könnte, wenn du ohne Handschuhe arbeitest.

Die Abdeckhaube

Gerade, wenn du im Freien grillst, ist der Einsatz einer Abdeckhaube oft sehr sinnvoll. Zunächst schützt sie dein Grillgut davor, durch herumfliegenden Staub verunreinigt zu werden. Zudem kann der Garprozess beeinflusst werden, weil die Hitze rundherum über deinen Lebensmitteln gehalten wird, was zu einem beschleunigten Grillen führt.

Die Grillzange und Palette

Beim Grillen ist die Grillzange ganz wichtig, weil du damit dein Obst und Gemüse gut auf dem heißen Grill platzieren und es auch wieder entnehmen kannst. Kaufst du dir noch zusätzlich eine Palette, dann kannst du darauf dein Grillgut platzieren und neben den Grill stellen, um es einsetzen zu können, wenn die richtige Temperatur erreicht worden ist. Grillpaletten eignen sich vor allem für Grillgut, das leicht zerfallen könnte, wie zum Beispiel Burger-Patties oder Obstspieße.

Grillbürste

Die Grillbürste kommt erst zum Einsatz, wenn das Grillen bereits abgeschlossen ist. Denn sie ist speziell mit Borsten aus Messing oder Kupfer gefertigt, damit du die Grillstäbe ideal reinigen kannst.

Burgerpresse

Die Burgerpresse kannst du dir kaufen, musst es aber nicht. Sie bietet den Vorteil, dass du dir Burger in die gleiche Größe pressen kannst, wodurch auch die Garzeiten bei allen Patties gleich sein werden.

Holzkohle und Grillanzünder

Nicht jeder kann ein Feuer einfach mit etwas Holz entfachen. Deshalb kannst du dir Grillanzünder kaufen, die du anzündest und auf die Kohlen oder das Holz legst, um das Feuer entfachen zu können. Die Holzkohle bietet den Vorteil, dass sie nach dem Abbrennen eine Glut erzeugt, auf der man immer noch grillen kann.

Grillkorb oder -netz

Das entspannteste Grillen von Gemüse erzielst du mit einem Grillkorb oder -netz. Das sind speziell für das Grillen gefertigte Hilfsmittel, die es dir ermöglichen, dein Grillgut geschützt auf dem Grill zu platzieren. Das ist vor allem bei einem Grill mit Rost sinnvoll, damit das Gemüse nicht hinunterfallen kann. Die Netze oder Körbe haben Löcher oder bestehen aus einer netzartigen Struktur. Der Vorteil ist außerdem, dass du das Grillgut mit einem Handgriff wenden kannst und nicht mit jedem Gemüsestück einzeln herumbalancierst.

Spieße

In vielen Rezepten helfen Spieße dabei, das Grillgut zusammenzuhalten. Selbstverständlich gibt es da auch viele verschiedene Varianten. Die Palette reicht von Metall-, Holz- und Bambusspießen bis hin zu Spießen aus Rosmarinstängeln. Eine Grundausstattung an Spießen (gern unterschiedliche) sollten in deinem Haushalt vorhanden sein, damit du auch mal spontan grillen kannst.

Ich selbst habe mehrere Varianten zu Hause und je nach Gericht entscheide ich, welche ich einsetze. Bei Holz- und Bambusspießen empfiehlt es sich, die Spieße vor der Verwendung kurz in Wasser einzulegen, damit sie nicht so schnell anbrennen.


30.05.2021

Chicorée-Salat

Zutaten:

  • Salz
  • Pfeffer
  • 2 EL Rapsöl
  • 1 EL Mohn
  • 300 g grüner Spargel
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 2 Grapefruits
  • 2 Chicorée
  • 1 roter Chicorée oder Radicchio

Zubereitung:

  • Spargel waschen und die holzigen Enden entfernen. Anschließend den Spargel schälen.
  • Nun die Spargelstanden schräg in 2 cm lange Stücke schneiden.
  • Frühlingszwiebeln waschen, putzen und schräg in feine Ringe schneiden.
  • Die Grapefruits schälen, so dass die gesamte weiße Haut entfernt ist. Fruchtfilets herausschneiden.
  • Chicorée putzen und die Blätter einzeln vom Strunk lösen. Anschließend waschen und trockenschütteln. Zusammen mit den Grapefruitfilets und den Frühlingszwiebelringen auf einen Teller legen.
  • Öl in einer Pfanne erhitzen und zuerst den Mohn anrösten, dann den Spargel darin unter ständigem Rühren anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Den Spargel anschließend zu den Frühlingszwiebelringen und den Grapefruitfilets geben.

Tipp:

Zu diesem Salat können Chili-Garnelen oder auch Hähnchenstreifen serviert werden.

Dressing:

Zutaten:

  • 1 TL Honig
  • 1 TL mittelscharfer Senf
  • 1,5 EL Weißweinessig
  • Salz
  • Pfeffer
  • 3 EL Rapsöl
  • 1 EL Mohn

Zubereitung:

Honig, Senf, Essig, Salz, Pfeffer und Öl in ein hohes Gefäß geben und mit einem Stabmixer zu einer Vinaigrette verrühren. Anschließend den Mohn in eine Pfanne geben und rösten. Den noch heißen Mohn unter die Vinaigrette geben.


21.05.2021

Burnout oder Depression

Zunächst einmal in aller Deutlichkeit: Burnout ist eigentlich nur ein anderes Wort für Depression. Es klingt nur schicker, weniger nach Krankheit und eher nach viel Arbeit.

Ein Burnout beziehungsweise eine Depression ist eine verzwickte Angelegenheit, ein schleichender Prozess, dessen Beginn wahrscheinlich gar nicht richtig auszumachen ist. Wer über eine längere Zeit einer fortdauernden Überlastungssituation ausgesetzt ist, landet früher oder später genau in dieser Falle. Je nachdem, wie groß die individuelle Widerstandskraft ist. Burnout bedeutet wörtlich übersetzt, ausgebrannt zu sein. Du kannst aber nur ausgebrannt sein, wenn du vorher für etwas gebrannt hast. Da steckt der Teufel leider im Detail und es erwischt in der Regel tatsächlich diejenigen, die an ihrer Tätigkeit grundsätzlich viel Spaß haben und sich entsprechend engagieren. Durch den Spaßfaktor wird die Grenze zur Überforderung verwischt und du überschreitest sie, ohne es wirklich zu bemerken. Ja, du bist abends müde, wenn du nach Hause kommst, und ja, du hast keine Lust mehr, dich mit deinem Partner auseinanderzusetzen. Du brauchst jetzt deine Ruhe, um morgen ausgeruht dort weiterzumachen, wo du heute aufgehört hast. Du lässt Dinge schleifen und es entsteht ein sogenannter Tunnelblick, da du dich nur noch auf die eine Sache konzentrierst: Du willst es schaffen. Alles andere ist nebensächlich. Fast unmerklich verkümmern deine sozialen Kontakte, du hast sowieso keine Lust, dich abends oder am Wochenende mit Freunden zu treffen. So geht die Spirale immer weiter nach unten und du merkst es nicht einmal. Deine Gedanken kreisen um deine Arbeit und wie du wann welche Aufgabe erledigen kannst. Wann hast du zum letzten Mal herzlich gelacht, wann ein unbeschwertes Wochenende verbracht? Wann war dein letzter Urlaub, kannst du dich erinnern?

Das Tückische am Burnout ist die Tatsache, dass die meisten Betroffenen die ersten Anzeichen überhaupt nicht wahrnehmen. Die anderen, die es bemerken, gehen darüber hinweg nach dem Motto: "Augen zu und durch, das wird schon." Aber es wird nicht... Wenn wir nicht beizeiten auf unsere Psyche hören, wird sie sich massiv wehren und sich bemerkbar machen, und zwar meist in Form körperlicher Schmerzen, unerklärlicher Fieberschübe oder ähnlichem. Unsere Psyche ist da sehr kreativ und wird sich eine Stelle aussuchen, die schon angeschlagen ist. Der Schmerz wird so platziert, dass wir einen Arzt einschalten müssen.

Deine Psyche ist clever. Wenn du deine Probleme ignorierst, wird eben der Körper in Mitleidenschaft und du aus dem Verkehr gezogen.

Jetzt kommt es natürlich sehr stark auf den Arzt an. Ein guter Mediziner wird erkennen, dass die körperlichen Schmerzen nur dein zweitrangiges Problem sind und dich auf eine Behandlung beim Psychologen hinweisen. Und damit bist du gut beraten, denn je länger sich ein Burnout in deiner Seele manifestiert, desto länger wird es brauchen, bis du wieder vollständig gesund bist.

Gerade Menschen in der Lebensmitte, und hier speziell Frauen, sind extrem gefährdet, ein Burnout zu entwickeln. Die Kinder sind zwar oft aus dem Haus, aber die Doppelbelastung durch Job und Haushalt reicht eigentlich schon aus, eine Überforderungssituation auszulösen. Kommt dann noch ein unerwartetes Problem oder gar ein Schicksalsschlag hinzu, ist das Maß voll und die Psyche mag nicht mehr mitspielen. Solche Auslöser können Krankheit oder sogar der Tod von nahen Angehörigen sein oder aber die Trennung vom Partner oder der Partnerin. Der Anlass ist relativ egal, die Folgen sind aber in der Regel sehr ähnlich: Die Betroffene fällt in ein großes schwarzes Loch, aus dem sie aus eigener Kraft kaum herauszukommen vermag.

Meine Freundin Claudia hat das so beschrieben. In ihren schlimmsten Zeiten hatte sie immer das Gefühl, auf einer Kante zu balancieren und sie hatte nur die Möglichkeit, entweder in den Abgrund zu rutschen oder sich an den eigenen Haaren wieder auf sicheren Boden zu ziehen. Anfangs traten diese Gefühle vielleicht einmal im Jahr auf, zum Schluss einmal im Monat. Das war der allerletzte Moment, sofort, aber wirklich sofort die Reißleine zu ziehen. Nach einer fünfwöchigen Reha mit anschließender Psychotherapie befindet sie sich auf einem guten Weg. Claudia hat ihre individuellen Symptome einer beginnenden Überforderung kennengelernt und erkennt sie heute bereits im Ansatz. Sie hat viele Ausgleichsmöglichkeiten ausprobiert, angefangen von Spazierengehen über Sport bis hin zu Yoga und Entspannung. Und sie hat ihre ganz eigene Methode gefunden, auf sich zu hören. Seit langer Zeit meditiert sie mindestens einmal am Tag für mindestens zwanzig Minuten. Diese Zeit nimmt sie sich nur für sich, komme, was da wolle, und es geht ihr gut damit.

Ich weiß, dass Meditation nicht jedermanns Sache ist, aber sie ist es wert, ausprobiert zu werden. Im Zweifel gibt es noch andere Entspannungsmethoden, wie beispielsweise Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung oder Traumreisen. In jeder Volkshochschule werden entsprechende Kurse angeboten.

Übung:

Eine schöne Übung fürs Atmen als Vorstufe zur Meditation. Du kannst es immer und überall anwenden. Im Auto, auf der Toilette, in einer Warteschlage, im größten Trubel, um kurz zu dir selbst zu finden - eigentlich immer. Deine Aufgabe ist es, im 5-5-5-5-System zu atmen. Zähle bis fünf beim Einatmen, halte die Luft an und zähle bis fünf. Dann, beim Ausatmen, wieder bis fünf zählen und, bevor das nächste Einatmen kommt, zähle erneut bis fünf. Die Übung wird auch 4-Square genannt. Wenn das sehr gegen deinen Atemrhythmus geht, gibt es diese Übung ebenso in der 4-4-8-Reihenfolge. Da kannst du ausprobieren, was dir eher liegt. Bis vier zählen beim Einatmen, bis vier Atem halten und dann bis acht zählen beim Ausatmen. Ich persönlich liebe diese Übung und mache sie bei jeder passenden Gelegenheit, bevorzugt in Warteschlagen und im Stau.

19.05.2021

Tu deinem Leib etwas Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen.

Teresa von Ávila


14.05.2021

Erdbeerspieße vom Grill

Schwierigkeitsgrad: leicht

Portionen: 4

Vorbereitungszeit: 15 Minuten

Grillzeit: 5 Minuten

Zutaten:

100 ml Sahne

24 Erdbeeren

1 Bio-Zitrone

100 g Magerquark

8 Zweige Rosmarin

3 EL Honig, flüssig

Zubereitung:

Zitrone mit heißem Wasser abwaschen. Schale abreiben und Saft auspressen. Diesen mit 2 EL Honig mischen.

Erdbeeren waschen. Nadeln vom Rosmarin streifen. Erdbeeren auf die Rosmarinzweige stecken und mit der Honigmischung bestreichen.

Spieße auf dem Grill unter Wenden 5 Minuten garen.

Restlichen Honig mit Quark mischen. Sahne steif schlagen und zusammen mit der Zitronenschale zum Quark geben und vorsichtig unterheben.

Erdbeerspieße mit dem Quark servieren.


13.05.2021

Visionboard

Vor allem rund um den Jahresbeginn haben sie Hochsaison. Da werden Pläne geschmiedet, bunte Bilder aus Hochglanzmagazinen ausgeschnitten und aufgeklebt, To-do-Listen erstellt und Träume versucht in Bilder umzusetzen. Die Anleitung zur Erstellung eines Visionboards ist relativ kurz und du hast sie sicher auch schon öfter durchgelesen und wartest womöglich nach einem Jahr noch immer auf die Traumvilla und das heiße Girl mit Traumbody. Sitzt du immer noch davor und wartest darauf, dass deine Wünsche sich realisieren? Es funktioniert allerdings mit Ausschneiden, Aufkleben und Träumen sowie Warten allein nicht!

Bevor du dir nicht genau darüber bewusst geworden bist, was du in deinem Leben und wann du es erreicht haben möchtest, kannst du deine Ziele nur unklar formulieren, lässt dich ablenken und jagst womöglich jährlich neuen Träumen nach. Planung ist das halbe Leben - plane dein Leben, in Abschnitten, in kleineren Zeiteinheiten, im großen Rahmen. Wie zuvor beim Thema Stressprävention angesprochen, ist eine Prioritätenliste wichtig. Was willst du bis zum Jahresende erreicht haben, wo siehst du dich in drei Jahren, wo und wie willst du in fünf Jahren leben? Dein Visionboard verkraftet auch die Änderung und Anpassung von Träumen, die Verschiebung von Prioritäten, aber stecke dir deine Ziele in Schritten ab und verliere das große Endziel nicht aus den Augen. Du wirst Zwischenziele mal schneller, mal langsamer erreichen. Stelle dir bei jedem Ziel, bei jedem Traum, den du in Angriff nimmst, vor, wie du dich fühlen wirst, wenn du es erreicht hast. Was genau wird sich dann in deinem Leben ändern? Wie wirst du dich dann fühlen? Wie soll es danach weitergehen?

Je mehr du dich jetzt schon in deine Zukunft einfühlen kannst, je früher du beginnst, deine Zukunft zu leben, desto schneller wird sie bei dir sein. Ein Beispiel, welches oft in Talkshows und in Zeitschriften verfolgt werden kann, ist, dass man abnehmen möchte, weil man dann wieder in trendige und figurbetonte Outfits passt. So stürzt man sich also in die nächste Diät. Dabei rennt man aber nach wie vor in Schlabberjeans und Grobstrickpullover durch die Welt. Täglich der Gang zur Waage und der Gedanke, wenn ich erst einmal bei meinem Wunschgewicht anbelangt bin, dann... Und nun stelle dir vor, derselbe Mann überlegt sich anstelle einer überhasteten Diät eine Ernährungsumstellung, damit einhergehend ein paar Änderungen seiner Gewohnheiten und regelmäßiger Bewegung oder noch besser, gezieltem Training. Schon wenige Tage später, gefällt er sich ein wenig besser im Spiegel, nicht etwa, weil schon so viele Kilos gepurzelt wären, nein, sondern weil er auf sich achtet und schon jetzt versucht, sein neues Selbst zu leben. Die Ernährungsumstellung gelingt, die Laune ist gut und wird noch besser, wenn die Damenwelt positiv reagiert oder bei Mädels die ersten neuen Teile der aktuellen Kleiderkollektion schon eine Nummer kleiner eingekauft werden können. Er oder sie wird sein Ziel erreichen, denn es wird schon fast gelebt!

Das ist das ganze Geheimnis und der große Unterschied zwischen einem Visionboard, das funktioniert, und einem Visionboard, von dem du dich am Jahresende enttäuscht abwendest. Ein Visionboard ist nicht nur eine Zieldefinition, es ist zugleich der Weg dahin. Wünschen und Hoffen und Träumen erschaffen keine Realitäten. Dich auf den Weg zu machen, schon anzufangen so zu leben, wie du später gerne leben möchtest, das bringt Bewegung in die Sache. Plötzlich gehen Türen auf, Möglichkeiten eröffnen sich und Chancen werden dir geboten. Die ersten Meilensteine auf dem Weg zu deinem großen Gesamtziel kommen Stück für Stück in dein Leben, weil du dich selbst darauf zubewegst. Und du kannst jederzeit innehalten und dein Visionboard neu ordnen, nachjustieren, sogar übersprungene Schritte zur Seite schieben und neue Prioritäten in die Mitte stellen. Ein Visionbaord ist lebendig, es entwickelt sich mit dir mit! Ob du es an die Kühlschranktür hängst oder ihm einen Rahmen und prominenten Platz im Wohnzimmer einräumst, selbst die Toilette oder dein Badezimmer können für dich der passende Raum sein. Es ist dein Leben, gestalte es nach deinen Wünschen, aber komm heraus aus der Komfortzone, sonst können deine Träume nicht in Erfüllung gehen.

Resümee:

  • Werde dir klar darüber, was du im Leben erreichen willst.
  • Erstelle dir ein Visionboard, damit du deine Ziele regelmäßig siehst.
  • Arbeite daran, deine Ziele zu verwirklichen.

Erfreue dich an allem, was du schon erreicht hast. Vielleicht gestaltest du ein zweites Board, eines mit strahlend erreichten Zielen!


11.05.2021

Fettcreme

Eigenschaften: hilft bei sehr trockener Haut

Zutaten:

6 Tropfen ätherisches Öl, nach eigenem Wunsch

10 g Lanolin anhydrid

5 g Sheabutter

5 g Bienenwachs

20 g Jojobaöl

20 g Mandelöl

40 ml Wasser

Zubereitung:

Lanolin, Bienenwachs und Sheabutter leicht erhitzen und schmelzen.

Öle dazugeben und auf 60 Grad erhitzen.

Heißes Wasser dazugeben und abkühlen lassen.

Dann das ätherische Öl hineinmischen.


04.05.2021

Tomaten-Spargel-Salat

Zutaten:

  • 200 g grüner Spargel
  • ½ TL Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • ½ Limette
  • 100 ml mediterrane Gemüsebrühe
  • ½ TL Senf
  • 120 g mittelgroße Tomaten (2 mittelgroße Tomaten)

Zubereitung:

  • Den Spargel waschen und die holzigen Enden abschneiden. Anschließend das untere Drittel der Stangen schälen und den Spargel schräg in Stücke schneiden.
  • Öl in einer Pfanne erhitzen und den Spargel, unter häufigem Wenden, goldbraun anbraten. Anschließend den Spargel mit Salz und Pfeffer würzen.
  • Die halbe Limette auspressen und den Saft in eine kleine Schüssel geben. Die Brühe und den Senf dazugeben und mit einem Löffel oder Schneebesen verrühren.
  • Die Tomaten waschen, vierteln, Stielansätze herausschneiden und das Fruchtfleisch klein würfeln. Die Tomatenwürfel anschließend zu der Brühe geben.
  • Zuletzt den Spargel mit der Tomaten-Vinaigrette vermischen.

Tipp:

Zu diesem Salat schmecken am besten frischgebackenes Brot oder dünne Hähnchenstreifen.


02.05.2021

Die ewige Jugend

Alle wollen alt werden, aber niemand älter.

Um unseren Körper in Form zu halten, sind mittlerweile unzählige Diäten, Hilfsmittel und Kosmetika auf dem Markt.

Reicht es, sich jung zu fühlen, um dem Alter ein Schnippchen zu schlagen? Reicht es aus, seine Falten unterspritzen zu lassen, bis man aussieht wie die Botox-Boys? So einfach ist es nicht.

Die geneigte Leserin möge sich an Dorian Gray erinnern. Ein makelloser Jüngling, der von seinem eigenen Portrait derart fasziniert war, dass er eifersüchtig auf dieses Bild wurde, da es im Gegensatz zu ihm für die Ewigkeit so jung bleiben würde. Er wünschte sich, es sei genau andersherum. Sein Wunsch wurde erfüllt und sein Gesicht blieb makellos.

Stattdessen alterte das Bild. Leider spiegelte es aber zugleich die Sünden und Schlechtigkeiten wider, derer sich Dorian Gray nicht unmaßgeblich befleißigte. Das Portrait wurde im Laufe der Zeit zu einer schrecklichen Fratze, während Mr. Gray sich ohne Rücksicht auf Verluste selbst verwirklichte. Ist er damit glücklich geworden? Ich fürchte, nein. Welchen Preis hat er bezahlt? Er war zum Schluss paranoid und als er, einem klaren Moment folgend, sein Leben ändern wollte, wurde es ihm genommen. Der einzige Roman Oscar Wildesist unterhaltsam und lehrreich zugleich und wurde in Hollywood entsprechend verfilmt. Das Fatale: Den Hauptdarsteller ereilte quasi das gleiche Schicksal. Auch er wollte nicht altern und zerbrach fast an der Tatsache, diesen Alterungsprozess nicht aufhalten zu können. Heute ist er ein bemitleidenswerter, psychisch kranker Mann.

Diese wissenschaftlich anerkannte psychische Erkrankung, bei der Menschen unfähig sind, körperlich und seelisch zu reifen, wird in der Psychologie als "Dorian-Gray-Syndrom" bezeichnet. So hat Dorian Gray am Ende doch das erreicht, was er immer wollte: Unsterblichkeit. Manchmal erinnern mich die Stars und Sternchen tatsächlich an eben diesen Dorian Gray.

Die Gedanken kreisen ausschließlich um das Aussehen, jeder Makel wird zum Mittelpunkt allen Denkens. Nach jeder erneuten Verschönerung wird sehr schnell der nächste Makel entdeckt, der ebenfalls beseitigt werden muss. So folgt ohne medizinische Indikation eine Operation nach der nächsten, die Risiken sind unüberschaubar und der Preis, der zu zahlen ist, ist verdammt hoch. Nicht nur monetär gesehen, sondern auch die Gesundheit betreffend.

Wenn du jetzt erschrocken bist, weil du selbst bereits über eine chirurgische Korrektur nachgedacht hast, kann ich dich beruhigen, das geht fast jeder Frau so.

Das Problem sind nicht die vielen unnützen Faltencremes. Das eigentliche Problem ist die Tatsache, welche Ansicht über das Älterwerden sich in den Köpfen der Allgemeinheit festgesetzt hat und von den Medien überflüssigerweise sogar noch befeuert wird. Nur dieses verschobene Menschenbild treibt Frauen wie Männer zum Schönheitschirurgen. Zu Rubens Zeiten kam niemand auf die Idee, sich Fett absaugen zu lassen, selbst wenn es zu der Zeit medizinisch bereits möglich gewesen wäre.

Tatsächlich erschreckend ist, dass laut einer repräsentativen Befragung etwa 20 Prozent der unter dreißigjährigen Frauen der Meinung sind, es ohne Schönheitskorrektur im Leben schwerer zu haben. Von wegen "wahre Schönheit kommt von innen"...

Derartige Maßnahmen können das Leben jedoch nicht verlängern. Im Gegenteil, zu oft hört man mittlerweile von unbefriedigenden und gesundheitsgefährdenden Ergebnissen einer Schönheitsoperation. Und ob die vermeintliche Schönheit und vorgetäuschte Jugendlichkeit das Ende leichter machen, ist äußerst fraglich.

Solange ich mich erinnern kann, hatte meine Oma ein unheimlich faltiges Gesicht. In ruhigen Stunden habe ich diese Falten mit dem Finger nachgezeichnet und noch heute überkommt mich ein leises Glücksgefühl, wenn ich an diese Stunden denke. Für mich war meine Oma bildschön. Das beweist, dass Schönheit immer im Auge des Betrachters liegt. Fast hätte ich es vergessen: Wusstest du, dass 10 Prozent der Patienten in der Plastischen Chirurgie Männer sind? Wie dem auch sei, finde dich beizeiten mit der Tatsache ab, dass du sterben wirst, wenn es Zeit ist. Ob mit glattem oder faltigem Gesicht.

Übung:

Setze oder lege dich an einen ruhigen Ort, an dem du ein paar Minuten ungestört bist. Atme bewusst ein und aus. Nimm deinen Atem ganz wahr. Nach ein paar Atemzügen stellst du dir vor, dass du beim Einatmen Liebe in deinen Körper fließen lässt. Der Atem, also die Liebe, fließt ganz sanft hinein und füllt jeden Winkel deines Körpers aus. Wenn du ausatmest, stellst du dir vor, dass du die Liebe in dir, in deiner Wohnung verteilst, dann in deiner Straße, in deinem Wohnort, in dem Land, in dem du gerade bist, bis einmal über die ganze Welt. Mache dies ein paar Minuten und merke, wie du danach entspannt und glücklich bist.


29.04.2021

Chlorophyll - mehr als nur gesund

Auch das Blattgrün, Chlorophyll, steckt im Salat. Dabei gilt die Regel: Je dunkler der Salat, desto mehr Blattgrün ist enthalten. Und dieser Stoff versorgt uns nicht nur mit Sauerstoff. Vor allem unsere Blutbildung können wir mit Chlorophyll unterstützen. Denn die chemische Struktur ist der von Hämoglobin also dem Farbstoff der roten Blutkörperchen sehr ähnlich.

So wird der Sauerstofftransport in den Adern unterstützt und neue Blutzellen können sich bilden. Zeitgleich wird unser Blut auch noch gereinigt. Das war aber noch längst nicht alles. Chlorophyll ist ein wahrer Alleskönner. So schützt uns das Blattgrün beispielsweise vor einem Eisen- und Magnesiummangel. Diese Spurenelemente können durch die Versorgung mit dem Blattgrün besser vom Körper genutzt werden. So können ansonsten auftretende Mangelerscheinungen verhindert werden, indem chlorophyllhaltige Nahrungsmittel verzehrt werden.

Und selbst im Kampf gegen die freien Radikale ist das Blattgrün ein wertvoller Helfer. Seine antioxidative Wirkung sorgt für die Bekämpfung der Schadstoffe im Körper. Chlorophyll wird seit geraumer Zeit des Weiteren eine krebshemmende Wirkung nachgesagt.

Viel Chlorophyll ist beispielsweise enthalten in:

  • Grünkohl
  • Spinat
  • Brokkoli
  • grünen Erbsen
  • Gurken
  • Brennnesseln
  • Petersilie
  • Koriander

Salat hat also zahlreiche positive Effekte auf unseren Körper. Und selbst die These, dass der menschliche Körper die Nährstoffe aus Rohkost nicht optimal verwerten kann, wurde eindeutig widerlegt. Lange Zeit wurde geglaubt, dass alle Lebensmittel gekocht werden müssen, damit der Körper die Nährstoffe optimal verwerten kann. Heute weiß man jedoch, dass durch das Kochen, Braten, Dünsten und so weiter vielmehr Vitalstoffe verloren gehen. Vor allem Vitamin C sowie seine antioxidative Wirkung werden beispielsweise durch das Kochen dezimiert.

Durch den Verzehr von Salat können demnach Nähr- und Vitalstoffe optimal vom Körper aufgenommen werden.


23.04.2021

Spargel vom Grill

Grundsätzliches: Spargel kaufst du am besten, wenn er saisonal erhältlich ist. Die Stangen lassen sich sehr gut grillen.

Vorbereitung:

Grünen Spargel putzen und weißen Spargel schälen.

In Öl rollen.

Salzen und pfeffern.

Zubereitung: Für 5-10 Minuten auf dem Grill bei 180-200 °C grillen.


21.04.2021

Fermentierter Spargel

Zutaten:

  • Je nach Größe des Gärgefäßes circa 400g Spargel
  • 6 Knoblauchzehen
  • 400g Wasser
  • 8g Salz

Zubereitung:

  • Spargel schälen und so zurechtschneiden, dass er - am besten senkrecht - ins Gärgefäß passt.
  • Knoblauch in Scheiben schneiden und hinzufügen.
  • Salz mit dem Wasser vermischen (Menge an das Gärgefäß anpassen).
  • Gemüse so beschweren, dass alles von der Salzlake bedeckt ist.
  • Gefäß verschließen und circa zehn Tage fermentieren lassen


16.04.2021

Warmer Spargelsalat

Zutaten:

  • 400 g grüner Spargel
  • 400 g weißer Spargel
  • 100 g Rucola (1 Bund)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 8 Stiele Kerbel
  • ½ Zitrone
  • 2 EL Rapsöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • 150 ml mediterrane Gemüsebrühe
  • 1 Prise Kokosblütenzucker
  • 1 EL Walnussöl

Zubereitung:

  • Den grünen und weißen Spargel waschen und im unteren Drittel schälen. Die holzigen Enden werden abgeschnitten. Anschließend die Spargelsorten schräg in 3 cm lange Stücke schneiden.
  • Den Rucola waschen, putzen und trockenschleudern. Anschließend die groben Stiele entfernen.
  • Die Knoblauchzehe schälen und leicht zerdrücken.
  • Kerbel waschen, trocknen und die Blätter abzupfen. Danach die Zitrone auspressen.
  • Das Rapsöl in einer Pfanne erhitzen. Knoblauch und Spargel dazugeben. Beides bei starker Hitze und unter häufigem Wenden anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  • Anschließend gibst du die Gemüsebrühe hinzu und lässt alles für 5 Minuten köcheln.
  • Den Spargel in eine Schüssel geben, mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Kokosblütenzucker abschmecken und zum Schluss Rucola und Kerbel unterheben.

Tipp:

Du kannst diesen Salat mit Garnelen aufpeppen. Dazu benötigst du 320 g Garnelen (ohne Kopf und Schale). Diese werden angebraten und halbiert. Anschließend können sie mit dem Salat serviert werden.

Alternativ kannst du den Salat zum Schluss mit Walnüssen oder gehobeltem Parmesan bestreuen.

Dressing:

Zutaten:

  • 2 EL Rapsöl (nativ)
  • 2 EL Leinöl (nativ)
  • 2 EL Essig
  • 30 ml Orangensaft
  • ½ TL Salz
  • etwas schwarzer Pfeffer (frisch gemahlen)
  • 3 Knoblauchzehen

Zubereitung:

Den Knoblauch schälen und pressen. Vermische diesen mit Essig, Orangensaft, Salz und Pfeffer. Achte darauf, dass sich das Salz aufgelöst hat. Verrühre es mit Leinöl oder Rapsöl zu einer Vinaigrette.


15.04.2021

Optimaler Folsäure-Haushalt

Die Folsäure ist ein B-Vitamin und unter anderem an der Blutbildung beteiligt. In Kombination mit anderen Vitaminen kann durch einen optimalen Folsäure-Haushalt Arteriosklerose vorgebeugt werden. Viele Frauen haben vielleicht in der Schwangerschaft das erste Mal von der Folsäure gehört. Ein Mangel an diesem B-Vitamin sollte in der Schwangerschaft auf jeden Fall verhindert werden. Denn sonst würde sich beispielsweise das Risiko eines offenen Rückens beim Neugeborenen erhöhen. Folsäure findet sich jedoch nicht nur in Salaten, sondern auch in Kräutern.

Für eine optimale Versorgung mit Folsäure sollten die folgenden Lebensmittel nicht auf deinem Teller fehlen:

  • Spinat
  • Grünkohl
  • Feldsalat
  • Endiviensalat
  • Brokkoli
  • Porree
  • Rosenkohl
  • Blumenkohl
  • Paprika


12.04.2021

Gegrillter grüner Spargel mit Pecorino

Schwierigkeitsgrad: mittel

Portionen: 4

Vorbereitungszeit: 20 Minuten

Grillzeit: 12 Minuten

Zutaten:

500 g grüner Spargel

70 g Pecorino-Käse, als Stück

6 EL Olivenöl

60 g Pinienkerne

Salz

Pfeffer

Zubereitung:

Spargel waschen und circa 3 cm vom unteren Ende abschneiden.

Pinienkerne in einer Pfanne kurz trocken anrösten.

Käse kleinhobeln.

Spargel mit Olivenöl einölen und für 12 Minuten von allen Seiten grillen.

Fertigen Spargel mit Käse und Pinienkernen bestreuen und nach Belieben salzen und pfeffern.


10.04.2021

Aloe-Vera-Lotion

Eigenschaften:

zarte Haut/für alle Jahreszeiten geeignet

Zutaten:

20 ml Mandelöl

40 g Aloe Vera Pflanze

20 g Sheabutter

15 Tropfen ätherisches Öl nach Wahl

20 ml Vitamin-E-Öl

Bei Bedarf zum Konservieren: Tocopherol

Zubereitung:

Das Aloe-Vera-Blatt aufschneiden und die Flüssigkeit herauspressen. Auf dem Blatt bleibt ein Gel zurück, das du mit dem Messer abkratzen kannst.

Sheabutter im Wasserbad zum Schmelzen bringen.

Währenddessen Mandelöl, Aloe-Vera-Gel und Vitamin-E-Öl mit einem Schneebesen gut vermengen.

Sheabutter den Ölen hinzufügen und erneut aufschlagen.

Ätherisches Öl hinzugeben und bei Bedarf ebenfalls Tocopherol.

Wenn alles zu einer cremigen Masse geworden ist, für eine Stunde im Kühlschrank abkühlen lassen.

Nach einer Stunde erneut mit dem Schneebesen die Creme durchmixen.

Abfüllen und im Kühlschrank lagern.

Mit Tocopherol ist die Lotion 6 Monate haltbar, ansonsten innerhalb einer Woche zu verbrauchen.



09.04.2021

Mitochondrien

Mitochondrien sind wie kleine Kraftwerke in deinen Zellen. Davon ist mitnichten nur eines pro Zelle vorhanden, sondern gleich mehrere. Die Anzahl der Mitochondrien pro Zelle kann gehackt werden. Je besser diese Kraftwerke funktionieren und je mehr du davon in deinen Zellen hast, desto höher ist die Produktion von Adenosintriphosphat (kurz ATP) und dieses ist der Energieträger, welcher deine Zellen zum Funktionieren bringt. Wie du vielleicht weißt, erneuern sich Zellen ständig und halten so deinen Körper jung und funktional.

Für einen gesunden Ablauf des Zellwachstums und der Zelltätigkeit benötigt die Zelle die Mitochondrien und diese wiederum brauchen für die Produktion der Energie, also des ATP, vor allem Enzyme, Kalzium, Magnesium und Phosphor. Ein wichtiger Bestandteil der Enzyme ist Eisen. Grundvoraussetzung für die Funktion dieser Vorgänge ist außerdem die Verfügbarkeit von Vitamin D. Du kannst also anhand der später genannten Aufstellung von Superfoods herausfinden, welche dieser Mikronährstoffe du womöglich vermehrt in deine Ernährung einbauen solltest, um deine Mitochondrien ordentlich arbeiten zu lassen.

Mitochondrien können für die Herstellung des ATP zwar sowohl Fette als auch Glukose verwenden, doch bei der Glukoseoxidation entstehen als Nebenprodukt freie Radikale, und zwar um ein Vielfaches mehr als bei der Fettverbrennung. Freie Radikale sorgen in deinem Körper für den beschleunigten Alterungsprozess in deinen Zellen. Zudem kann die Verbrennung von Glukose und der Bedarf an Glukose bei Steigerung der Mitochondrienanzahl zu einem Heißhunger auf Zucker und Kohlenhydrate führen. Die Zivilisationskrankheiten, welche daraus entstehen, sind dir hinlänglich bekannt.

Mitochondrien sitzen wie gesagt in jeder Zelle, also auch in den Fettzellen. Bei der kalten Thermogenese, also kalter Dusche und einem Training oder Spaziergang im Freien bei kalten Temperaturen, werden in deinem braunen Fettgewebe die Mitochondrien aktiviert, vermehrt tätig und somit vermehrt aufgebaut. Das Fett wird quasi an Ort und Stelle sofort verbrannt.

Ein weiterer Biohack zum Aufbau und Ausbau der Mitochondrien ist die ketogene Ernährung, weil dann die Gesamtenergie des Körpers aus Ketonen, also Fett, bezogen wird, und das intermittierende Fasten. Bei Mangel an Nahrung, also während der Fastenzeit, muss dein Körper dennoch ein bestimmtes Energie- und Leistungslevel aufrechterhalten, also baut er vermehrt Mitochondrien auf, um einem Energieabfall vorzubeugen.

Manche Biohacker wollen dem langfristigen Aufbau, welcher notwendig ist, wenn man mit kalten Duschen und Ernährungsumstellung erst beginnt, entgehen und ihn beschleunigen und behelfen sich deshalb mit Nahrungsergänzungen, welche im einschlägigen Handel bezogen werden können. Um also diesen Aufbau anzutreiben, benötigst du Alpha-Liponsäure, welche unter anderem in Spinat, Brokkoli, Tomaten und Fleisch, vor allem Innereien, zu finden ist. Das Coenzym Q10 wird zwar vom Körper selbst hergestellt, diese Produktion nimmt aber mit dem Alter ab, so dass eine gezielte Zufuhr zur Steigerung der Mitochondrien durchaus Sinn macht. Es befindet sich in Fleisch, Eiern, fettem Fisch wie Makrelen, Olivenöl und wiederum Brokkoli. Zudem hilft Resveratrol, welches lange ein Werbemittel der Weinindustrie war und in Rotwein vorkommt. Es ist allerdings ebenso in Trauben, vor allem natürlich roten Weintrauben, Erdnüssen und dunkler Schokolade enthalten. Zu guter Letzt ist ein weiteres Hilfsmittel zur Erhöhung der Anzahl an Mitochondrien in deinen Zellen auch Kreatin. Willst du es nicht als Nahrungsergänzung einnehmen, so musst du Fleisch und Fisch essen, da Kreatin ein Muskelbaustein und somit nur in Muskeln zu finden ist.


08.04.2021

Bulletproof Coffee

Der "Erfinder" dieses Getränks erzählt die Geschichte, er hätte einen mit Butter angereicherten Tee in einem Dorf am Himalaya erhalten und sich nach dem Genuss desselben fast sofort wieder erfrischt und tatkräftig gefühlt, obwohl er müde und erschlagen dort angekommen war. Zurück in Silicon Valley hat er versucht, dieses Getränk nachzuahmen und, wie bei Biohackern üblich, für sich zu verbessern, so dass es zu noch mehr Leistungssteigerung führt. Nach einigen Versuchen war der Bulletproof Coffee geboren, welcher für Teeliebhaber ebenso gut mit Grünem Tee umgesetzt werden kann.

Du brauchst dafür deinen üblichen schwarzen Morgenkaffee und mixt diesen in einem Mixer mit einem Teelöffel Weidebutter und einem Löffel MCT (Mittelkettige Triglyceride) oder Kokosöl. Wichtig ist, dass der Kaffee oder Tee wirklich gut gemixt wird und sich die Fette aus Butter und Kokosöl kleinstmöglich im Kaffee verteilen, so dass es hinterher aussieht wie ein Kaffee Latte!

Zum Ausprobieren musst du nicht sofort MCT-Öl kaufen, es geht grundsätzlich auch mit Kokosöl. Die mittelkettigen Fettsäuren des Kokosöls machen dieses zur natürlichen und besten Quelle für MCT-Öle. Wenn du die Wirkung des Bulletproof Coffee oder Tees einmal erfahren hast, kannst du dir über einschlägige Verkaufsplattformen zum Thema Biohacking oder Bulletproof immer noch ein passendes Öl dafür besorgen.

Dass die Zutaten biologisch gesehen einwandfrei sein sollten, um die höchstmögliche Wirkung für deine Gesundheit zu erzielen, muss hier nicht extra erwähnt werden. Was ist nun genau die Wirkung dieses Morgengetränks, wenn du es erst einmal in deine neue Routine eingebaut hast?

Abgesehen davon, dass das Koffein dich wacher macht, sättigt dich der Bulletproof Coffee für die nächsten Stunden, kurbelt deine Fettverbrennung an und sorgt für fokussierte Leistungserbringung. Da keinerlei Zucker zugesetzt ist und auch keine Kohlenhydrate vorhanden sind, beeinflusst er nicht deinen Blutzuckerspiegel und schützt dich vor den berühmten Leistungstiefs und Heißhungerattacken in der Mitte des Vormittags. Zur geschmacklichen Verfeinerung kannst du gerne Zimt, Vanille, Kakaopulver oder Kurkuma hinzufügen. Alle diese Komponenten zeichnen sich durch ihre antioxidativen Wirkstoffe sowie entzündungshemmenden Eigenschaften aus und erhöhen die kognitive Leistungsfähigkeit.

Da dieser Kaffee dich sättigt, kannst du auf weiteres Frühstück verzichten. Dein Körper kann sich somit um die Entsorgung von Schlacken und Abfallstoffen kümmern und wird nicht durch die Verdauung von Müsli, süßen Teilchen oder sonstigen Lebensmitteln beeinträchtigt, die deinen Insulinspiegel erhöhen und dich schläfrig machen.

Resümee:

  • Probiere, den Bulletproof Coffee oder Tee eine Zeit lang regelmäßig zu trinken, und du wirst den Unterschied merken.


07.04.2021

Brennnessel-Shampoo

Eigenschaften:

pflegt und reinigt die Haare

Zutaten:

250 ml Brennnesseltee

10 g Naturseife, geraspelt

Zubereitung:

Seife zerkleinern und Tee aufkochen.

Seife in dem Tee auflösen.

Das Shampoo kannst du erst nach 2 Tagen nutzen.

Ins feuchte Haar einmassieren und einwirken lassen.

Mit lauwarmem Wasser ausspülen.


05.04.2021

Kampf gegen freie Radikale

Salat enthält viel Vitamin E. Die Kombination aus Vitamin C und Vitamin E führt zur Bildung von Antioxidantien. Diese schützen den Körper vor den Angriffen der freien Radikale. So kann eine vorzeitige Alterung verhindert werden. Ebenso kannst du verschiedenen Erkrankungen auf diese Weise vorbeugen.


05.03.2021

Gegrillter Halloumi mit Chili

Schwierigkeitsgrad: leicht

Portionen: 4

Vorbereitungszeit: 10 Minuten

Grillzeit: 8 Minuten

Zutaten:

400 g Halloumi-Käse

15 g rote Zwiebeln

300 g Erdbeeren

10 g Basilikumblätter

½ Chilischote, rot

3 EL Balsamico

1 EL flüssiger Honig

2 EL Olivenöl

Salz

Pfeffer

Zubereitung:

Erdbeeren waschen und klein schneiden.

Chilischote waschen, halbieren, entkernen und dann klein schneiden.

Basilikumblätter waschen, trocknen und in Streifen schneiden.

Zwiebeln schälen und klein schneiden.

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit Öl, Essig und Honig vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Halloumi in die gewünschte Portionsgröße zerteilen und für je 4 Minuten auf jeder Seite auf dem Grill anrösten.

Zum Servieren gegrillten Halloumi mit der Sauce servieren.


01.03.2021

Teebaum-Duschgel

Eigenschaften:

Hausmittel gegen unreine Haut

Zutaten:

1 TL Xanthan (dient als Verdickungsmittel)

40 ml Betain

10-15 Tropfen Teebaumöl

200 ml destilliertes Wasser

2 EL Pflanzenöl (geruchsneutral)

Zubereitung:

Wasser und Xanthan in ein Gefäß geben und mit einem Stabmixer mischen.

In das Gel das Betain langsam einrühren.

Teebaumöl und Pflanzenöl dazugeben und mischen.

Kühl aufbewahren und schnell aufbrauchen.


27.02.2021

Kombucha-Ketchup

Zutaten:

  • 170ml Kombucha
  • 150g Tomatenmark
  • 2 EL Honig
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • Prise Zimt
  • Prise Chiliflocken
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  • Zunächst alle Zutaten gut miteinander vermischen.
  • Die Masse in ein Glas füllen.
  • Tipp: Das Glas nicht ganz zudrehen, da die Fermentation weiterläuft.


26.02.2021

Verlasse deine Komfortzone und etabliere neue Gewohnheiten

Ein bedeutender Teil des Biohacking ist das Beschäftigen mit dir selbst, nicht nur mit deinem Körper und deiner Gesundheit, sondern auch mit deinem Geist und Denken! Du kannst dich nur optimieren und leistungsfähiger, glücklicher und zufriedener sein, wenn du dich und deine Schwächen kennst und Punkt für Punkt die Liste deiner individuellen Verbesserungsmöglichkeiten abarbeitest. Dazu ist es jedoch notwendig, dich zu bewegen, nicht nur im körperlichen Sinne, sondern auch im geistigen. Du musst aus deiner Sofaecke herauskommen und etwas tun! Dir über deine Ziele klar werden, deine Rituale analysieren und im ersten Moment feststellen, welche tun dir jetzt schon gut und welche Gewohnheiten solltest du besser ablegen. Wie beim Visionboard schon beschrieben, kannst du an deinen Träumen arbeiten oder dich weiterhin in Was-wäre-wenns ergehen, hoffen oder hadern. Zu viele negative Gedanken, ob durch dich selbst oder durch andere in deinen Geist gedrängt, machen dich auf Dauer krank und dies gilt es in Zukunft zu vermeiden!

Wenn deine Komfortzone aus deiner Wohnung, deinem Lieblingsitaliener und deinem Job besteht, den du schon jahrelang machst, also aus lauter bekannten und gewohnten Dingen, dann versuche doch einmal im Kleinen, deine Komfortzone zu verlassen und Neues, Unbekanntes auszuprobieren. Dies kannst du ganz einfach in deinen Alltag einbauen und dann zur Gewohnheit beziehungsweise zu neuen Gewohnheiten in deinem Leben werden lassen.

  • Probiere einmal ein anderes Restaurant für dein Abendessen am Samstag aus!
  • Gehe einen anderen Weg zur Arbeit oder zur U-Bahn-Station!
  • Sprich mit Arbeitskollegen oder fremden Menschen im Supermarkt, mit denen du sonst nie etwas zu tun hast. Es beginnt mit einem Lächeln, welches du den Menschen schenkst, und vielleicht beginnen sie dann ein Gespräch mit dir, falls du dich nicht selbst traust sie anzusprechen!
  • Suche dir ein Hobby außerhalb deiner vier Wände, was interessiert dich? Das kann ein Kurs an der Volkshochschule sein ebenso wie ein Besuch in einem Fitness-Studio oder die Teilnahme an Yoga- und Meditationskursen in deiner Umgebung.
  • Du hast Probleme Frauen anzusprechen? Nimm dir vor, jeden Tag, mit drei fremden Mädels zu sprechen... ohne Hintergedanken. Einfach so. Sprich über banales und belasse es dabei.

Du erweiterst dadurch nicht nur deine Komfortzone, sondern auch deinen Horizont und baust nebenbei unbewusst Ängste ab. Du musst nicht gleich zum Fallschirmspringen gehen, um dich Dingen zu stellen, vor denen du dich fürchtest. Es beginnt im Kleinen, wird dir aber im Laufe der Zeit Lust machen auf neue und größere Herausforderungen. Du wirst dadurch gelassener auf neue und auf stressige Situationen reagieren, weil du dich schon zuvor neuen Gegebenheiten gestellt und diese gemeistert hast. Dein Selbstvertrauen wird enorm wachsen und dein Spaß am Leben wird immer mehr zunehmen.

Vielleicht bist du seit Jahren in einer Beziehung, die mehr aus Gewohnheit läuft, denn aus dem Gefühl der unsterblichen Liebe heraus. Du hast dich in dieser Beziehung eingerichtet, aber manchmal nagt da dieser Gedanken, war es das schon? Es muss nicht unbedingt zu einem Bruch der Beziehung kommen, auch wenn du durch das Verlassen deiner gewohnten Umgebung neue Leute kennenlernen wirst. Du kannst der Beziehung einen neuen Schubs, neuen Schwung geben, indem du den ersten Schritt machst und vielleicht beim Abendessen, welches du vorzugsweise selbst zubereitet hast, den Tisch schön dekorierst, das Lieblingsgetränk deines Partners bereithältst und anstelle von heller, künstlicher Beleuchtung mal ein paar Kerzen anzündest. Vielleicht wartet dein Partner ebenso in seiner Komfortzone darauf, dass etwas passiert und dies muss per se nichts Schlechtes sein. Gehe den ersten Schritt, setze ein Zeichen und sieh, was passiert! Dein Partner wird sich wohl eher freuen, als dir Vorhaltungen zu machen. Organisiere deinen Neuanfang in der Beziehung wie ein Date, mache dich hübsch und denke daran zurück, was ihr vielleicht am Anfang eurer Liebe alles unternommen habt. Solch ein Abend ist ebenso planbar, wenn man Kinder hat. Entweder dürfen diese einmal auswärts bei den Großeltern oder Freunden schlafen oder du beziehst sie mit in das Abendessen ein und deckst anstelle des Esstisches den Teppich im Wohnzimmer wie bei einem Picknick. Kommt dir das jetzt komisch vor? Versuche es trotzdem, du bist immer noch in deiner Wohnung, ganz nah an deiner Komfortzone, aber du beginnst in kleinen Schritten, schon etwas zu ändern, und dies wird sich bei positiver Reaktion immer weiter fortsetzen.

Resümee:

Denke und handle verrückt. Probiere Neues aus und setze dir scheinbar unerreichbare Ziele.


24.02.2021

Flohsamen-Brot mit Trockenfrüchten

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten + rund 8 Stunden Gehzeit

Zutaten:

150 zarte, glutenfreie Haferflocken

90 Gramm Leinsamen

65 Gramm Haselnüsse

350 ml Wasser

4 EL Chiasamen + 3 EL Flohsamen

4 EL Rosinen

jeweils 4 getrocknete Datteln, Aprikosen und Pflaumen

2 Feigen

1 EL Ahornsirup

3 EL Kokosöl

1,5 TL Meersalz

Zubereitung:

Zunächst wird alles vorbereitet, damit der Teig über Nacht gehen kann. Dafür sämtliche trockenen Zutaten gründlich in einer Schüssel vermischen, die Haselnüsse hacken und dazugeben.

Jetzt wird das Kokosöl geschmolzen und mit Wasser und Ahornsirup vermischt. Die Mischung unter die trockenen Zutaten rühren, bis ein gleichmäßiger Teig entstanden ist. Eventuell noch etwas Wasser oder einige Flohsamen hinzugeben, falls der Teig noch zu feucht oder zu trocken wirkt.

Eine Kastenbackform mit Backpapier auslegen, den Teig hineingeben und für 6 bis 8 Stunden abgedeckt ruhen lassen.

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen, den Teig etwas mit Wasser bestreichen und für 60 Minuten backen lassen. Nach der Hälfte der Zeit noch einmal mit Wasser bestreichen und eventuell abdecken, falls das Brot zu dunkel wird.

Dann kann das süße Flohsamen-Brot abkühlen und wird im Anschluss angeschnitten.

Nährwerte pro Scheibe bei 10 Scheiben: Kalorien: 220, Fett: 12 Gramm, Eiweiß: 4 Gramm, Kohlenhydrate: 18 Gramm


23.02.2021

Salat als Eisenlieferant

Unser Körper braucht jedoch nicht nur Vitamin C, sondern auch Eisen. Die meisten Menschen wissen jedoch nicht, dass ohne Vitamin C kein Eisen aufgenommen werden kann. Das hört sich vielleicht verrückt an, ist aber wirklich so! Fehlt es dem Körper an Vitamin C, resultiert daraus zugleich ein Eisenmangel. Dieser führt zu einer Blutarmut, in Folge derer weniger Sauerstoff im Blutkreislauf transportiert werden kann. Mit der Zeit kommt es zu einer Unterversorgung von Muskeln und Gehirn. Unsere Nerven beginnen, langsamer zu arbeiten, und die Leistungsfähigkeit nimmt ab. Das fehlende Eisen hat außerdem einen nachhaltigen Einfluss auf unser Immunsystem - es wird schwächer und wir somit anfälliger für Krankheiten.

Durch den Verzehr von Salat wird nicht nur der Vitamin-C-Haushalt aufgefüllt, sondern auch der Eisenbedarf kann gedeckt werden.

Wenn du deinen Körper mit ausreichend Eisen versorgen möchtest, sollten du folgende Lebensmittel favorisieren:

  • Spinat
  • Mangold
  • Feldsalat
  • Kopfsalat und Eissalat
  • Eichblattsalat
  • Römersalat
  • Endivien- und Friséesalat
  • Radicchio und Chicorée
  • Chinakohl
  • Grünkohl
  • Kresse
  • Rucola
  • Petersilie
  • Dill
  • Oregano und Majoran
  • Basilikum
  • Korianderkraut
  • Melisse


30.01.2021

Fermentierter Rotkohl

Zutaten:

  • 1 kleiner Rotkohl
  • 1 Fenchel
  • ½ TL Kreuzkümmel
  • ½ TL Kurkuma
  • 2 TL (gehäuft) Salz

Zubereitung:

  • Rotkohl waschen und vier große Blätter ablösen und zur Seite legen. Danach klein hobeln oder schneiden.
  • Fenchel klein schneiden.
  • Alle Zutaten in einer Schüssel miteinander vermengen und durchkneten.
  • Das Gemisch 30 Minuten ruhen lassen und erneut kneten.
  • In ein Gärgefäß einfüllen und mit einem Stampfer nach unten drücken, damit mehr Flüssigkeit entsteht. Sollte, nachdem alles eingefüllt wurde, nicht genug Flüssigkeit im Gärgefäß sein, mit Salzlake auffüllen, sodass alles inklusive der Gewichte in Flüssigkeit steht.
  • Gefäß abdecken und eine Woche bei Zimmertemperatur fermentieren lassen. Danach noch mindestens eine Woche (gern auch länger) an einen kühlen Ort stellen und von Zeit zu Zeit probieren, bis es den richtigen Geschmack hat.


29.01.2021

Patschuliparfüm

Eigenschaften: orientalischer Duft

Zutaten:

10 Tropfen Patschuliöl

10 ml Jojobaöl

15 Tropfen Jasminöl

15 Tropfen Sandelholzöl

Zubereitung:

Alle Zutaten miteinander mischen.

In eine kleine Flasche umfüllen.

2 Wochen ruhen lassen.


08.01.2021

Paprikaschoten-Hirse-Hüttenkäse vom Grill

Schwierigkeitsgrad: leicht

Portionen: 4

Vorbereitungszeit: 30 Minuten

Grillzeit: 15 Minuten

Zutaten:

2 Stiele Petersilie

400 g Spitzpaprika, rot

50 g Hirse

1 EL Olivenöl

2 Zweige Rosmarin

1 TL Rapsöl

1 Knoblauchzehe

200 g Hüttenkäse

Paprikapulver, edelsüß

Salz

Pfeffer

Zubereitung:

Hirse mit kaltem Wasser abspülen und abtropfen lassen. Dann mit 100 ml kochendem Wasser übergießen und in einem Topf bei mittlerer Hitze für 15 Minuten quellen lassen. Anschließend abkühlen lassen.

Rosmarin waschen und fein hacken.

Knoblauch schälen und hacken.

Paprikaschoten der Länge nach aufschneiden, Kerne sowie Trennwände entfernen und mit dem Rapsöl von innen und außen einreiben.

Olivenöl, Knoblauch, Rosmarin, Paprikapulver, Salz, Pfeffer, Hüttenkäse und Hirse mischen.

Paprikaschoten mit der Mischung füllen. Auf den Grill legen, abdecken und 15 Minuten grillen.

Petersilie waschen, fein hacken und Paprikaschoten vor dem Servieren damit bestreuen.

05.01.2021

Stärke dein Immunsystem!

Immunbooster für alle Gelegenheiten

1l Apfelessig

50g Zwiebel gehackt

35g Knoblauch gehackt

25g Meerrettich gerieben

20 g Ingwer gehackt

10 g Kurkuma gehackt

2 frische Chili (die schärfsten)

1,5 Zitronen mit Schale geschnitten

Honig (nach Geschmack)

Zubereitung:

Alles vermengen und in ein großes Glas.

2-3 Wochen kühl lagern und mehrmals täglich schütteln.

Aussieben

Abfüllen

Täglich einen Löffel gurgeln und schlucken


23.12.2020

Gluten: Was ist das?

Gluten findet sich nahezu in jedem verarbeiteten Lebensmittel. Brot, Müsli, Gebäck, Pizza, Pasta, Burger und viele weitere Produkte sind voll mit diesem Stoff. Zugleich leiden immer mehr Menschen unter der Krankheit der Glutenunverträglichkeit, die auch Zöliakie genannt wird.

Gluten ist ein Pflanzenprotein, das als natürliches Pestizid gegen Fressfeinde dienen soll. Während jede Spezies evolutiv eine Funktion entwickelt, um mit den Gesetzen der Natur mithalten zu können und zu überleben, haben einige Pflanzen ein natürliches Schutzmittel in Form eines Proteins entwickelt.

Dieses Pflanzenschutzmittel soll dabei helfen, dass sich die Pflanze selbst vollständig entwickeln und Früchte tragen kann. Gluten unterstützt und schützt die Samen beim Wachsen. Somit ist Gluten dafür verantwortlich, dass die Samen für den Fressfeind entweder unbekömmlich oder gar giftig werden.

In vielen Fällen wird Gluten als schädlich deklariert, in anderen Fällen wiederum als gesund bezeichnet. Eine eindeutige Antwort darauf, ob Gluten nun schädlich oder unbedenklich ist, muss jeder für sich selbst finden. Wer aber nach dem Verzehr glutenhaltiger Lebensmittel häufig Verdauungsprobleme verspürt, sollte seinen Glutenkonsum dringend minimieren - ein vollständiger Verzicht auf Gluten ist ebenfalls möglich und mit ein wenig Umdenken gar nicht so schwer umzusetzen.

Aus ernährungsphysiologischer Sicht wird Gluten als komplexes Protein betrachtet. Grundsätzlich ist unser Organismus nicht dafür geschaffen, komplexe Aminosäureketten zu spalten. Weder die menschliche Magensäure noch bestimmte Verdauungsenzyme sind dazu in der Lage.

Daher ist Gluten eher eine Belastung für das menschliche Verdauungssystem. Weiterhin kann Gluten unverdaut die Funktion anderer Verdauungsenzyme hemmen, die Kohlenhydrate spalten oder andere Proteine verwerten. Dadurch sinkt die biologische Wertigkeit der aufgenommenen Stoffe. Zudem werden dadurch Allergien und Unverträglichkeiten begünstigt. Wenn das Gluten schlecht oder nicht verdaut wird, bildet der Körper Abwehrstoffe. Diese sorgen dafür, dass das aufgenommene und unverdauliche Gluten schnellstmöglich vom Körper wieder ausgeschieden wird. Infolgedessen treten die typischen Symptome der Zöliakie auf, die Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall und sogar Erbrechen umfassen.

Eine weitere durch Gluten verursachte Folgeerkrankung kann das sogenannte Leaky-Gut-Syndrom sein. Bei dieser Krankheit entstehen winzige Risse und Löcher in der Darmwand, die dazu führen, dass die aufgenommenen Nährstoffe nicht vollständig verdaut werden können und Toxine (organische Giftstoffe) in die Blutlaufbahn gelangen.

Vereinfacht erklärt entstehen diese Risse oder Löcher in der Darmwand durch eine vermehrte Ansammlung von Gluten an der Darmwand. Das Gluten beschädigt dabei zuerst die Darmzotten und die Zellen der Darmwand. Die Folgen sind vor allem, dass das Immunsystem starke Schäden davonträgt und die Organe von Toxinen angegriffen werden. Des Weiteren gelangen Krankheitserreger und Bakterien viel schneller und leichter in die Blutlaufbahn und verursachen Symptome wie Fieber, Schwächegefühle, Müdigkeit und vieles mehr.

Die Suche nach Alternativen zu Gluten sowie die Verwendung glutenfreier Lebensmittel ist daher ganz klar eine Überlegung wert. So können gerade Plätzchen, Kuchen und viele andere Backwaren für den Körper verträglicher glutenfrei gebacken und genossen werden.


22.12.2020

Gute Zuckeralternativen fürs Backen

Vor dem Vorstellen der einzelnen Zuckeralternativen beim Backen ist es wichtig zu wissen, dass sich diese in ihrer Süßkraft unterscheiden und den Zucker nicht eins zu eins ersetzen. Zudem ist zwischen festen und flüssigen Zuckeralternativen zu unterscheiden. Wenn flüssige Zuckervarianten, wie zum Beispiel Honig oder Agavendicksaft, verwendet werden, sollte die zusätzliche Flüssigkeitszufuhr in Form von Wasser, Milch oder Ähnlichem um 10 bis 20 Prozent reduziert werden.

Die erste Gruppe der Zuckeralternativen besteht aus Agavendicksaft, Honig und Ahornsirup. Diese Varianten sind im Gegensatz zum Haushaltszucker reich an Vitaminen und Mineralien. Jedoch kann man mit ihnen nicht viele Kalorien einsparen.

Des Weiteren ist zu bedenken, dass Honig, Ahornsirup und Agavendicksaft einen unterschiedlichen Eigengeschmack aufweisen und folglich das Backergebnis beeinflussen. Es kann außerdem passieren, dass das Gebäck beim Backen durch diese Zuckeralternativen schneller braun werden. Hier empfiehlt es sich, einfach eine Alufolie über die Backware zu legen, um die Bräunung etwas einzudämmen.

An dieser Stelle ist es noch ganz wichtig anzumerken, dass die drei genannten Zuckeralternativen einen erhöhten Fruchtzuckergehalt aufweisen und dadurch zum einen süßer schmecken und zum anderen für manche Menschen schlechter verträglich sein können.

Als Richtlinie kann man sagen, dass bei Honig, Agavendicksaft und Ahornsirup insgesamt nur 80 Prozent der ursprünglich verwendeten Menge an Zucker nötig ist. Aus 100 Gramm Industriezucker werden dann etwa 75 bis 80 Gramm Ahornsirup, Agavendicksaft oder Honig.

Als weitere Zuckeralternative bietet sich das Süßungsmittel Stevia an. Inzwischen werden viele "zuckerfreie" Softdrinks mit Stevia angereichert. Stevia wird aus der gleichnamigen Pflanze aus Südamerika gewonnen. Dort werden die Blätter getrocknet und zerrieben. Stevia besitzt eine extrem starke Süßkraft. So ist das verarbeitete Süßungsmittel bis zu 300 Mal süßer als herkömmlicher Zucker - es sollte daher ganz vorsichtig dosiert werden.

Das kann beim Backen sowohl Vorteile als auch Nachteile bringen. Wenn der Zucker nicht als tragende Zutat für die Masse eingesetzt wird, kann Stevia wirklich hilfreich sein. Es ist gleichzeitig eine sehr kalorienarme Variante. Denn um dieselbe Wirkung wie eine Menge von 100 Gramm Zucker zu erzielen, muss nur 0,3 Gramm Stevia eingesetzt werden.

Der Nachteil hierbei ist natürlich, dass sich die Menge nicht abschätzen lässt, da kaum eine Küchenwaage für diese kleinen Mengen konzipiert ist. Außerdem hinterlässt Stevia nach dem Backen teilweise einen unangenehmen, bitteren Geschmack, der durch die Bitterstoffe der Pflanze verursacht wird.

Eine Zuckeralternative, die im Vergleich zum herkömmlichen Zucker fast ideal ist, ist der Kokosblütenzucker. Diese Variante hat einen leicht karamellähnlichen Geschmack und erinnert an Rohrohrzucker. Außerdem liefert der Kokosblütenzucker wertvolle Vitamine und Mineralien wie Kalium sowie Magnesium. Des Weiteren ähnelt der Kokosblütenzucker dem Haushaltszucker in Bezug auf die Konsistenz, den Geschmack und die Kalorienwerte am ehesten. Ein großer Nachteil besteht jedoch hinsichtlich des Kostenfaktors, denn Kokosblütenzucker kann bis zu zehnmal teurer sein als herkömmlicher Haushaltszucker.

Die letzte hier vorgestellte Zuckeralternative setzt sich aus mehreren Zuckeralkoholen zusammen und hat nahezu keine Kalorien. Hierbei handelt es sich um Erythrit. Dieses Süßungsmittel hat eine Süßkraft von etwa 70 Prozent im Vergleich zum weißen Zucker. Gängige Hersteller von Erythrit, der vielfach anders bezeichnet wird, findet man im Internet.

Bei einem Hefeteig eignet sich diese Zuckeralternative allerdings nicht, da die Zuckeralkohole durch die Hefe nicht ideal aufgespalten werden, sodass Kohlenstoffgase entstehen, die den Teig aufgehen lassen. Dadurch erscheint der Teig etwas kompakter. Des Weiteren kann Erythrit bei übermäßigem Konsum zu Verdauungsproblemen wie Blähungen und Durchfall führen. In kleinen Mengen ist Erythrit aber eine praktische Alternative zu klassischem Zucker.


15.12.2020

Deftiger Wintersalat

Zutaten:

  • 200 g Rosenkohl
  • Salz
  • 200 g tiefgekühlte Dicke Bohnen
  • 2 Stiele Dill
  • 30 g Walnusskerne
  • Pfeffer

Zubereitung:

  • Den Rosenkohl putzen, waschen und in einzelne Blätter zerlegen. In kochendem Salzwasser 2 Minuten garen. Anschließend abgießen, abschrecken und gut abtropfen lassen.
  • Bohnen in kochendem Wasser 5 Minuten garen. Anschließend abgießen, abschrecken, abtropfen lassen und die Häutchen entfernen.
  • Dill waschen, trockenschütteln und hacken.
  • Walnüsse grob zerkleinern.
  • Alle Zutaten miteinander vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Tipp:
Mehr Pfiff bekommt dieser Salat mit gehobeltem Parmesan oder pochiertem Ei.

Dressing:

Zutaten:

  • Salz
  • 2 EL Zitronensaft und etwas Zitronenschale
  • 1 EL Rapsöl
  • 2 EL saure Sahne
  • Pfeffer
  • 1 Prise Kokosblütenzucker
  • 50 ml lauwarmes Wasser

Zubereitung:

Zitronensaft, Wasser, Zitronenschale, Rapsöl und saure Sahne verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Kokosblütenzucker abschmecken.

15.11.2020

Veilchenparfüm

Eigenschaften: zarter Duft

Zutaten:

5 Tropfen Neroli

10 ml Jojobaöl

10 Tropfen Veilchenöl

Zubereitung:

Alle Zutaten miteinander mischen.

In eine kleine Flasche umfüllen.

2 Wochen ruhen lassen.


11.11.2020

Herbstsalat mit gerösteten Süßkartoffeln

Zutaten:

  • 250 g Rucola
  • 2 Süßkartoffeln
  • 4 Cherrytomaten
  • 1 Schalotte
  • 1 Avocado
  • 1 TL Chiliflocken
  • 3 TL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

  • Die Süßkartoffeln gründlich waschen und in Spalten schneiden. Anschließend in eine ofenfeste Form legen und die Spalten mit Olivenöl, Chiliflocken, Pfeffer und Salz würzen. Gut durchmischen und bei 200 °C 20 Minuten im Ofen backen.
  • Die Tomaten vierteln und die Avocado in Spalten schneiden.
  • Die Schalotte in feine Ringe schneiden.
  • Den Rucola waschen.
  • Sobald die Süßkartoffelspalten fertig sind, kommt der Rucola auf die Teller und auf diesem werden die anderen Zutaten angerichtet.

Tipp:

Mit gebratenem Ziegenkäse oder Speck kannst du den Salat aufpeppen.

Dressing:

Zutaten:

  • Salz
  • 2 EL Zitronensaft und etwas Zitronenschale
  • 1 EL Rapsöl
  • 2 EL saure Sahne
  • Pfeffer
  • 1 Prise Kokosblütenzucker
  • 50 ml lauwarmes Wasser

Zubereitung:

Zitronensaft, Wasser, Zitronenschale, Rapsöl und saure Sahne verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Kokosblütenzucker abschmecken.

08.11.2020

Heilerde-Haarkur

Eigenschaften: feuchtigkeitsspendend/lässt die Haare glänzen

Zutaten:

2 EL Mandelöl

4 EL Heilerde

1 Ei

Zubereitung:

Alle Zutaten miteinander vermengen.

Kur in das feuchte Haar einmassieren.

Haare mit Folie und einem angewärmten Handtuch umwickeln.

20 Minuten einwirken lassen und gründlich (nicht zu heiß) auswaschen.


06.11.2020

Gluten und Glutenunverträglichkeit

Gluten ist ein Protein in Getreideprodukten, es ist das sogenannte Klebereiweiß, welches durch Veränderung der DNA und Überzüchtung, heute vor allem im Weizen, in einem Ausmaß vorhanden ist, das es vor 100 Jahren noch nicht erreicht hatte. Es ist kein Wunder, dass so viele Menschen an einer unentdeckten Glutenunverträglichkeit leiden. Je mehr Aufbackwaren die Industrie erfindet, desto mehr Klebereiweiß muss das Mehl enthalten. Leider schützt auch die Vollkornvariante davor nicht! Vor allem Veganern und Vegetariern sei an dieser Stelle noch gesagt, dass Seitan quasi aus Gluten besteht. Wenn du also schon Verdauungsprobleme hast, dann lass die Finger von diesem Fleischersatz. Und am besten ebenfalls von Brot. Wenn du nicht ganz darauf verzichten kannst, greife lieber zu gesünderen Varianten wie zum Beispiel Sauerteigbrot oder Brot aus angekeimtem Getreide.

04.11.2020

Engelsaugen

Für ein großes Blech

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten

Zutaten:

100 Gramm Reismehl

120 Gramm kalte Pflanzenmargarine

50 Gramm gemahlene Mandeln

60 Gramm Tapiokastärke

100 Gramm Erythrit

1 TL Flohsamenschalen

1 TL gemahlene Leinsamen + 1,5 EL warmes Wasser

½ TL Backpulver

Schale einer halben Bio-Zitrone

1 Prise Salz

das ausgekratzte Mark einer Vanilleschote

80 Gramm zuckerfreie Marmelade

Zubereitung:

Erst sollten die Leinsamen mit dem Wasser verrührt und für 10 Minuten zum Quellen beiseitegestellt werden.

Alle weiteren Zutaten bis auf die Marmelade nach und nach in einer Schüssel verrühren, die Leinsamen dazugeben und alles zu einem Teig verkneten.

Den Teig in 4 gleichmäßige, dünne Rollen formen, für gut 30 Minuten kaltstellen und im Anschluss in 1 cm dicke Scheiben schneiden.

Die Scheiben auf Backbleche legen, den Ofen auf 175 Grad vorheizen und vor dem Backen mit Hilfe des Stiels von einem Holzlöffel Löcher in die Plätzchen drücken.

Für 12 bis maximal 15 Minuten backen, die Löcher nochmal kurz nachformen und die Marmelade oder das Fruchtmus mit einem Spritzbeutel in die Plätzchen füllen.

Nährwerte für alle Plätzchen: Kalorien: 1800, Fett: 124 Gramm, Eiweiß: 16 Gramm, Kohlenhydrate: 131 Gramm


02.11.2020

Rote-Bete-Salat

Zutaten:

  • 2 reife Avocados
  • 6 EL Zitronensaft
  • 3 TL mittelscharfer Senf
  • 16 EL Olivenöl
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • 1 Fenchelknolle
  • 30 g Walnusskerne
  • 50 g Haselnusskerne
  • 1 TL Mohn
  • 2 Stiele Dill
  • ¼ Bund Schnittlauch
  • 2 kleine Rote-Bete-Knollen
  • 1 Gartenkresse

Zubereitung:

  • Die Avocados halbieren, die Kerne entfernen und das Fruchtfleisch aus der Schale lösen. Dieses mit 2 EL Zitronensaft, Senf und 4 EL Olivenöl fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  • Fenchel putzen und längs halbieren. Den Strunk keilförmig herausschneiden und den Fenchel anschließend in dünne Streifen hobeln. Mit 2 EL Olivenöl und 1 EL Zitronensaft mischen und mit Salz und Pfeffer würzen.
  • In einer beschichteten Pfanne Nüsse und Mohn rösten. Anschließend abkühlen lassen. Mit 10 EL Olivenöl und 3 EL Zitronensaft verrühren. Dillspitzen von den Stielen zupfen, fein hacken. Schnittlauch in Röllchen schneiden. Beides mit dem Nuss-Mohn-Öl verrühren, salzen, pfeffern.
  • Rote Bete schälen und dünn hobeln. Avocadocreme auf Teller streichen. Rote Bete und Fenchelsalat darauf anrichten. Geschnittene Kresse über den Salat geben und das Nuss-Mohn-Öl darüber träufeln.

Tipp:

Zum Aufpeppen kannst du Cracker oder Fetawürfel über den Salat geben.


30.10.2020

6. Teil Resilienz

Mal was Neues machen

Wolltest du nicht immer schon Gitarre spielen, dich im Urlaub in der Landessprache unterhalten können oder mehr Sport machen? Dem steht nichts im Wege. Es ist egal, was du gerne magst: im Chor singen, dich beim Yoga verrenken oder eine neue Sprache lernen. Oder möchtest du sogar am nächsten New York City Marathon teilnehmen? Wichtig ist, dass du dir regelmäßig Zeit für dich nimmst und sie mit Dingen verbringst, die dir wirklich Spaß machen. Wahrscheinlich musst du gar nicht lange überlegen, um etwas Schönes für dich zu finden. Und sag nicht, du hast keine Zeit. Nimm sie dir einfach und lass die anderen mal etwas warten. Sie werden nicht daran sterben.

Übung:

Mache einen Kurs, um eine Aktivität oder Fähigkeit zu lernen, zu der du gar keinen Bezug hast. Etwas, mit dem du dich selbst überraschen kannst. Etwas, was du noch nie probiert hast.

Du bist handwerklich nicht begabt? Schreinere einen Schrank oder töpfere eine Tasse. Du kannst nicht vor Leuten reden? Mache einen Rhetorikkurs. Du kannst nicht mit zehn Fingern auf dem Computer tippen? Lerne es! Es gibt so viele interessante Dinge. Schaue das VHS-Programm durch, dort findest du Sachen, von denen du nicht geglaubt hast, dass es sie überhaupt gibt. Wichtig ist, dass du ihn physisch besuchst, nicht online. Umgib dich mit Menschen und tausche dich aus.

Mit diesem Teil Ende die Serie zur Resilienz


28.10.2020

5. Teil Resilienz

Akzeptanz widriger Umstände

Probleme kommen und Probleme gehen, das ist der Lauf der Dinge. Seit Eva den verbotenen Apfel nahm, leben wir nicht mehr im Paradies.

Die Dinge so zu akzeptieren, wie sie sind, basiert auf der Erfahrung und dem Vertrauen darauf, dass jedes Ereignis ebenfalls positive Aspekte in sich trägt. Manchmal ist dies schwer erkennbar, resiliente Menschen machen sich jedoch bewusst, dass sie nicht die Dinge oder Menschen ändern können, mit denen sie gerade zu tun haben, wohl aber ihre Einstellung dazu. Sie nehmen in Angriff, was sie ändern können und sie akzeptieren Unveränderbares, selbst wenn dies schwerfällt.

Selbstakzeptanz ist ein Prozess, der ein Leben lang dauert. Voraussetzung hierfür ist ein gewisses Maß an Wertschätzung und Respekt sich selbst gegenüber. Konstruktiv umzugehen, auch mit dem, was man an sich nicht mag, ist eine Kunst, die, wenn sie einmal erlernt ist, mit dem eigenen Ich versöhnt.

Es gibt noch einige weitere Faktoren, die bei einem Resilienz-Training eine Rolle spielen. Wenn dich dieses Thema interessiert, schaue dich in deiner Stadt oder im Internet um. Es gibt dort sicherlich einige wirklich gute Seminare oder Workshops zu diesem Thema.

Übung:

"Wie kann es noch schöner werden?"

Stelle dir diese Frage mehrmals am Tag - sprich den Satz immer wieder aus. Selbst wenn alles gerade gut läuft. Frage das Universum, das Nichts, das Göttliche, was in diesem Moment schöner werden kann. Du wirst überrascht sein, dass vieles dadurch besser und einfacher läuft.


25.10.2020

4. Teil Resilienz

Eine insgesamt positive Sicht auf die Welt

Wie gehst du auf andere Menschen zu? Was siehst oder hörst du und wie verarbeitest du das? Sind Rückschläge oder Enttäuschungen nur Erfahrungen oder machst du daraus negative Glaubenssätze, die dein Leben weiterhin bestimmen? Eine positive Grundstimmung hilft dir, deine Energie freizusetzen und diese dann kreativ zur Lösung deines Problems einzusetzen. Eine besondere Erfahrung für mich war, an einer Challenge gegen das Jammern teilzunehmen. Ich durfte vier Wochen nicht jammern, über nichts und niemanden. Wie oft habe ich mich dabei ertappt, dass ich doch wieder in alte Muster verfallen wollte. Aber mein Verstand war geschärft und mein Ehrgeiz geweckt. Ich hatte wundervolle Wochen, in denen ich mich auf positive Dinge konzentriert habe und die negativen einfach geschehen ließ.

Übung:

Versuche, heute nicht zu jammern. Streiche das Wort "Problem" aus deinem Wortschatz. Wenn du dich doch ertappst, lächele darüber. Wirst du es schaffen, 24 Stunden nicht zu jammern und das Schlechte zu sehen? Am Anfang ist das schwer, aber wenn du erst einmal Übung hast, wird es ganz normal für dich sein. Gib aber nicht gleich auf, wenn es nicht so gut läuft. Gehe jeden Abend ins Bett und beende den Tag mit positiven Gedanken. Wenn du morgens aufstehst, halte bewusst inne und erinnere dich daran, dass du heute nicht jammern wirst. Du kannst außerdem ein Armband anziehen - irgendeines - und wenn du merkst, dass du jammerst oder schimpfst oder negative Gedanken hast, machst du das Armband an den anderen Arm. Wie oft wird wohl das Armband am Tag den Arm wechseln? Damit verknüpfst du die Gedanken gleich mit einer Handlung. Mir hat das sehr geholfen und so habe ich gemerkt, wie oft mir das am Tag passiert.


22.10.2020

3. Teil Resilienz

Gehen wir doch ins Fitnessstudio deiner geistigen Kraft und trainieren gemeinsam die folgenden Ressourcen:

Der grundlegende Optimismus

Frauen, die mit einer Portion Optimismus ausgestattet sind, aktivieren in Krisenzeiten automatisch eine Art Management, um sich selbst zu schützen. Die Pessimistin hingegen umkreist das Problem ständig, dreht und wendet es und malt sich schon im Vorhinein aus, welche weiteren Schwierigkeiten wohl noch auf sie zukommen mögen. Manchmal findet diese Gedankenschleife überhaupt kein Ende. Aber sogar Optimismus ist erlernbar. Schaue doch mal nach rechts oder links. Du bist mit Sicherheit nicht die Einzige, die gerade dieses spezielle Problem hat. Auch wenn die Sichtweise sich nur ein klein wenig verändert, verlässt du die Umlaufbahn deiner Gedanken und siehst die Dinge etwas klarer und realistischer.

Übung:

Gehe ins Bad und stelle dich vor den Spiegel. Schaue dich liebevoll an. Nimm dir Zeit dafür. Was siehst du? Welcher Mensch schaut dir gerade entgegen? Betrachte deine Augen, deine Nase, deinen Mund, deine Haare. Sei dankbar für das Schöne, das du siehst. Denn du bist schön, daran besteht kein Zweifel. Jeder ist schön. Hast du lustige kleine Fältchen im Gesicht? Lächle dich an und sehe, wie deine Augen anfangen zu strahlen, wie sich um deinen Mund neue lustige Fältchen bilden. Ist das nicht ein toller Leberfleck? Du bist schön!

Wenn dir das schwerfällt, sehe dich mit den Augen einer Freundin. Was würde deine beste Freundin über den Menschen sagen, den du gerade im Spiegel siehst? Sie wäre natürlich liebevoll, denn sie sieht den Menschen im Ganzen und nicht die Falten und grauen Haare.

Jetzt sage eine Minute lang laut zu dir: Ich liebe dich. Sprich den Satz immer wieder und meine das natürlich ernst!

Wiederhole diese Übung jeden Tag beim Zähneputzen und Schminken oder nimm dir die Zeit, es einfach ohne Ablenkung zu tun. So wirst du glücklicher und positiver durchs Leben gehen

21.09.2020

2. Teil Resilienz

Everybody's darling, everybody's Depp

Dieses Zitat, welches Franz Josef Strauß zugeschrieben wird, trifft das Problem mitten im Kern. Nicht, dass wir uns missverstehen: Gutes zu tun, sich um andere zu kümmern, kann unheimlich bereichernd sein, solange dies freiwillig geschieht. Fühlt man sich dazu verpflichtet, sollte die kleine innere Stimme im Kopf beachtet werden, um nicht letztendlich aus einer Überforderungssituation direkt ins offene Messer eines Burnouts zuzusteuern. Ein Burnout entsteht nicht, weil du dich um andere Menschen kümmerst, ein Burnout entsteht, weil du dich selbst bei der Fülle deiner Aufgaben vergisst.

Resilienz kann einem Burnout vorbeugen. Du kannst Resilienz erlernen und trainieren. Dazu musst du jedoch deine Komfortzone verlassen und deine eigenen Dinge wieder aktiv in die Hand nehmen, anstatt den Kopf in den Sand zu stecken. Erst, wenn du destruktive Gedanken- und Verhaltensmuster erkannt hast, kannst du an ihnen arbeiten, sie ins Gegenteil wenden und neue Gewohnheiten etablieren.

Es kommt also weniger darauf an, was dir im Leben widerfährt, sondern darauf, wie du damit umgehst.

Wie reagierst du auf unerwartete Ereignisse? Ziehst du direkt einen Plan B aus dem Hut, lenkst du dich ab oder fügst du dich dem scheinbar Unvermeidlichen?

Jede Frau verfügt über eine Grundausstattung an Resilienz fördernder Eigenschaften. Teilweise sind diese ererbt, teilweise durch Erfahrungen erlernt. Resilienz kannst du dir vorstellen wie einen Muskel, der regelmäßig trainiert werden muss, um leistungsfähig zu bleiben.


20.09.2020

Resilienz nur ein anderes Wort für Widerstand?

1. Teil

Wer resilient ist, meistert Krisen im Allgemeinen wesentlich besser.

Aber was bedeutet Resilienz?

Nach der offiziellen Definition in der Psychologie beinhaltet Resilienz eine gewisse Portion Widerstandsfähigkeit, nämlich die Fähigkeit, mit Hilfe bestimmter Strategien Krisen aller Art bewältigen zu können. Klingt schon mal nicht schlecht... Für diese Strategie müssen jedoch bestimmte Ressourcen vorhanden sein, damit sie aufgeht, und damit fängt eine Menge Arbeit mit dir und für dich selbst an.

Mal ganz ehrlich: Konnte man dir früher etwas anhaben? Wohl kaum. Du warst beneidenswert jung, konntest es mit jedem und allem aufnehmen und hast auf der Überholspur gelebt, um ja nichts vom Leben zu verpassen. Erkennst du dich jetzt wieder?

Jetzt, in der Lebensmitte, dringen die leiseren Töne an dein Ohr. Spätestens mit Beginn der Wechseljahre, wenn die Hormone sich verändern, gesundheitliche Probleme auftreten oder der Schlaf schlechter wird, fragt sich nahezu jede Frau, ob es das nun gewesen sei und ob man nun zum alten Eisen gehöre. Ich war Mitte vierzig, als ich mit meiner 16-jährigen Nichte eine Disco besuchen wollte und am Eingang gemurmelt wurde, ob man jetzt schon zum Sterben hierher ginge. Weil ich nicht auf den Mund gefallen bin, bin ich damals mit einem flotten Spruch darüber hinweggegangen, aber getroffen hat es mich insgeheim schon, sonst würde ich mich schon längst nicht mehr daran erinnern.

Wie viele Alltagsprobleme hast du in deinem Leben beiseite geräumt? Welche Verluste erlebt? Musstest du dich schon einmal im Leben neu orientieren? Alle Kräfte, die du dafür mobilisierst hast, sind ein Teil von Resilienz. Es ist nämlich nicht so, dass resiliente Menschen keine Krisen durchmachen, sie gehen nur anders damit um und zerbrechen nicht daran. Jeder Mensch hat Stärken und Schwächen. Die Frage ist, wie man diese effektiv einschätzt und einsetzt, um mit seinen Ressourcen nicht nur das Leben anderer zu verschönern, sondern auch selbst gleichzeitig Lebensfreude zu empfinden und dabei nicht auf der Strecke zu bleiben.

Frauen und Männer zwischen vierzig und sechzig Jahren werden heute insbesondere in der Arbeitswelt als "Best Ager" bezeichnet. Im Grunde genommen sind sie die idealen Arbeitnehmer: Die Familienplanung ist abgeschlossen, Schwangerschaft und Erziehungszeit sind kein Thema mehr und damit ist die volle Konzentration auf den Job garantiert. Dies funktioniert aber nur in der Theorie.

In der Realität ist es zwar richtig, dass in der Regel die Kinder bereits weitestgehend selbstständig sind, wenn man in der Mitte seines Lebens angekommen ist. Da wir Menschen jedoch aufgrund des medizinischen Fortschritts immer älter werden, kommt genau zu dieser Zeit eine neue Hürde auf uns zu, nämlich die Unterstützungs- und vielleicht sogar Pflegeaufgaben für unsere Eltern. Es gibt sicherlich auch Männer, die ihre Eltern pflegen, aber zum weitaus größten Teil sind es Frauen, die diese Aufgaben übernehmen, selbst wenn es sich nicht um die eigenen Eltern, sondern um die Schwiegereltern handelt. Die meisten Männer halten sich da heraus, schließlich schaffen sie ja das Geld nach Hause. Die Zeitspanne zwischen Kindererziehung und Pflege der Eltern ist bisweilen sehr kurz und die meisten Frauen neigen dazu, diese Aufgaben ganz selbstverständlich zu übernehmen, neben Haushalt und Job. Wenn man in dieser Situation nicht über ausreichende Ressourcen verfügt, geht die Psychospirale schnell nach unten. Von allen Seiten wird etwas von dir gefordert beziehungsweise erwartet und selbst wenn du merkst, dass du den Anforderungen nicht gerecht werden kannst, machst du weiter, weil du niemanden vor den Kopf stoßen willst.


17.09.2020

Kürbis-Salat mit Linsen

Zutaten:

  • 150 g Beluga-Linsen
  • 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 600 g Hokkaido-Kürbis (1 Kürbis)
  • 3 EL Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • 10 g Koriander (halber Bund)
  • 10 g Petersilie (halber Bund)
  • Radicchio
  • 100 g Babyspinat
  • ½ Granatapfel

Zubereitung:

  • In der doppelten Menge kochendem Wasser die Linsen mit ½ TL Kreuzkümmel etwa 20 Minuten bei kleiner Hitze garen. Dann abgießen, abtropfen und 5 Minuten abkühlen lassen.
  • Den Kürbis putzen, waschen, halbieren und das Kerngehäuse entfernen. Den Kürbis dann in Spalten schneiden.
  • Öl in einer Pfanne erhitzen und die Kürbisspalten bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten anbraten. Mit Salz, Pfeffer und restlichem Kreuzkümmel würzen.
  • Kräuter waschen, trockenschütteln und Blätter abzupfen.
  • Radicchio putzen, waschen und Blätter klein zupfen.
  • Spinat waschen und trockenschleudern.
  • Die Fruchtkerne aus dem halben Granatapfel herauslösen.
  • Kürbis, Linsen, Radicchio, Spinat und Kräuter anrichten und mit den Granatapfelkernen bestreuen.

Tipp:

Joghurt oder Croûtons passen zu diesem Salat ganz hervorragend.

Dressing:

Zutaten:

  • 10 Blätter Zitronenmelisse (frisch)
  • 2 EL Hanföl
  • 2 EL Apfelsaft
  • etwas Kümmel (gemahlen)
  • etwas Pfeffer
  • etwas Salz

Zubereitung:

Die Zitronenmelisse waschen und fein hacken. Hanföl, Saft, Kümmel, Salz und Pfeffer zu einem Dressing verrühren. Anschließend die Zitronenmelisse in das Dressing geben.


15.09.2020

Kalte Thermogenese

Bevor wir hier grundsätzlich über die Vorteile der kalten Thermogenese sprechen, bleiben wir noch einen Moment bei morgendlichen Ritualen, die du für dich finden solltest, um erfrischter in einen glücklichen und effektiven Tag zu starten. Der Tipp mit der kalten Dusche am Morgen wurde übrigens nicht von den Biohackern erfunden, du findest ihn in jedem Ratgeber und auf jeder Webseite, die sich mit gesundheitlichen Themen beschäftigen. Auch Dave Asprey, der Guru der Biohacker und Vorreiter in der Verschmelzung von Biologie und Wissenschaft, empfiehlt diesen Hack nach wie vor.

Die kalte Dusche am frühen Morgen sorgt neben einem verbesserten Stoffwechsel ebenfalls für eine beschleunigte Regeneration deiner Muskeln, stärkt deine Durchblutung, reduziert Stress und erhöht deine emotionale Belastbarkeit. Das Lymphsystem wird angeregt, Haut und Haar danken mit mehr Strapazierfähigkeit und natürlich bist du um ein Vielfaches wacher und aufnahmefähiger nach diesem kleinen Kälteschock!

Zugegeben, der erste Morgen mit kalter Dusche kann ein wenig erschreckend sein. Hältst du aber die ersten drei Tage durch, wirst du ab dem vierten Tag die positive Wirkung spüren und mit der plötzlichen Kälte kein Problem mehr haben. Dein Körper wird sofort wach, er schaltet in den Heizmodus und beginnt damit, Fett zu verbrennen und die bösen weißen Fettzellen, die nur zur Lagerung von Fett dienen, in braune Fettzellen umzuwandeln. Diese braunen Fettzellen, welche zuerst vor allem bei Neugeborenen nachgewiesen wurden, sind dein bester Schutz gegen Kälte ebenso wie gegen Übergewicht. Japanische Forscher haben dieses braune Fett auch bei Menschen nachgewiesen, die sich zu jeder Jahreszeit viel im Freien bewegen und vor allem nicht in überheizten Wohnungen leben.

Die absoluten Anhänger der Thermogenese baden inzwischen in Eiswannen oder -tonnen - das ganze Jahr über.

Übrigens: Ich bin von Natur aus Warmduscher. Um mir den Start in den Tag zu erleichtern, dusche und wasche ich mich zunächst mit warmen Wasser und schließe die Dusche dann mit zwei bis drei Minuten unter kaltem Wasser ab.

Du kannst dein inneres Heizkraftwerk nicht nur mit der morgendlichen kalten Dusche anwerfen. Spaziergänge und Jogging-Runden bei jedem Wetter sorgen für einen ähnlichen Effekt, brauchen aber natürlich mehr Zeit. Die Wohnungstemperatur auf maximal 20 bis 22 Grad Celsius im Winter zu begrenzen und im Schlafzimmer so gut wie gar nicht zu heizen, treibt deinen Fettumbau noch weiter an! Du kannst im Spiegel bewundern, wie sich dein Körper formt und definiert, ganz ohne Gewichte zu stemmen. Manche Fitness-Studios haben inzwischen Kältekammern mit eiskaltem Stickstoff im Angebot, in denen du wenige Minuten verbringst und deinen Fettabbau ankurbeln kannst.

Der Grund für die besondere Wirkung der Thermogenese liegt in unserem biochemischen System. Der menschliche Körper arbeitet am besten, wenn er etwa 37 Grad hat. Wird der Körper nun Kälte ausgesetzt, beginnt sofort die innere Heizung anzulaufen, um den Stoffwechsel weiterhin aktiv zu halten. Für diese Energiegewinnung verbrennt der Körper weißes Fett und aktiviert dabei das braune Fett.


13.09.2020

Alle wollen alt werden, aber keiner will es sein.

Gustav Knuth


11.09.2020

Erkältungsbalsam

Eigenschaften:

kann bei Erkältungen auf Brust und Rücken aufgetragen werden

Zutaten:

  • 30 Tropfen ätherisches Lavendelöl
  • 10 g Bienenwachs
  • 30 Tropfen Rosmarinöl
  • 50 g Olivenöl
  • 10 g Sheabutter

Zubereitung:

  • Zutaten, bis auf die ätherischen Öle, vorsichtig in einem Becherglas schmelzen.
  • Mischung abkühlen lassen und erst dann die ätherischen Öle dazugeben und unterrühren.


08.09.2020

Fermentierter Rosenkohl

Zutaten:

  • 1kg Rosenkohl
  • 1 Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Chilischote
  • 20g Salz

Zubereitung:

  • Rosenkohl und Chili waschen.
  • Zwiebel und Knoblauch schälen und in Streifen schneiden.
  • Chilischote halbieren und entkernen.
  • Sämtliches Gemüse in das Gärgefäß schichten, Gewicht auflegen und mit Salzlake (1 L) übergießen.
  • Gefäß verschließen und nach zwölf Tagen bei Raumtemperatur den ersten Geschmackstest machen. Bei Bedarf noch länger fermentieren lassen.


06.09.2020

Lavendelseife

Eigenschaften:

kann man auch in den Kleiderschrank legen, was der Kleidung einen angenehmen Duft verleiht

Zutaten:

  • 5 Tropfen Mandelöl
  • 500 g Glycerinseife
  • 50 Tropfen ätherisches Lavendelöl
  • Getrocknete Lavendelblüten

Zubereitung:

  • Seife klein schneiden und im Wasserbad schmelzen.
  • Lavendelöl und Mandelöl hineinmischen.
  • Seife in die Formen gießen, Lavendelblüten hineindrücken und aushärten lassen.


04.09.2020

Kürbissalat

Zutaten:

  • 1 Hokkaido-Kürbis
  • 2 rote Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 Stiele Salbei
  • 3 Stiele Petersilie
  • 4 EL Olivenöl
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 200 g Weißbrot
  • 40 g Kürbiskerne
  • 2 Handvoll Salat (z.B. Radicchio und Eichblattsalat)

Zubereitung:

  • Den Backofen auf 220 °C vorheizen.
  • Dann den Hokkaido-Kürbis halbieren, entkernen und in 2 cm breite Spalten schneiden.
  • Die Zwiebeln schälen und vierteln. Den Knoblauch fein hacken.
  • Je drei Stiele Salbei und Petersilie waschen und die Blätter abzupfen. Mit 4 EL Olivenöl, etwas Salz und schwarzem Pfeffer mischen. Die Mischung mit dem Kürbis, den Zwiebeln und Knoblauch auf einem Blech verteilen und auf mittlerer Schiene 20 Minuten garen lassen - zwischendurch wenden.
  • Weißbrot in mundgerechte Stücke schneiden und mit den Kürbiskernen auf einem weiteren Blech verteilen. Anschließend auf unterster Schiene für 5 bis 10 Minuten backen. Herausnehmen und abkühlen lassen.
  • Salat waschen, putzen und trockenschleudern. Anschließend in mundgerechte Stücke schneiden oder zupfen.
  • Kürbis aus dem Ofen nehmen und kurz abkühlen lassen. Anschließend mit Brot, Kürbiskernen und Salat mischen.

Tipp:

Zu diesem Salat passt außerdem gebratener Ziegenkäse oder Hähnchenstreifen.

Dressing

Zutaten:

  • 4 EL Wasser
  • 1 TL Honig
  • 4 EL Weißweinessig
  • Pfeffer
  • Salz
  • ½ TL Senf (mittelscharf)
  • 3 EL Kürbiskernöl

Zubereitung:

Wasser, Essig, Salz, Pfeffer, Senf, Honig und Kürbiskernöl in eine Schüssel geben und mit einem Schneebesen cremig aufschlagen.

02.09.2020

Grünkohl

Dieses sehr basische Gemüse liefert neben jeder Menge antioxidativer Stoffe auch noch viel Kalzium, Magnesium, Eisen, Vitamin A, K und C!

Entscheidend beim Grünkohl ist es, die althergebrachten Gerichte mit Kassler oder Würstchen zu vergessen, bei denen der Kohl durch seine lange Kochzeit jegliche gesunde Inhaltsstoffe verliert. Er wird gerne in Smoothies verwendet, da sein Geschmack nicht jedem zusagt. Als europäische Nutzpflanze, die von Norden bis Süden hervorragend im Garten gezogen werden kann, feiert der Grünkohl nicht erst seit dem Auftauchen der Kale-Chips in den USA ein Revival.

Die alten Griechen haben den Grünkohl genutzt, um nach Alkoholexzessen wieder fit zu werden, und Hippokrates hat eine Brühe aus den Blättern des Kohls gern gegen Magenbeschwerden und seine sämtlichen Symptome empfohlen. Heute wird vor allem geforscht, wie effektiv seine Inhaltsstoffe bei Krebserkrankungen helfen können.

Da Grünkohl sehr arm an Kohlenhydraten ist, auf 100 g kommen gerade einmal 2,5 g davon, eignet er sich kurz blanchiert, angedünstet oder als Rohkostsalat perfekt, um den Magen zu füllen. Sein hoher Anteil an Ballaststoffen bringt die Verdauung in Schwung und hilft somit, die Darmgesundheit zu verbessern.

Der Kalziumgehalt von Grünkohl reicht beinahe an den von Wildkräutern, allen voran von Brennnesseln, heran und sorgt für stabile Knochen. Die große Menge an gespeichertem Chlorophyll, der Grundlage allen Lebens, hilft dabei, Demenz vorzubeugen und Schwermetalle über den Darm auszuscheiden.

31.08.2020

Sicherung der Vitamin-C-Versorgung

Mit jeder verzehrten Salatportion kommt man dem empfohlenen Tagesbedarf an Vitamin C einen Schritt näher. Somit ist beispielsweise eine Portion Salat ausreichend, um einen Großteil des täglichen menschlichen Bedarfs an diesem Vitamin zu decken. Vitamin C gehört zu den wichtigsten Vitaminen, die der menschliche Körper benötigt. Mit Hilfe dieses Vitamins wird die Abwehrkraft erhöht und der Körper kann effektiv vor Krankheiten geschützt werden.

Vitamin C befindet sich vor allem in:

  • Brennnessel
  • Petersilie
  • Bärlauch
  • Brokkoli
  • Sauerampfer
  • Paprika
  • Rosenkohl
  • Grünkohl
  • Fenchel
  • Blumenkohl


25.08.2020

Eine Übung zur Selbsterkenntnis:

Was in deinem Leben willst du ändern? Nimm dir einen Zettel und schreibe auf, was dein Leben bestimmt. Wie ist dein Alltag? Alles, was du magst, schreibst du auf die linke Seite. Schreibe alles auf, was dir einfällt. Es sollten mindestens 20 Dinge sein. Auf der rechten Seite des Zettels schreibst du auf, was du nicht magst und was du ändern willst. Was läuft gar nicht gut? Was nervt dich schon seit langem? Auch hier sollten es mindestens 20 Punkte sein. Gehe jetzt beide Listen durch und streiche die Dinge weg, die auf deiner Hitliste nicht so relevant sind, bis auf beiden Seiten fünf Dinge übrigbleiben. Jetzt hast du auf beiden Seiten fünf Dinge stehen. Diese Dinge solltest du angehen. Mache die fünf Sachen, die du liebst, sooft du kannst, und schaffe die fünf Dinge aus deinem Leben, die dir am meisten Energie rauben. Setze dir jeden Tag oder jede Woche Ziele, damit du dies auch tatsächlich machst. Was zudem hilft: Schreibe die Lieblingsdinge groß auf und verteile sie in deiner Wohnung, sodass du immer wieder an sie erinnert wirst. Das gilt genauso für die Don´ts. Du schaffst das!


24.08.2020

Es ist an der Zeit, um Bilanz zu ziehen

 Schau dir dein Leben an. Du hast vielleicht Karriere gemacht, besitzt ein schönes Haus, hast einen tollen Job und verkörperst das, was man eine taffe Frau nennt? Oder haderst du mit deinem Schicksal? Meinst, in den wichtigsten Momenten versagt zu haben? Oder ist es schlicht das Leben, das dir übel mitgespielt hat?

In der Lebensmitte lohnt es sich tatsächlich, einmal Bilanz zu ziehen. Noch ist es nicht zu spät, das Ruder herumzureißen, du hast schließlich noch die andere Hälfte deines Lebens übrig.

Erinnerst du dich daran, als du ein kleines Mädchen warst? Was war dir wichtig, wovon hast du geträumt? Und? Bist du jetzt da, wo du immer hinwolltest oder fehlt dir noch etwas? Sind deine Wünsche in Erfüllung gegangen? Oder hast du sie vielleicht im Dschungel der Kompromisse verloren? Sei ehrlich zu dir selbst und versuche erst gar nicht, Ausreden für das eine oder andere zu finden.

Die Vergangenheit kannst du nicht mehr ändern, aber deine Zukunft liegt in deiner Hand. Es kommt nur darauf an, was du daraus machst.

Wer bist du? Eine Frage, die sicherlich nicht einfach zu beantworten ist und die sich Männer (sorry, Jungs) erst gar nicht stellen, weil die Antwort verwirrend sein könnte. Und ja, das ist sie auch für uns Frauen: verwirrend. Aber ist das Knäuel erst einmal entwirrt, wird sich dein Leben unendlich bereichern. Die bekannte Schauspielerin Jane Fonda hat einmal gesagt: "Wir leben unser Leben, als hätten wir ein zweites im Kofferraum." Damit hat sie nicht ganz unrecht. Aber das dürfen wir nicht zulassen.

Schauen wir uns eine typische Frauenkarriere näher an:

Birgit war in der Schule sehr beliebt. Sie war hübsch und ließ sich nichts gefallen, weder von ihren Mitschülern noch von ihren Lehrern. Sie war zwar nicht die beste Schülerin, aber ihre Leistungen waren so gut, dass ihre Eltern keine Fragen stellten. Birgit träumte von einer Hochzeit in Weiß mit einem Traummann, der sie auf Händen tragen und ihr jeden Wunsch von den Augen ablesen sollte. Nach der Schule studierte Birgit Jura, ihr Traum war es, Richterin zu werden. Nach dem zweiten Staatsexamen nahm sie eine Stelle in einer Anwaltskanzlei auf, nur für den Übergang, dachte sie damals noch. In der Kanzlei war sie, mit Ausnahme der Sekretärinnen, die einzige Frau. Mit der Zeit bürgerte es sich ein, dass sie die langweiligen, einfachen Fälle bearbeitete, während ihre männlichen Kollegen mit den spannenden Fällen beschäftigt waren und auf der Karriereleiter nach oben stiegen. Birgit ackerte, machte Überstunden und versuchte so, auf sich aufmerksam zu machen. Auf eine leise Frage, ob sie nun auch mal einen spannenden Fall übernehmen könne, wurde sie nur belächelt und gefragt, wer denn dann die Routinefälle übernehmen solle.

Trotzdem machte sie sich Hoffnungen auf eine Beförderung, da sie ja immer fleißig gewesen war und keinen Tag gefehlt hatte. Sogar ihren Urlaub hatte sie storniert, um einen Kollegen vor Gericht zu vertreten. Das konnte doch nicht unbemerkt geblieben sein. Als ein neuer Anwalt eingestellt wurde, der unmittelbar an ihr vorbei die Beförderungsstelle erhielt, brach für Birgit endgültig eine Welt zusammen. Und nicht nur ihre kleine Welt, auch sie selbst war schon längst über ihre Grenzen gegangen. Mittlerweile war sie über vierzig Jahre alt und sie hatte ihr Privatleben immer zugunsten der Firma zurückgestellt - und nun das.

Zu den psychischen Problemen, die sie noch mit Mühe herunterspielen konnte, gesellten sich mehr und mehr körperliche Symptome hinzu und ihr Chef fragte mehr als einmal, sie wolle doch jetzt nicht schlappmachen, gerade jetzt nicht. Sie machte weiter bis zum völligen geistigen und körperlichen Zusammenbruch. Es ging nichts mehr und als sie sich eines Morgens nicht mehr aus dem Bett quälen konnte, wurde ihr schlagartig klar, dass sie außer ihrem Job nichts mehr hatte. Keine Freunde, keinen Partner, keine Kinder. Dabei hätte sie gerne Kinder gehabt, aber es hatte nie gepasst.

Birgit ging durch ein tiefes Tal. Aber dieses Tal war für sie eine Art Initialzündung, die sie dazu brachte, ihr bisheriges Leben zu überdenken und Bilanz zu ziehen. Sie erinnerte sich schmerzhaft an die junge Birgit, die sich nichts gefallen ließ und damit vollkommen frei war.

Birgit hat ihre Krise durchlebt und ganz bewusst durchlaufen. Eine Krise, die ihr gesamtes Weltbild ins Wanken brachte, wie es tausende und mehr Frauen tagtäglich erleben. Sie hat geweint, getobt und gelitten. Aber was tat Birgit noch? Sie besann sich auf ihre Stärken. Sie wusste plötzlich wieder, was sie im Leben wollte, und vor allem, was sie nicht wollte. Damit geht es Birgit besser als manch anderer Frau in ihrer Lage. Sie besann sich auf ihre Talente und kündigte ihren Job. Sie sprang ins kalte Wasser und baute sich danach ein neues Leben auf. Sie ist heute zwar immer noch keine Richterin, aber sie leitet eine kleine Anwaltskanzlei, die ausschließlich Frauen im Arbeitsrecht vertritt. Sie lebt allein, hat einige wenige, handverlesene Freunde und ist mit sich im Reinen. Sie ist glücklich, weil sie ihrem Leben einen neuen Sinn gegeben hat. Das nennt man im neuen deutschen Sprachgebrauch Resilienz. Birgit hat es geschafft, aus dieser nicht nur emotional, sondern auch wirtschaftlich zunächst einmal ungünstigen und unüberschaubaren Situation gestärkt hervorzugehen. Das gelingt in der Regel nur Menschen, die über ein gewisses Maß an Resilienz verfügen. Wir alle kennen solche Personen, denen scheinbar nichts etwas anhaben kann. Es sind die sogenannten Stehaufmännchen.


21.08.2020

Deocreme

Eigenschaften: duftet angenehm

Zutaten:

3 Tropfen ätherisches Teebaumöl

1 EL Natron

2 EL Stärke

10 Tropfen ätherisches Salbei-Öl

2 EL reines Pflanzenwachs

3 EL Kokosöl

Leere Deohülse oder -dose

Backpapier

Zubereitung:

Pflanzenwachs und Kokosöl in eine Schüssel geben und im Wasserbad schmelzen lassen.

Abkühlen lassen und andere Zutaten dazu mischen.

Boden der leeren Deodose auf das Backpapier stellen und Mischung einfüllen

Trocknen lassen.


19.08.2020

Richtiges Atmen

Unser Körper braucht Sauerstoff und die richtigen Atemtechniken, um die Verdauung anzukurbeln und unsere Zellen optimal zu versorgen, damit Giftstoffe abtransportiert werden können. Richtiges Atmen hilft zudem in stressigen Situationen, den Durchblick nicht zu verlieren, und entspannt außerdem sowohl deinen Körper als auch deinen Geist. Nicht umsonst beginnen Yogastunden und Meditations-Trainings oft mit Atemübungen. Bewusstes Atmen bringt dich deinem Körper und deinem Selbst näher und hilft dadurch, die Dinge wieder klarer zu sehen. Das Atemzentrum im Gehirn schläft nie und passt die Atemfrequenz laufend an die aktuellen Gegebenheiten an. Du kannst durch bewusstes Atmen in diesen Prozess eingreifen und Abläufe in deinem Körper und in deinem Geist verändern und verbessern.

Nasenatmung

Der Vorteil des Atmens durch die Nase ist das Anwärmen der Luft, bevor sie auf die Lungen trifft, und sogar eine grobe Filterung durch unsere feinen Nasenhärchen. Wer dem Tipp, sich zu allen Jahreszeiten im Freien zu bewegen, folgt, der wird die Nasenatmung im Winter richtig zu schätzen wissen. Außerdem wird die Luft schon angefeuchtet, bevor sie in die Lunge weiterwandert. Tief zu atmen geht auch durch die Nase und wenn du es nicht schaffst, durch die Nase deinen Bauchraum mit Luft aufzufüllen, sondern nur die obere Lunge, dann fehlt dir Sauerstoff für gesund zirkulierendes Blut. Vergrößerte Polypen oder angeschwollene Schleimhäute an den Nasenwänden solltest du von einem Arzt überprüfen lassen, bevor du mit irgendwelchen Nasensprays hantierst. Einer verstopften Nase speziell am Morgen und wenn dein Schlafzimmer überheizt ist, kannst du schnell mit dem Inhalieren von Kräutertee abhelfen. Pfefferminze dabei vorsichtig dosieren, vor allem, wenn sie sehr scharf und frisch ist.

Richtig tiefes Atmen kannst du üben und solltest du täglich mehrfach durchführen. Es kurbelt sogar deine Verdauung nachhaltig an und hilft dabei, die Nährstoffe besser durch den Körper zu transportieren und Giftstoffe wieder auszuscheiden. Setze dich aufrecht hin und lege deine Hände locker auf deinen Bauch. Atme nun bewusst tief ein, so dass sich deine Hände auf der Bauchdecke mitbewegen. Zähle bis vier und atme langsam wieder aus. Zähle wieder bis vier und wiederhole den gesamten Vorgang wenigstens drei Mal.

Für weitere Atemübungen kannst du einfach Google oder YouTube befragen. Von Yogaübungen bis Atemtechniken, um zum Beispiel Kopfschmerzen zu lindern, findest du viele Tipps und Tricks auf einschlägigen Seiten zu Gesundheit und Wohlbefinden. Vor allem Wim Hof ist für seine Atemtechnik bekannt, die gesundheitsfördernd und leistungssteigernd wirkt.

Atmen in freier Natur

Ob du nun in den Wald gehst (dem sogenannten Waldbaden) oder einen Spaziergang machst: Frische Luft gehört zum Atmen wie das Amen zum Gebet. Darum hier noch eine kleine Bemerkung zum richtigen Belüften deiner Wohnung und die Empfehlung, zumindest zu versuchen, den Stadtpark zu nutzen, wenn du schon nicht jedes Wochenende hinaus in die freie Natur, in den Wald und auf die Felder laufen möchtest. Wie gesund die Verbindung zur Natur und Mutter Erde tatsächlich ist, wird an anderer Stelle noch näher behandelt.

Selbst wenn du an einer Hauptverkehrsader inmitten einer Großstadt wohnst, solltest du dir angewöhnen, deine Wohnung regelmäßig zu lüften. Womöglich nicht gerade dann, wenn sich meterlange Staus vor deinem Fenster bilden, aber du wirst die Tageszeit mit dem wenigsten Verkehrsaufkommen sicher kennen und dann die Zeit haben, deine Fenster für 15 Minuten weit zu öffnen! Wenn du dies zeitgleich noch in verschiedenen Räumen machen kannst, wird der Luftaustausch umso größer und besser sein. Die verbrauchte Luft kann entweichen und durch die Bäume wieder gereinigt werden.

Tiefe Atemzüge im Wald oder auf der Wiese sind natürlich um ein Vielfaches besser. Sie erhöhen nicht nur deinen Sauerstoffanteil im Blut, sie sorgen zugleich für eine Verbindung zu Mutter Natur, welche wir zu oft vernachlässigen, die uns aber letztlich fehlt. Unbewusst leben wir in Städten ohne jegliche Verbindung zu dem, was das Leben eigentlich ausmacht. Wir sind Teil eines viel größeren Kreislaufs und unser Körper und unser Unterbewusstsein vermissen diese Verbindung und sorgen für Krankheiten, um uns darauf aufmerksam zu machen. Ein Spaziergang durch die Natur (das muss nicht verwilderter Wald sein, es kann auch eine Kulturlandschaft sein) kann auf dich eine bessere Wirkung haben als Meditation in geschlossenen Räumen.

Resümee:

  • Gehe in die Natur und atme reine Luft, die dich mit viel Energie versorgt.
  • Mache dir deinen Atem mehrmals am Tag bewusst (in Warteschlagen, in ruhigen Momenten, vor dem Einschlafen).

Wenn du dich zu einem Spaziergang oder einer Radtour durch deine nähere Umgebung entschließt, vergiss nicht, ausreichend Wasser mitzunehmen. Es ist allgemein bekannt, dass unser Körper täglich bis zu drei Liter reines Wasser benötigt.


16.08.2020

Gluten: Alternativen

Wenn man an Zöliakie leidet oder dieser vorbeugen möchte, empfiehlt es sich, glutenfreie Mehle zu verwenden. In den meisten Fällen besteht leider das Problem, dass Mehle aus glutenhaltigen Getreidesorten wie Weizen, Dinkel, Roggen und Ähnlichem gewonnen werden. Gluten wird auch als Klebereiweiß bezeichnet, weil es wie ein Bindemittel wirkt. Ohne das Gluten im Mehl würde der Teig schnell trocken und brüchig werden.

Inzwischen gibt es aber glücklicherweise Methoden und Mittel, mit Hilfe derer das Gluten im Mehl ersetzt werden kann. Hierfür benötigt man ein oder zwei unterschiedliche glutenfreie Mehlsorten, einen Teil glutenfreie Stärke und ein Bindemittel. Diese Mischung kann als Grundlage für jedes glutenfreie Backrezept verwendet werden. Wichtig wäre aber natürlich noch, das Verhältnis dieser drei Komponenten zu wissen. Wenn man die Backmischung anrührt, sollte sie zu circa 70 Prozent aus dem glutenfreien Mehl, zu 20 Prozent aus der glutenfreien Stärke und zu 10 Prozent aus dem Bindemittel bestehen.

Wenn man mit glutenfreien Mehlsorten arbeitet, sollte man beachten, mehr Wasser für den Teig zu verwenden, als wenn man glutenhaltige Mehlsorten benutzt. Um den Teig vor dem Austrocknen zu bewahren, empfiehlt es sich, den Ofen auf Ober- und Unterhitze einzustellen. Des Weiteren muss darauf geachtet werden, dass die anderen Zutaten ebenfalls glutenfrei sind. Insbesondere beim Backpulver gibt es einige Unterschiede. Um hier auf der sicheren Seite zu bleiben, bietet sich das Weinsteinbackpulver an.

Bevor die bekanntesten glutenfreie Mehle vorgestellt werden, sollte noch betont werden, dass das Verhältnis zwischen Wasser und Mehl bei glutenfreien Backrezepten essenziell ist. Wird zu viel Mehl hinzugegeben, entsteht ein klumpiger und trockener Teig. Daher ist es unabdingbar, sich bei den glutenfreien Rezepten strikt an das Rezept zu halten und die experimentierfreudige Seite besser ganz auszuschalten.

Bei den glutenfreien Mehlen gibt es eine breite Palette an Auswahlmöglichkeiten. Im Folgenden werden die wichtigsten Mehlsorten zum Backen vorgestellt.

Reismehl: Diese Mehlsorte ist zum einen gut bekömmlich und zum anderen für Muffins und jegliche Art von Gebäck leicht zu verwenden. Wegen des milden Geschmacks kann es für süße und herzhafte Backrezepte verwendet werden. Außerdem kann Reismehl als Stärkemehl eingesetzt werden. Man kann auch mit der Vollkornvariante arbeiten. Vollkornreismehl hat jedoch einen nussigen und intensiven Geschmack. Dadurch, dass beim Vollkornreismehl die Schale mitgemahlen wurde, ist es nahrhafter und weist einen höheren Mikronährstoffanteil auf.

Mandelmehl: Mandelmehl enthält einen angenehm milden und nussigen Geschmack, der für das Backen von Gebäck, wie zum Beispiel Brownies, ideal ist. Auch zum Panieren bietet Mandelmehl eine ideale Alternative zu üblichen Mehlsorten. Zudem kann man Mandelmehl sehr schnell und bequem selbst herstellen.

Maismehl: Maismehl hat ebenso wie Reismehl die Eigenschaft, dass es sehr mild im Geschmack ist und folglich für nahezu jedes Backrezept eingesetzt werden kann. Des Weiteren sind Maismehl oder Maisstärke das ideale Verdickungsmittel bei Puddings, Soßen und Cremes.

Buchweizenmehl: Buchweizenmehl bietet hervorragende Eigenschaften beim Backen von Brot. Durch seine herzhaft-nussige Note verleiht es dem Brot einen intensiven Geschmack. Jedoch sollte der Anteil von Buchweizenmehl in Grenzen gehalten werden, da sein Geschmack ansonsten überwiegt. Es bietet sich an, das Buchweizenmehl mit einer milden Mehlsorte aus Reis oder Mais zu mischen.

Amaranth- und Quinoa-Mehl: Diese beiden Mehlsorten, die aus südamerikanischen Urkörnern gewonnen werden, haben einen sehr intensiven und nussigen Geschmack. Wenn man sie beim Backen einsetzt, bietet es sich an, auch wegen des hohen Eiweißgehaltes, eine milde Mehlsorte dazu zu mischen. Für Pizzateige, Brote oder herzhafte Backideen sind diese Mehle ideal geeignet.

Sojamehl: Sojamehl liefert einen unverwechselbaren nussigen Geschmack und kann bestens für Kuchen, Brote oder Pfannkuchen genutzt werden.

Hirsemehl: Dieses glutenfreie Mehl hat einen süßlichen und mild-nussigen Geschmack. Daher eignet sich Hirsemehl besonders für Rührteige und süße Backrezepte. Des Weiteren gehören Teff- und Sorghummehl ebenfalls zu den Hirsemehlen und sind für nahezu alle Backrezepte geeignet.

Eine weitere beliebte und häufig eingesetzte Mehlsorte bei glutenfreien Rezepten ist das Kokosmehl, welches jedoch unbedingt in genauer Angabe wie im Rezept zum Einsatz kommen sollte. Ansonsten ist Kokosmehl eine nicht gerade günstige, jedoch sehr beliebte und leckere Option für viele Backrezepte.

Zu den glutenfreien Bindemitteln gehören Leinsamen, Chiasamen, Tapiokamehl, Johannisbrotkernmehl, Guarkernmehl und Xanthan. All diese Lebensmittel haben die Eigenschaft, dass sie Wasser binden und somit den Teig luftig und saftig halten, sodass dieser nicht beim Backen austrocknet.


14.08.2020

Gegrillte Champignons mit Käse

Schwierigkeitsgrad: mittel

Portionen: 4

Vorbereitungszeit: 20 Minuten

Grillzeit: 20 Minuten

Zutaten:

  • 200 g Gouda
  • EL Olivenöl
  • 500 g Champignons
  • Zwiebeln
  • TL Petersilie
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

  • Champignons putzen, Ende der Stiele abschneiden.
  • Stiele in kleine Stücke hacken.
  • Zwiebel schälen und in Würfel schneiden.
  • Petersilie waschen, trocken tupfen und klein hacken.
  • Käse reiben.
  • Pilzstiele, Salz, Pfeffer, Petersilie, Öl und Zwiebeln mischen und die Pilze damit füllen.
  • Käse darüberstreuen.
  • Champignons in einen Grillkorb geben.
  • Bei indirekter Hitze 20 Minuten grillen.


12.08.2020

Welches Equipment braucht man, um selbst Gemüse zu fermentieren?

Neben den drei Grundzutaten gibt es in puncto Fermentation noch ein paar Kleinigkeiten in Bezug auf das richtige Equipment zu beachten. Am wichtigsten ist ein geeignetes Gefäß zum Fermentieren. Vielleicht kennen einige noch den großen Gärtopf, den Oma früher im Schrank hatte. Diese großen Behälter waren früher sehr beliebt, um Sauerkraut selbst herzustellen.

Allerdings sind diese gar nicht so einfach zu bekommen und ein solcher Topf macht wirklich nur Sinn, wenn man auf einmal sehr große Mengen Gemüse einlegen möchte. Gefäße aus Steingut eignen sich ebenfalls ideal, um Lebensmittel selbst zu fermentieren. Diese erfreuen sich traditionellerweise insbesondere in Korea an großer Beliebtheit. Jedoch sind diese hierzulande gar nicht so einfach zu bekommen und eine solche Anschaffung ist zumeist ein wenig kostspieliger.

Also, was nimmt man stattdessen? Ganz einfach - Einmachgläser sind wohl die günstigste und zugleich einfachste Möglichkeit, um ein geeignetes Gefäß zum Fermentieren zu finden. Dabei sollte man jedoch unbedingt auf einen Aspekt achten: Im Laufe des Fermentationsprozesses entsteht Kohlenstoffdioxid - kurz CO₂ - und dieses muss entweichen können. Ansonsten platzt im schlimmsten Fall das Fermentationsgefäß.

In diesem Zusammenhang gibt es spezielle Gläser, beziehungsweise Verschlüsse, die ein Ventil haben, mit dem man den Druck aus dem Glas ablassen kann. Allerdings geht es noch einfacher: Wenn man ein klassisches Einmachglas mit Klappdeckel verwendet, lässt man einfach den Gummiring weg, damit so das Gas problemlos entweichen kann.

Selbstverständlich funktioniert die Prozedur ebenso mit einem herkömmlichen Glas mit Schraubverschluss, dabei wird dieser einfach nur nicht fest zugedreht. Hat man doch das Gefühl, dass das Gas nicht richtig entweichen kann, gibt es hierfür eine simple Lösung. In diesem Fall öffnet man das Gefäß einfach einmal am Tag vorsichtig, um den Druck abzulassen. Bei dieser Variante empfiehlt es sich allerdings, das Ganze über dem Spülbecken zu machen, da manchmal ein wenig Flüssigkeit mit austritt.

Letztlich benötigt man nur noch ein Gewicht, das das Gemüse im Glas beschwert. Was man genau für diesen Zweck verwendet, ist im Endeffekt egal. Am besten schaut man sich einfach mal um, was im Haushalt so zu finden ist. Wer von Tag eins an die Fermentation wie ein Profi angehen möchte, hat natürlich die Option, sich spezielle Gewichte und Gläser zum Fermentieren online zu bestellen.


11.08.2020

Kaffee-Peeling

Eigenschaften:

gegen trockene Haut/hilft bei Cellulite

Zutaten:

  • 5 EL Kaffeepulver, frisch gebrüht
  • 2 EL Kokosöl

Zubereitung:

  • Vermische die Zutaten miteinander.
  • Dann reibe das Peeling mit kreisenden Bewegungen ein und lasse es einige Minuten einwirken.
  • Spüle das Peeling mit viel Wasser ab


10.08.2020

Rosenkohlsalat mit Papaya

Zutaten:

  • 800 g Rosenkohl
  • 3 EL Weißweinessig
  • 2 EL Olivenöl
  • 3 EL Gemüsebrühe
  • 1 reife Papaya
  • 45 g Walnusskerne (3 EL)
  • 10 g Petersilie
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

  • Rosenkohl putzen, waschen, in schmale Scheiben schneiden oder hobeln. Mit Essig, Öl und Gemüsebrühe vermischen und 20 Minuten ziehen lassen.
  • Papaya putzen, schälen, halbieren, die Kerne herauslösen und das Fruchtfleisch klein schneiden.
  • Walnüsse grob hacken. Petersilie waschen, trockenschütteln, Blättchen abzupfen und fein hacken.
  • Papaya mit dem Rosenkohl mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Rosenkohl-Papaya-Salat auf Tellern anrichten und mit Petersilie und Walnüssen bestreuen.

Tipp:

Als Topping eignen sich Fetawürfel oder Croûtons.

Dressing:
  • Salz
  • 2 EL Zitronensaft und etwas Zitronenschale
  • 1 EL Rapsöl
  • 2 EL saure Sahne
  • Pfeffer
  • 1 Prise Kokosblütenzucker
  • 50 ml lauwarmes Wasser

Zubereitung:

Zitronensaft, Wasser, Zitronenschale, Rapsöl und saure Sahne verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Kokosblütenzucker abschmecken.


31.07.2020

Warum Wasser so wichtig ist!

Wasser ist Leben und alles Leben kommt aus dem Wasser. Unser Körper besteht aus etwa 70 % Wasser. Er kann Wasser speichern, auch wenn diese Möglichkeit mit dem Alter abnimmt. Die Speichermöglichkeit von Wasser hat nichts mit Wassereinlagerungen zu tun. Wenn du damit zu kämpfen hast, dann hilft wiederum Trinken, nämlich die Einnahme von entwässernden Tees, und das Essen von wirksamen Früchten. Eine harntreibende Wirkung wird vor allem der Brennnessel und dem Löwenzahn nachgesagt. Weniger Salz im Essen kann ebenfalls dabei helfen, Wassereinlagerungen vorzubeugen beziehungsweise sie loszuwerden. Selbst wenn es paradox klingt, so kann man Wassereinlagerungen mit einem Glas Wasser und einem Esslöffel Apfelessig gezielt bekämpfen.

Zurück zu einem funktionierenden Wasserhaushalt und zu der Frage, wofür Wasser in Bezug auf unseren Körper grundsätzlich zuständig ist.

Wasser ist an all unseren Körperfunktionen beteiligt. Es unterstützt die Kommunikation der unterschiedlichen Zellverbände und durchdringt jede Zelle. Es transportiert Nährstoffe und reinigt unseren Körper. Sämtliche Stoffwechselprozesse sind abhängig von Wasser. Schwitzen und Entschlacken funktionieren nicht ohne eine ausreichende Wasserzufuhr. Welches Wasser sollst du nun am besten trinken? Welche Flüssigkeit zu dir nehmen, um auf die mindestens zwei, besser noch drei Liter täglich zu kommen?

Da Wasser ja ebenfalls Bestandteil deines Kaffees (welcher allerdings in seiner täglichen Menge nicht zum Flüssigkeitsumsatz gezählt werden darf), deiner Tees und deiner Brühen ist, solltest du dir Gedanken um die Qualität deines Wassers machen. Obwohl wir in einer Region der Erde leben, die nicht von Wassermangel gekennzeichnet ist, fließt aus unseren Wasserhähnen nicht immer wirklich gesundes Nass! Dank Überdüngung und exzessiver Landwirtschaft, Industrie und Gedankenlosigkeit im Umgang mit Natur und Umwelt ist das Grundwasser in Zentraleuropa teilweise bedenklich verunreinigt und sollte als Getränk und Nahrungsmittel nicht mehr verzehrt werden.

Das gesündeste Wasser überhaupt ist Quellwasser. Es handelt sich hierbei um sogenanntes reifes Wasser, welches durch seine Wanderung durch Steine, Sand und sonstige Ablagerungen in der Erde gereinigt ist, keinerlei Schadstoffe mehr aufweist und unendlich haltbar ist. Seine Struktur ist kristallin und seine Oberflächenspannung sehr gering. Leider findet sich dieses Wasser nur noch selten und wenn Getränkefirmen Wasser aus Quellen abfüllen, muss dieses nicht zwingend reif sein. Daher muss es haltbar gemacht werden und wird auch noch mit Kohlensäure versetzt. Bevor du nun überlegst, kistenweise Wasser nach Hause zu schaffen, weil du deinem Trinkwasser aus dem Wasserhahn nicht vertraust, probiere es mal mit einem Wasserfilter. Der Vergleich und ein Geschmackstest werden dich überzeugen, selbst wenn du dich erst einmal nur an einen Wasserfilter mit Kohlefilter hältst. Mehr und mehr Haushalte werden heute aber schon mit Wasserfilteranlagen geplant. Bei den besten Wasserfiltern wird versucht, das reine, verwirbelte und reife Wasser mittels Keramik-Aufbereitung und zufälligen Wirbeln in den Edelstahlsegmenten nachzubilden, so dass du als Kunde in den Genuss des besten Wassers kommst, welches momentan möglich ist zu filtern.

Einer der einfachsten Biohacks und von vielen zudem empfohlen ist das Glas Wasser gleich nach dem Aufstehen oder Aufwachen am frühen Morgen. Es gleicht sofort aus, was du über Nacht ausschwitzt, und bringt deinen Kreislauf und dein Energiesystem wieder in Schwung. Du fühlst dich schneller frisch und wach.

Resümee:

Trinke zwei bis drei Liter sauberes, am besten zellneutrales Wasser pro Tag.


29.07.2020

Es gibt noch eine siebte Strategie, der Midlife-Crisis ein Schnippchen zu schlagen

Nimm dir Zeit für dich selbst

Unser Leben verläuft unglaublich schnell und wir bemühen uns, an alles zu denken und alles zu schaffen. Für uns selbst bleibt dabei keine Zeit mehr. Dabei ist es für unser Wohlbefinden unglaublich wichtig, regelmäßig innezuhalten und mit sich selbst zu sein. Eine gute Möglichkeit, das zu tun, ist, sich täglich ein paar Minuten an einen ruhigen Ort zu begeben und eine Entspannungstechnik zu üben. Ich habe sehr viele unterschiedliche Techniken ausprobiert und die Achtsamkeitsmeditation für mich entdeckt. Für mich, die ihre Woche immer völlig verplant hatte, kein leichtes Unterfangen. Die ersten Meditationen waren furchtbar und ich konnte nicht entspannen. Ich konnte kaum abwarten, bis die Zeit um war, weil ich noch so viel anderes zu tun hatte. Ich hätte aufgeben können, das wäre sehr leicht gewesen, aber meine psychische Verfassung zu der Zeit war derart desolat, dass Aufgeben keine Alternative darstellte. Daher habe ich mich auf den unbequemeren Weg begeben und habe täglich geübt. Siehe da, es hat sich etwas verändert in meinem Leben. Heute nehme ich mir zweimal am Tag fünf bis zwanzig Minuten, die nur mir gehören. Morgens und abends. Ich stehe freiwillig früher auf, um zu meditieren, und es macht mir überhaupt nichts aus. Ich, die früher um jede Minute Schlaf gekämpft hat, den Wecker mindestens dreimal ausgestellt hat, stehe heute freiwillig und gerne früher auf, weil ich die Stille meiner Meditation genieße. Ich starte wesentlich entspannter in meinen Tag als früher.

Du musst ein bisschen ausprobieren, um zu finden, was zu dir und deiner Persönlichkeit passt.


Übung:

Setze dich an einen ruhigen Ort, an dem du nicht gestört wirst. Du musst nicht im Lotussitz auf einem Meditationskissen sitzen, aber dein Rücken sollte gerade und aufrecht sein, damit die Energien ungehindert fließen können. Lege deine Hände in den Schoß oder auf deine Unterschenkel und entspanne deine Schultern. Schließe die Augen und atme ein paar Mal tief durch. Konzentriere dich auf deine Atmung. Nichts verändern, nur beobachten. Konzentriere dich darauf, welches Körperteil Kontakt zum Boden oder der Unterlage hat. Das kann das Gesäß sein, die Füße oder die Beine. Versuche danach, herauszubekommen, wo du deine Atmung spürst. Ist es der Brustkorb oder dein Bauch, der sich hebt und senkt, oder spürst du deinen Atem eher am Eingang deiner Nasenlöcher? Atme einfach und beobachte.

Sei neugierig und erzwinge nichts. Leider spielt unser Geist anfangs nicht mit. Er ist es gewohnt, ständig hin und her zu springen. Er wird sich massiv wehren und dich mit Gedanken überschütten. Das ist völlig normal und sollte dich nicht zum Aufgeben verführen. Alles braucht seine Zeit und du brauchst etwas Geduld. Sobald du bemerkst, dass du über irgendetwas nachdenkst, lenke deine Aufmerksamkeit wieder auf deinen Anker, deinen Atem. Je nachdem, wie viel Zeit du benötigst, wird dein Geist sich an die Ruhezeiten gewöhnen und sich zurückziehen. Am Schluss deiner Meditation danke demjenigen, der dich getragen hat: Gott, Buddha, dein Schutzengel oder an wen oder was du sonst glauben magst.


Wem dies zu esoterisch ist, kannst du es mit anderen Entspannungstechniken versuchen. Die bekanntesten sind wohl das Autogene Training und die Progressive Muskelentspannung nach Jacobson. Beide werden im Liegen durchgeführt, was für mich persönlich problematisch ist: Meistens schlafe ich direkt ein. Aber probiere aus, ob eine der Techniken zu dir passt. Beide fokussieren sich auf den Körper, sind quasi eine Art Body Scan. Du bist gefordert, einzelne Körperteile nacheinander zu spüren. Beim Autogenen Training ist es, um es kurz zu machen, die Wärme, die du in deinem Körper spüren sollst.

Bei der Progressiven Muskelentspannung hingegen spannst du ein Körperteil, beispielsweise deine Hand, erst fest an, um beim Entspannen den Unterschied zu erspüren.

Beide sind wissenschaftlich fundierte Verfahren, um sich regelmäßig zu entspannen. Die Regelmäßigkeit wird auch hier großgeschrieben, weil du tatsächlich üben musst, um sie zu beherrschen. Aber egal, welche Entspannungstechnik du wählst, es ist die Zeit, die nur dir allein gehört. Nach und nach wirst du diese Zeit zu schätzen lernen und sie irgendwann nicht mehr missen wollen. Fast unmerklich überträgst du einen Teil deiner Achtsamkeit ebenso auf dein aktives Leben.

Bei mir kommt es immer häufiger vor, dass ich tatsächlich konzentriert bei einer Sache bleibe und mir bestimmte Tätigkeiten dadurch wesentlich besser gelingen. Die Geschichte mit dem Multitasking kannst du getrost vergessen. Vielleicht ist sie auch nur die clevere Erfindung eines Mannes, der seiner Frau einreden wollte, dass sie mit Leichtigkeit mehrere Dinge gleichzeitig erledigen könne, um sich selbst aus der Affäre zu ziehen. Keine Ahnung, aber eins weiß ich:

Weder Männer noch Frauen können gleichzeitig mit der gleichen Konzentration zwei Dinge gleichzeitig machen. Eins bleibt dabei auf der Strecke und das bist wahrscheinlich du selbst.


27.07.2020

Die sechs Strategien, der Midlife-Crisis ein Schnippchen zu schlagen

6. Lebe in der Gegenwart

Was war, ist Vergangenheit. Es ist abgeschlossen und du kannst kein einziges Wort zurücknehmen, keine Handlung revidieren. Es nützt dir also nicht viel, ständig in deiner Vergangenheit herumzuwühlen, um nach verpassten Chancen zu suchen. Eine Band in meiner Heimatstadt hat einen Refrain geschrieben, der dieses Phänomen gut beschreibt.

"Alles das war gestern und ist heut vorbei. Hältst du dich nicht zu fest dran, bist du morgen frei... Ich kann es nicht verstehen und ich will es nicht einsehen. Doch das war gestern und gestern ist vorbei."

Es geht nämlich nicht darum, sich nicht zu erinnern oder nicht an die Vergangenheit zu denken. Es geht darum, sich nicht an vergangenen Zeiten festzuklammern, als hätte man die Chance, sie dadurch zu ändern. Diese Chance haben wir nicht. Wir können sehr wohl unsere Zukunft gestalten, aber damit müssen wir bereits heute anfangen. Wir leben weder im Gestern noch im Morgen, sondern im Heute. Eine essenzielle Übung dazu ist das Achtsamkeitstraining. Achtsamkeit bedeutet, die Aufmerksamkeit auf den Moment zu richten, in dem man sich gerade befindet, ohne an die möglichen Folgen zu denken. Der Leitsatz dazu lautet: "Nirgendwo ist es für mich wichtiger zu sein als hier und jetzt." Probiere es einmal aus. Konzentriere dich allein auf das, was du jetzt gerade tust, zum Beispiel auf die Tatsache, dass du gerade atmest. Beobachte nur und verändere nichts. Nur atmen. Mit etwas Übung wirst du in einigen Tagen in der Lage sein, morgens die Zähne zu putzen, ohne darüber nachzudenken, wann dein Bus fährt oder was du zum Mittagessen kochst. Achtsamkeit im Alltag bringt dich genau dorthin, wohin du gehörst, zu dir selbst. Dabei hilft natürlich ebenfalls die vorher beschriebene Atemübung.


26.07.2020

Die sechs Strategien, der Midlife-Crisis ein Schnippchen zu schlagen

5. Bleibe im Gleichgewicht

Wer sagt eigentlich, dass du immer und überall perfekt sein musst? Das Bild der perfekten Ehefrau und Mutter, im Job erfolgreich, immer gut gelaunt und perfekt geschminkt, sportlich, schlank und mit unzähligen Freunden gesegnet. Diese Frau gibt es nur in amerikanischen Kitschfilmen. In der Realität hat der Tag gar nicht genug Stunden, um diese Anforderungen zu erfüllen. Kennst du den Gedanken, dass 24 Stunden nicht ausreichen für das, was du zu tun hast? Dann steckst du bereits in der Falle. Junge Frauen kümmert es meist nicht, wenn sie nicht perfekt sind, sie gehen mit einem bezaubernden Lächeln darüber hinweg. Werden wir älter, haben wir häufig den Drang, die vermeintlich schwindende Attraktivität mit steigendem Aktionismus zu kompensieren. Ein fataler Trugschluss, allein unser Selbstbild gaukelt uns da etwas vor. Es ist von entscheidender Bedeutung, wie gut wir uns im Gleichgewicht halten können, um die Veränderungen, die unzweifelhaft mit dem Älterwerden einhergehen, unbeschadet zu überstehen und eben nicht in einer Krise zu landen. Die Balance zwischen Selbstdisziplin und Entspannung ist unerlässlich, um die Ziele, die deinem Wesen entsprechen, langfristig zu erreichen. Auch dann, wenn deine Stimmung oder Motivation zwischendurch sinkt. Es geht auf Dauer nicht gut, wenn du dich immer mehr anstrengst, um ans Ziel zu kommen. Setze deine Energie stattdessen effizient ein und gönne dir die nötigen Ruhepausen, um deine Akkus wieder aufzuladen, bevor du aus Überforderung gar nicht mehr in der Lage bist, diese Ruhephasen tatsächlich zu genießen. Du kannst das mit einem Lied vergleichen. Es folgt einem bestimmten Rhythmus. Auch dein Leben funktioniert so. Wenn du den Rhythmus aus Anspannung und Entspannung permanent unterbrichst oder nicht beachtest, läufst du eher Gefahr, in einer Krise zu landen, weil auch deine Abwehrkräfte dadurch aus dem Gleichgewicht geraten.


23.07.2020

Die sechs Strategien, der Midlife-Crisis ein Schnippchen zu schlagen

4. Du bist kein Opfer

Du trägst nur die Verantwortung für dein Handeln, nicht für das der anderen. Häufig reicht unser Verantwortungsgefühl so weit, dass wir uns selbst vergessen und uns für andere aufopfern. Bevor die anderen eine Aufgabe erledigen, von denen wir annehmen, dass sie es vielleicht nicht so gut können, machen wir es lieber selbst. Das nennen wir Selbstaufopferung. Durch Selbstaufopferung entfernen wir uns immer weiter von uns selbst, indem wir ständig das Wohl der anderen im Fokus haben. Unsere eigenen Befindlichkeiten bleiben dabei auf der Strecke. Das heißt natürlich nicht, dass du dich nicht um andere kümmern sollst, nur musst du hierfür zuerst auf dein eigenes Wohl achten. Ein gutes Beispiel ist die Sicherheitsunterweisung, bevor ein Flugzeug startet. Hast du zugehört und verinnerlicht, dass du bei einem Druckabfall in der Kabine zuerst selbst die Sauerstoffmaske anlegst, bevor du anderen Personen hilfst?

Frauen in der Lebensmitte sind es in der Regel gewohnt, sich um andere zu kümmern. Ehemann oder Partner, die Kinder, sie gehen hinaus in die Welt und du räumst hinter ihnen her, versetzt Berge, um Schwierigkeiten von ihnen fernzuhalten und hältst ihre Welt im Gleichgewicht, so gut du kannst. Dass dein eigenes Gleichgewicht dabei aus den Fugen gerät, merkst du, wenn überhaupt, erst sehr spät. Dann steckst du aber bereits mitten in der Midlife-Crisis. Lass dir nichts einreden: Es ist nicht egoistisch, sich zuerst um sich selbst zu kümmern, du bist keine Rabenmutter, wenn du deine Kinder angemessen im Haushalt helfen lässt und du bist des Weiteren keine schlechte Ehefrau, wenn dein Mann einmal das Essen selbst kochen muss.


22.07.2020

Die sechs Strategien, der Midlife-Crisis ein Schnippchen zu schlagen

3. Orientiere dich nicht an deinem Problem, sondern an seiner Lösung

Die meisten Menschen haben an sich selbst den Anspruch, bereits die Lösung auszusprechen, bevor das Problem definiert ist. Wir sind es gewohnt zu kämpfen, selbst gegen Windmühlen. Wer sich dabei überschätzt, verliert leicht den Blick für Dinge, die man nicht ändern kann, Dinge, die wir geduldig und mit Zuversicht durchleben müssen. Lass dich, wie du bist, und die anderen, wie sie eben sind. Das bedeutet nicht, dass du aufgeben sollst, sondern du sollst lediglich deinen Blick für die Realität schärfen. Dann hast du die Wahl, deine Kräfte entweder gegen Unvermeidliches zu verschwenden oder sie stattdessen zu nutzen, um Dinge, die du ändern kannst, positiv zu beeinflussen. Was bringt dir wohl mehr?

Was bei mir gut geholfen hat, ist, sich mit Menschen zu umgeben, die man mag und die einem Kraft spenden, die positiv sind und nicht immer jammern. Ich meide inzwischen den Kontakt zu Energievampiren kategorisch.


21.07.2020

Die sechs Strategien, der Midlife-Crisis ein Schnippchen zu schlagen

2. Selbstakzeptanz

Wer sich selbst akzeptiert, steht mit Haut und Haar zu sich selbst. Er erkennt seine Schwächen und akzeptiert einen Misserfolg als eine von vielen Erfahrungen. Nur so kann er Misserfolge später in seinem Erfahrungsbuch alphabetisch ablegen. Statt sie auszumerzen oder zu überspielen, integriert er ebenso Negatives in seine Persönlichkeit.

Akzeptanz entsteht jedoch erst beim Loslassen. Das Augenmerk liegt hierbei auf dem, was vermieden werden kann. Das vermittelt die notwendige Gelassenheit, nicht immer etwas tun zu müssen. Da die allgemeine Parole "Durchhalten!" heißt, ist es nicht so einfach, loszulassen im Sinne von gelassener zu werden. Das musst du tatsächlich üben, damit es dir in Fleisch und Blut übergeht. Versuche es für den Anfang mal hier und da mit einem deutlichen "Nein" und spüre nach, wie sehr es dich befreit.


20.07.2020

Die sechs Strategien, der Midlife-Crisis ein Schnippchen zu schlagen

1. Optimismus

Als Optimismus bezeichnen wir landläufig die Zuversicht auf bessere Zeiten, selbst wenn es gerade schwierig ist. Optimismus heißt nicht, vor Kraft zu strotzen oder dauernd auf der Überholspur unterwegs zu sein in der Hoffnung, es wird schon gutgehen. Aber ohne eine gewisse Portion Optimismus würden wir wahrscheinlich die Kraft nicht aufbringen, unser Problem tatsächlich zu lösen. Jeder lässt sich mal hängen oder es drücken ihn diverse Sorgen. Davon kann man sich einlullen lassen oder aber auch nicht. Den notwendigen Optimismus schöpfen wir beispielsweise aus unserem Selbstwertgefühl. Wenn du weißt, wozu du fähig bist, weißt du auch, dass nach dem Regen wieder die Sonne scheint. Das hilft dir dabei, Berge zu versetzen.


19.07.2020

Fenchelsalat mit Pfirsichen

Zutaten:

  • 2 Fenchelknollen
  • 2 Pfirsiche
  • 2 EL Pinienkerne
  • 2 EL Aceto Balsamico
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL Akazienhonig
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Pfeffer (aus der Mühle)

Zubereitung:

  • Den Fenchel waschen und das Fenchelgrün abschneiden und beiseitelegen. Die Knollen anschließend längs halbieren und den Strunk herausschneiden. Nun die Knollen in feine Scheiben schneiden.
  • Pfirsiche waschen, halbieren und die Steine entfernen. Die Fruchthälften dann in Spalten schneiden.
  • Fenchel und Pfirsiche miteinander vermengen.
  • Pinienkerne in einer Pfanne rösten und über den Salat geben. Das geschnittene Fenchelgrün zum Garnieren über den Salat streuen.

Tipp:

Für noch mehr Genuss Fetakäsewürfel oder gebratenen Lachs unter den Salat heben.

Dressing-Tipp:

Zu diesem Salat passt eine schöne Vinaigrette.



11.07.2020

Ein ungeübtes Gehirn ist schädlicher für die Gesundheit als ein ungeübter Körper.

George Bernard Shaw


10.07.2020

Peeling-Duschgel

Eigenschaften:

macht die Haut weich, fördert die Durchblutung und entfernt alte Hautschichten

Zutaten:

  • 450 g Zucker
  • TL Zimt
  • 250 ml Neutrales, parfümfreies Naturkosmetik-Duschgel
  • ½ TL Limettenöl
  • EL Olivenöl
  • TL Ingwerpulver

Zubereitung:

  • Dieses Duschgel wird durch einfaches Mischen hergestellt ohne Erhitzen der Zutaten.
  • Alle Zutaten gründlich miteinander mischen.
  • Sollte die Haut nach der Nutzung des Peeling-Duschgels etwas gereizt sein, reibe sie einfach mit etwas pflegender Körperlotion ein.


09.07.2020

Frische, natürliche Lebensmittel = gesundheitliche Vorteile

Frische Salate binden schädliche freie Radikale, da sie über ein antioxidatives Potenzial verfügen. Salatsorten, die künstlich erzeugt werden, haben dieses Potenzial nicht. Halte dir also immer vor Augen, dass der Salat möglichst frisch sein sollte, damit du deinem Körper und deiner Gesundheit durch den Verzehr etwas Gutes tun kannst. Neben der Bekämpfung der freien Radikale kannst du beim Verzehr frischen Salates zudem von Inhaltsstoffen wie Vitamin C, Betacarotin, Quercetin, Cumarin und Kaffeesäure profitieren.


03.07.2020


Rosmarin-Marinade

Passt gut zu: Pilzen, Zwiebeln und Wurzelgemüse

Zutaten:

  • 2 Knoblauchzehen
  • 4 EL Olivenöl
  • TL Salz
  • TL Rosmarinnadeln
  • EL Balsamicoessig
  • 2 TL Ahornsirup

Zubereitung:

  • Knoblauch schälen und fein hacken oder durch Knoblauchpresse pressen.
  • Alle Zutaten miteinander mischen.


02.07.2020

Vorsicht bei abgepacktem Salat!

Wir kennen sie alle: die Tüten in dem Kühlregal, in denen sich der zerkleinerte und gewaschene Salat befindet, der nur darauf wartet, gegessen zu werden. Vor allem wenn es schnell gehen soll, sind diese Salattüten sehr beliebt. Allerdings solltest du diese Variante mit Vorsicht genießen. An den Schnittstellen des Salates können unter anderem Nährstoffe austreten. Zusätzlich ziehen diese Schnittstellen Keime und Bakterien magisch an. Durch das Mikroklima in der Plastiktüte können sich diese dann schnell vermehren.

Entsprechend sollte der Fertigsalat vor dem Verzehr auf jeden Fall noch einmal gründlich gewaschen werden. Auf diese Weise lässt sich die Zahl der Keime und Bakterien verringern. Diese komplett zu entfernen, wird jedoch schwer. Und jetzt wird es vielleicht ein wenig eklig: In Fertigsalaten wurden schon oftmals multiresistente Keime gefunden, gegen die sogar verschiedene Antibiotika nicht ankommen.

Wenn du bei deinem Salatgenuss also ganz auf Nummer sicher gehen möchtest, solltest du immer auf den frischen Salat setzen.

Durch den Verzehr eines frischen Salates kann der Vitalstoffspiegel im Blut optimiert werden. Aber nicht nur das! Lass uns einen intensiveren Blick auf die gesundheitlichen Vorteile des Salates werfen.



22.06.2020

Was genau ist Biohacking und bist du vielleicht schon ein Biohacker?

Biohacking ist kein neuer Trend, dem Sportler oder Schauspieler hinterherlaufen, um dann die breite Masse dafür zu interessieren und nach einem Jahr des Hypes wieder von der Bildfläche zu verschwinden. Entgegen der englischen Wortkreation, die sich natürlich an der Strömung hin zu mehr ökologischer Ernährung und dem gezielten Einsatz neuester technischer Errungenschaften orientiert, steht viel eher die Verbesserung des eigenen Selbst und diese ist so alt wie die Menschheit. Das Streben nach einem Hauch von Vollkommenheit, nach Leistungssteigerung und besseren kognitiven Fähigkeiten kann man seit Jahrtausenden vor allem in den asiatischen Lehren beobachten.

Die Verbindung von Biologie, zum Teil mit Wissen aus sehr frühen Zeiten, mit Technik, eben dem Hacken, bedeutet, sich über seinen Körper, dessen Funktionen, die eigenen Schwächen und Leistungsmöglichkeiten bewusst zu sein und diese gezielt zu verbessern. Das beginnt mit einfachen Methoden, um beispielsweise seine Schlafqualität zu erhöhen, und endet bei der Implantierung von Chips, um bestimmte Werte besser zu beobachten und die Reaktionen zu überwachen.

Es gibt beim Biohacking Tipps und Tricks und viele Empfehlungen von langjährigen Anhängern, aber keinen absolut gültigen Leitfaden, den interessierte Menschen zu befolgen haben. Ob du dein Leben komplett umkrempeln oder dich einfach besser informieren möchtest und hier und dort ein paar Kleinigkeiten im Tagesablauf änderst, liegt ganz allein bei dir. Biohacking ist so individuell und maßgeschneidert, wie du es für dich selbst haben möchtest, und du entscheidest, wo genau du dich selbst verbessern oder optimieren willst - vielleicht basierend auf Beschwerden oder Defiziten, die du beheben oder ausgleichen möchtest.

Biohacking ist zu verstehen als eine Sammlung empfohlener Methoden, um seine Lebensqualität insgesamt zu verbessern. Wie tief du dabei in die Materie eintauchst, bleibt deinem Forscherdrang überlassen. Das hängt sicher unter anderem mit den Ergebnissen zusammen, welche du sammelst, nachdem du dich auf die ersten Hacks eingelassen hast. Ein großer und wichtiger Teil des Biohacking ist nicht zuletzt das Beobachten der Veränderungen an sich und seinem Körper, nachdem man beginnt, die ersten Empfehlungen umzusetzen. Jeder Mensch ist anders und du musst nicht auf alle Ideen so reagieren wie dein Nachbar, dein Partner oder der Biohacker, von dem du den Tipp bekommen hast.

Gerade wenn es um die Ernährung geht, beginnen viele Menschen erst darüber nachzudenken, wenn sich Probleme oder Krankheiten zeigen. Plötzlich wird ihnen bewusst, dass Fast Food, Unmengen an Proteinshakes oder zuckerhaltige Getränke gepaart mit Latte macchiatos nicht wirklich zuträglich für ihre Gesundheit sind. Biohacking hält nicht erst dann etwas für dich bereit, wenn du erkennst, dass du dein Leben, deine Ernährung, deine Gewohnheiten ändern musst. Biohacking sollte ein Teil deines Lebens sein, schon bevor erste Anzeichen von Zivilisationskrankheiten und Mangelerscheinungen auftreten.



18.06.2020

Haselnuss-Haarspülung

Eigenschaften:

lässt die Haare glänzen

Zutaten:

  • ½ l Milch
  • 1 EL Haselnussöl

Zubereitung:

  • Milch in eine Flasche geben und das Öl hinzufügen.
  • Flasche gut schütteln, bis es schäumt.
  • Haare gründlich auswaschen.
  • Spülung einmassieren und einige Minuten einwirken lassen.
  • Haare mit lauwarmem Wasser ausspülen.


16.06.2020

Veganer Caesar Salad

Zutaten Salat:

  • 6 Salatherzen
  • 50 g Weißbrot
  • 1 Knoblauchzehe
  • etwas Öl

Zutaten Dressing:

  • 2 EL Tahin
  • 1 EL grobkörniger Dijon-Senf
  • 2 EL Zitronensaft, frisch gepresst
  • 1 Knoblauchzehe, zerdrückt
  • ½ TL grobkörniges Meersalz
  • Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, nach Geschmack
  • ½ EL Ahornsirup
  • 2 EL Hefeflocken (Bioladen)
  • 4 EL natives Olivenöl extra
  • 4 EL Wasser


Zubereitung:

  • Die Salatherzen waschen, trockenschleudern und in mundgerechte Stücke schneiden.
  • Das Weißbrot in kleine Würfel schneiden. Knoblauch abziehen, fein würfeln. Die Weißbrotwürfel in Öl goldbraun braten und den Knoblauch am Ende dazugeben
  • Alle Zutaten für das Dressing werden gut verrührt. Bei Bedarf kann noch ein wenig Wasser hinzugefügt werden.
  • Den Salat mit dem Tahin-Dressing für Caesar Salad vermengen und die Croûtons darüber geben.

Tipp:

Noch schmackhafter wird der Salat mit gehobeltem Parmesan, Sardellenfilets oder Pinienkernen.


14.06.2020

Gerillter Quesadilla

Schwierigkeitsgrad: mittel

Portionen: 4

Vorbereitungszeit: 20 Minuten

Grillzeit: 5 Minuten

Zutaten:

  • 2 Avocados
  • Tomate
  • Zwiebel
  • Paprika, rot
  • Paprika, grün
  • kleine Dose Mais(140 g)
  • kleine Dose Kidneybohnen (140 g)
  • 50 g Schafskäse
  • Knoblauchzehen
  • Tortillas
  • EL Zitronensaft
  • EL Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Ein paar Blätter frischer Koriander, gehackt

Zubereitung:

  • Zwiebel und Knoblauch schälen und klein schneiden.
  • Avocados halbieren, Fruchtfleisch herauslösen und in einer Schüssel zerdrücken.
  • Halbe Zwiebel- und Knoblauchmenge, 1 EL Öl sowie Zitronensaft vermengen und zur Avocadocreme hinzufügen. Gut mixen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Tomate und Paprika waschen, entkernen und in kleine Würfel schneiden.
  • Mais und Kidneybohnen abseihen und abtropfen lassen.
  • In einer Schüssel die restliche Zwiebel, Knoblauch, Mais, Bohnen, Koriander und Schafskäse miteinander mischen.
  • Tortilla zur Hälfte mit dem Gemisch belegen (nicht zu viel nehmen) und zusammenrollen.
  • Außenseiten mit etwas Öl bestreichen und auf dem Grill für 5 Minuten unter Wenden rösten.
  • Warme Quesadilla mit Avocadocreme servieren.


12.06.2020

Warum ist Industriezucker so schädlich?

Zucker wird mittlerweile regelrecht verteufelt. Aber Zucker ist grundsätzlich nicht gleich Zucker. Wenn man vom Industriezucker spricht, ist in der Regel der konventionelle weiße Haushaltszucker gemeint. Diese Art von Zucker wird aus den Zuckerrüben extrahiert, also gewonnen, und kommt in extrem vielen Lebensmitteln zum Einsatz.

Beim Extrahieren wird der Industriezucker so weit gereinigt, bis keine Spurenelemente, Mineralien oder Vitamine mehr vorhanden sind.

Von Natur aus bieten diese Rüben eine Reihe an gesundheitlichen Vorteilen wie Kalium, Vitamin C oder Magnesium.

Da in dem Industriezucker diese wertvollen Stoffe fehlen, bietet er keinen Mehrwert für den menschlichen Organismus. Durch das Extrahieren und Reinigen verändert sich zudem der Geschmack und hinterlässt eine weitaus stärkere Süße als es bei natürlichen Zuckersorten der Fall ist.

Haushaltszucker besteht aus den zwei Komponenten Glucose und Fructose. Während Glucose direkt in die Blutlaufbahn gelangt und zur Energiegewinnung genutzt wird, muss Fructose erst in der Leber abgebaut werden. Je mehr Fructose aufgenommen wird, umso mehr Arbeit muss die Leber leisten. Bei einem übermäßigen Konsum wandelt die Leber die Fructose in Fett um, das sich anschließend an den Organen festsetzt.

Diese Art von Körperfett kann zu schwerwiegenden Folgen führen. Hierbei kann es zu den Gesellschaftskrankheiten wie Diabetes Typ 2, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfall oder Übergewicht kommen.

Des Weiteren verleitet der äußerst süße Geschmack von Fruchtzucker (Fructose) zu Heißhungerattacken und fördert das Verlangen nach immer mehr Süßem. Aber nicht nur der Fruchtzucker ist in großen Mengen schädlich. Glucose hat ebenfalls negative Auswirkungen auf den menschlichen Organismus.

Durch den hohen Zuckerkonsum wird nämlich mehr Insulin ausgeschüttet, als überhaupt vonnöten wäre. Dadurch geraten die Insulinproduktion der Bauchspeicheldrüse und Zuckerverwertung aus dem Gleichgewicht, sodass eine regelrechte Resistenz gegen das Insulin die absehbare Folge ist.

Weitere Folgen eines erhöhten Zuckerkonsums können sein:

  • Vermehrte Kariesbildung und Zahnschäden
  • Zerstörung der Darmwände
  • Schwächung des Immunsystems
  • Behinderung der natürlichen Verdauungsfunktion
  • Auftreten von Mangelerscheinungen
  • Beeinträchtigung der Herzarterien
  • Förderung des Wachstums von Tumoren sowie grund­sätzlich von Bakterien
  • Langzeitfolgen wie Diabetes, Alzheimer, Arthrose oder Multiple Sklerose
  • Entzug wichtiger Mineralstoffe, wie zum Beispiel Calcium, aus dem Körper, dadurch möglicherweise Ent­stehung von Osteoporose
  • Beeinträchtigung des Nervensystems
  • Beeinträchtigung des Wiederaufbaus von Körperzellen

Das größte Problem jedoch besteht darin, dass sich die meisten Menschen nicht über ihren Zuckerkonsum und die tatsächliche Menge an Zucker bewusst sind, die sie zu sich nehmen. Zudem sind die meisten verarbeiteten Lebensmittel mit weitaus mehr Zucker angereichert, als überhaupt aus gesundheitlicher Sicht zugelassen werden sollte. Viele Menschen sind außerdem gar nicht darüber informiert, welche Schäden Fruchtzucker anrichten kann. Dadurch, dass es mit dem Wort "Frucht" in Verbindung steht, wird die eigentliche Auswirkung enorm verharmlost. Denn mit Frucht wird schließlich Obst assoziiert, das in der Regel die Gesundheit fördert.

Ein weiterer Aspekt des Zuckers ist das Suchtverhalten, also eine sich entwickelnde Sucht nach dem süßen Stoff. Inzwischen haben Forscher herausfinden können, dass industrieller Zucker eine ähnliche Wirkung im Körper hinterlässt wie beispielsweise Heroin oder Kokain. Das ist darauf zurückzuführen, dass durch den hohen Konsum von Zucker zusätzlich die Ausschüttung von mehr Endorphinen angeregt wird. Sobald weniger oder kein Zucker über Stunden oder Tage verzehrt wird, kommt es zu Mangelerscheinungen wie genervte Stimmungslage, hohe Reizbarkeit, Kopfschmerzen, launisches Verhalten oder Unwohlsein. Ähnlich sind die Entzugserscheinungen bei verschiedenen Drogen.

Forscher und Wissenschaftler untersuchen derzeit, ob Zucker mitverantwortlich für die Entstehung von Krebs ist und inwieweit eine zuckerfreie Ernährung dabei helfen kann, Krebs vorzubeugen oder gar zu heilen.

Die World Health Organisation empfiehlt, eine maximale Tagesmenge von 25 Gramm Zucker nicht zu überschreiten. Damit sind ausschließlich Zuckerzusätze wie der Haushaltszucker, Malzzucker oder Sirup-Varianten gemeint.

Natürliche Zuckerarten, die beispielsweise in Milchprodukten, in Obst und Gemüse vorkommen, werden nicht zu der genannten Menge dazugezählt. Das heißt also im Klartext, dass Zucker, der sich in Marmelade, Gebäck, Soßen, Fruchtjoghurts, Aufstrichen und ähnlichen Lebensmitteln befindet, so weit wie möglich vermieden werden sollte.


09.06.2020

Leckere Thymian-Chili-Marinade

Zutaten:

  • TL Honig, flüssig
  • ¼ Bund Thymian
  • TL Fenchelsamen
  • TL Koriandersamen
  • Saft einer halben Zitrone
  • Schale einer halben Zitrone
  • 4 EL Olivenöl
  • Chilischoten

Zubereitung:

  • Chili waschen, halb schneiden, Kerne entfernen und fein hacken.
  • Thymian waschen und fein hacken.
  • Koriander und Fenchel in einem Mörser zerstoßen.
  • Alle Zutaten mischen.


07.06.2020

Kimchi selbst machen

Zutaten:

  • 1 großer Kopf Chinakohl
  • 3 EL Salz
  • 3 Knoblauchzehen, gepresst
  • 1 Frühlingszwiebel, klein geschnitten
  • 1 TL Zucker
  • 2 ½ TL Gochugaru (Chilipulver; findet man in Asiamärkten)

Zubereitung:

  • Chinakohl in mundgerechte Stücke schneiden und gut mit dem Salz verkneten.
  • Das Ganze 2-3 Stunden stehen lassen und den Vorgang wiederholen, danach die Mischung nochmal 1-2 Stunden ziehen lassen.
  • Anschließend das Kimchi kurz mit kaltem Wasser abspülen, aber danach sofort abtropfen lassen, damit man nicht sämtliches Salz verliert.
  • Den Kohl nun mit den restlichen Zutaten vermischen und in ein Glas geben.
  • Nach zwei bis vier Tagen ist das Kimchi verzehrfertig.


05.06.2020

Eine Ode an den Salat

Eine gesunde Ernährung ohne Salat? Unvorstellbar! Zu einer ausgewogenen und abwechslungsreichen Ernährung gehört das grüne Blattgemüse einfach dazu. Denn dieses macht satt, enthält nur wenige Kalorien und liefert dem Organismus zusätzlich noch wertvolle Pflanzenstoffe wie Phytosterine, Carotinoide, Flavonoide oder Polyphenole. Durch den Verzehr von Salat lässt sich beispielsweise Herz-Kreislauf-Erkrankungen effektiv vorbeugen.

Entscheidend ist jedoch, dass du nur Salate kaufst, die entsprechend der jeweiligen Jahreszeit Saison haben. Ein Blick in den Supermarkt macht deutlich, dass eigentlich zu jeder Jahreszeit alle Salatarten angeboten werden. Jedoch ist diese Tatsache eher mit Vorsicht zu genießen - im wahrsten Sinne des Wortes.

Wer beispielsweise im Winter einen Kopfsalat kauft, kann davon ausgehen, dass dieser nicht frisch geerntet wurde, sondern aus dem Treibhaus stammt.

Somit ist der Kopfsalat nicht nur geschmacklich ein Desaster, sondern enthält auch eine Menge Nitrat. Hohe Dosen an Nitrat stehen im Verdacht, Krebs zu erregen. Bei der Wahl der richtigen Salatsorte sollte also immer auf die saisonalen Gegebenheiten geachtet werden. Ansonsten könnte der gewünschte Effekt für den Körper ausbleiben. Statt im Winter den Kopfsalat zu favorisieren, solltest du lieber auf die winterlichen Vertreter wie Radicchio oder Feldsalat setzen.

So kommen nicht nur regionale Produkte auf den Tisch, sondern die Salate überzeugen zudem durch einen intensiveren Geschmack.


03.06.2020

Pommes vom Grill

Schwierigkeitsgrad: leicht

Portionen: 4

Vorbereitungszeit: 10 Minuten

Grillzeit: 30 Minuten

Zutaten:

  • 2 EL Paprikapulver
  • 500 g Kartoffeln
  • 3 EL Olivenöl
  • Salz

Zubereitung:

  • Kartoffeln schälen und in Pommes-Streifen schneiden.
  • Waschen, um die Stärke zu entfernen. Gut trockenreiben.
  • Salz, Öl und Paprikapulver in eine Schüssel geben. Kartoffeln hineingeben und gut mischen.
  • Pommes in eine Grillpfanne oder auf eine Grillplatte geben. Mit geschlossenem Deckel 30 Minuten grillen.


01.06.2020

Zitrus-Duschgel

Eigenschaften:

besonders für sensible Haut geeignet/wirkt desinfizierend und wundheilend/für Babyhaut geeignet

Zutaten:

  • 100 ml Rosenwasser
  • 40 ml Betain
  • 100 ml destilliertes Wasser
  • TL Xanthan (als Verdickungsmittel)
  • 5 Tropfen Zitrusöl
  • 5 Tropfen Orangenöl

Zubereitung:

  • Rosenwasser und Wasser in ein Gefäß geben. Mit dem Stabmixer mischen.
  • Xanthan dazugeben und erneut mischen.
  • Betain und Öle in das Gel einrühren.
  • Vor Gebrauch immer schütteln. Kühl aufbewahren und schnell aufbrauchen.


31.05.2020

Positives Selbstbild

Nicht nur global die ganze Welt, sondern auch du selbst verdienst es, positiv gesehen zu werden. Wie siehst du dich selbst? Wie sprichst du mit dir und über dich, insbesondere wenn du allein bist und Selbstgespräche führst? Mit welchen Gedanken und Gefühlen betrachtest du dich im Spiegel? Gefällt dir, was du siehst? Liebst du, was du siehst? Du und dein Körper haben es vor allen anderen nämlich absolut verdient, von dir geliebt zu werden. Gerade Frauen in der Lebensmitte sind da besonders gefordert: Der Körper verändert sich, das eine oder andere Pölsterchen legt sich ab, die ersten Falten zeigen sich. Das sehen wir nicht wirklich gerne, gaukeln uns doch die Medien vor, dass man nur erfolgreich sein kann, wenn man schlank, glattgebügelt und insgesamt attraktiv ist. Wenn wir diesem Bild nicht mehr entsprechen, fangen wir an, an uns herumzunörgeln.

Ist dir schon einmal aufgefallen, dass Männer sich ausschließlich frontal im Spiegel betrachten? Wir Frauen hingegen drehen und wenden uns und suchen quasi nach irgendeinem Makel. Ist es da ein Wunder, dass wir auch irgendwann einen finden?

Übung:

Ziehe dich vor einem Ganzkörperspielgel komplett aus und betrachte dich im Spiegel. Nimm dir Zeit dafür. Schaue jede Körperstelle an und lächele dabei. Das fällt dir schwer? Es fühlt sich komisch an? Ja, klar. Du hast es wahrscheinlich noch nie so bewusst gemacht. Ignoriere deine Bedenken und komischen Gefühle. Lächele dich an, betrachte dich und sei dankbar, dass dieser wundervolle Körper dir seit Jahren große Dienste erweist. Und das macht er ganz automatisch. Klar, vielleicht zwickt er an manchen Stellen, aber das soll nur deine Aufmerksamkeit auf ihn ziehen. Wenn du dich jetzt so siehst, erkennst du tolle Dinge an dir. Liebe das, was du siehst. Und sei nicht traurig, wenn es dir am Anfang schwerfällt. Du wirst merken, je öfter du es machst, desto schöner wird es, desto mehr akzeptierst du dich und deine Rundungen. Sei lieb zu dir.



25.05.2020

Gluten- und zuckerfreie Donuts

Für 4 bis 6 Stück

Zubereitungszeit: etwa 10 Minuten

Zutaten:

100 Gramm Quark oder vegane Alternative

60 ml ungesüßte Hafermilch

80 Gramm Maismehl

30 Gramm Maisstärke

60 Gramm Erythrit

1 Packung Backpulver

1 Prise Salz

Zubereitung:

Alle Zutaten zu einem elastischen Teig zusammenrühren und daraus 4 bis 6 runde Donuts formen.

Anschließend den Ofen auf 180 Grad vorheizen, die Donuts auf einem Blech platzieren und für 15 Minuten backen lassen.

Zum Schluss die fertigen Donuts aus dem Ofen holen, gut 10 Minuten abkühlen und servieren.

Nährwerte pro Donut: Kalorien: 287, Fett: 4 Gramm, Eiweiß: 9 Gramm, Kohlenhydrate: 32 Gramm



23.05.2020

Kalte Frühlingssuppe mit Kwass

Zutaten:

  • 500ml Kwass
  • 250g grüner Spargel
  • 250g neue Kartoffeln
  • 150g Sauerrahm oder Joghurt
  • 4 hartgekochte Eier
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 1 Bund Radieschen
  • 2 TL Honig
  • 2 TL scharfer Senf
  • 2 EL Kürbiskernöl
  • Prise Salz und Pfeffer
  • Prise Zucker
  • Dill und Petersilie zum Würzen
  • Prise Kümmel
  • 1 Handvoll gemischte Gartenkräuter (Löwenzahn, Giersch, Bärlauch, Erdbeerblätter...)

Zubereitung:

  • Spargel schälen und in Salzwasser bissfest kochen.
  1. Kartoffeln kochen, pellen und klein würfeln.
  2. Die Eier schälen, das Eiweiß hacken, Eigelbe beiseitelegen.
  • Spargel und Kartoffeln in mundgerechte Stücke schneiden.
  1. Radieschen waschen und würfeln. Die zarten Blätter können später noch verwendet werden.
  2. Frühlingszwiebel waschen und in kleine Ringe schneiden.
  3. Eigelb, Senf, Kümmel und Honig verrühren.
  4. Kwass unter die Creme heben und mit Salz und Pfeffer würzen.
  5. Kräuter und Radieschenblätter waschen, zupfen und trockenschleudern.
  6. Alle Zutaten unter die Flüssigkeit rühren und einige Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.
  7. Vor dem Servieren mit Sauerrahm und Kürbiskernöl dekorieren.


21.05.2020

Die sinnvollsten Biohacks

  • Schlafe mindestens sieben bis acht Stunden in der Nacht, bei absoluter Dunkelheit und ohne technische Geräte im Schlafzimmer.
  • Dusche kalt. Selbst wenn es nur ein paar Minuten sind, mit der Zeit wirst du merken, es fällt dir zunehmend leichter, den Hahn länger auf kalt zu drehen.
  • Faste regelmäßig. Um 19 Uhr das Abendessen beenden und um 10 Uhr frühstücken, schon hat dein Körper genug Zeit zum Entgiften. Dazwischen ernährst du dich pflanzlich vollwertig, ergänzt um das, was dir guttut. Verzichte aber auf jeden Fall auf Gluten und Zucker.
  • Vermeide Stress und nimm dir Zeit für dich. Gehe in die Natur, ziehe deine Schuhe aus, pflücke ein paar Wildkräuter, tanke Sonne für deinen Vitamin-D-Haushalt und denke positiv.
  • Bewege dich, mache Sport und schwitze.
  • Befreie dich von Überflüssigem und entrümple dein Leben.
  • Lache so oft du kannst


19.05.2020

Gegrillte Fleischtomaten mit Schafskäse

Schwierigkeitsgrad: leicht

Portionen: 4

Vorbereitungszeit: 5 Minuten

Grillzeit: 20 Minuten

Zutaten:

  • 50 g Butter
  • 3 Knoblauchzehen
  • 4 Fleischtomaten
  • 200 g Schafskäse

Zubereitung:

  • Fleischtomaten waschen und Deckel abschneiden.
  • Fleisch aus der Tomate aushöhlen.
  • Knoblauch schälen und pressen.
  • Schafskäse mit Knoblauch und Butter mischen.
  • Masse in die Tomaten geben.
  • Deckel wieder aufsetzen.
  • Tomaten bei indirekter Hitze und 160-180 °C für 20 Minuten grillen.
  • Wichtig ist, dass die Tomaten abgedeckt werden, um gleichmäßig garen zu können.


18.05.2020

Mandeln und Mandelmehl

Mandeln, vor allem mit Schale, sind der ultimative Snackersatz. Gemeinsam mit Kürbiskernen und Sonnenblumenkernen kannst du sie außerdem rösten und mit Gewürzen versehen in pikante oder süßliche Naschereien verwandeln. Vor allem B-Vitamine und Mineralstoffe wie Magnesium und Eisen sind die Kennzeichen der Mandel.

Wie im Abschnitt über Zuckeralternativen schon angedeutet wurde, kann man aus Nussmehlen, allen voran Mandelmehl, einfach und erfolgreich seine liebsten Backwaren auf der Liste der sonntäglichen Genüsse belassen. Durch das Mandelmehl wird dein Backwerk sogar noch gesund. Fans von Wiener Schnitzel und Chicken Nuggets können ihre Panade ganz einfach aus Mandelmehl und gemahlenen Mandeln kreieren. Dadurch bleiben sie knusprig, doch der schädliche Weizen fällt weg.



16.05.2020

Badepralinen mit Vanille

Eigenschaften:

beruhigend und entspannend

Zutaten:

  • 10 ml Mandelöl
  • 100 g Zitronensäure
  • 50 Tropfen Vanilleöl
  • 200 g Natron
  • 50 g Milchpulver
  • 100 g Kakaobutter
  • 100 g Speisestärke
  • Bei Bedarf: Lebensmittelfarbe

Zubereitung:

  • Kakaobutter in einem Topf schmelzen.
  • Mit allen anderen Zutaten mischen.
  • Bei Wunsch Lebensmittelfarbe hinzufügen.
  • In Pralinenförmchen drücken und aushärten lassen.


12.05.2020

Sheabutter-Lippenpflege

Eigenschaften:

schützt die Lippen

Zutaten:

  • Einige Tropfen Orangenöl
  • 5 g Jojobaöl
  • 10 g Kakaobutter
  • 5 g Rapsöl
  • 10 g Sheabutter

Zubereitung:

  • Jojobaöl und Rapsöl im Wasserbad erhitzen.
  • Sheabutter und Kakaobutter hinzufügen. Gut mischen.
  • Orangenöl dazugeben.
  • Lippenpflege in Döschen umfüllen und abkühlen lassen.


11.05.2020

Grundrezept Kwass

  • 4 L kochendes Wasser
  • 45ml warmes Wasser
  • Daumengroßes Stück Ingwer, geschält und in Scheiben geschnitten
  • 1 EL geriebene Schale einer Bio-Zitrone
  • 50g Rosinen
  • 125g Zucker
  • 750g trockenes Schwarz- oder Roggenbrot
  • 1 Päckchen Trockenhefe

Die Zutaten für alle drei Rezepte sind relativ einfach zu erhalten. Während man für die Ingredienzen von Kwass problemlos alles im Supermarkt findet, besucht man für die Zubereitung von Kefir am besten einen gut sortierten Onlineshop. Dort ist es dann kein Problem mehr, Wasserkefirkristalle oder die Milchkefirknolle zu erwerben.


08.05.2020

Lippenpflege mit Avocado

Eigenschaften:

heilt rissige und blutende Lippen

Zutaten:

  • 5 g Bienenwachs
  • 5 Tropfen Kamille
  • 30 g Avocado-Öl
  • 10 g Sheabutter
  • 1 TL Calendula-Öl

Zubereitung:

  • Bienenwachs, Calendula-Öl und Avocado-Öl erhitzen.
  • Sheabutter dazugeben und zum Schmelzen bringen.
  • Kamille unterrühren.
  • Lippenpflege in Döschen umfüllen und abkühlen lassen.


06.05.2020

Lohnt sich der eigene Anbau oder reicht der Kauf von Bio-Lebensmitteln?

Mit der eigenen Herstellung von Lebensmitteln geht natürlich die Frage einher, ob es ausreicht, Bio-Lebensmittel zu kaufen, oder ob man diese lieber selbst anbauen sollte. In erster Linie sollte klar sein, dass Bio-Lebensmittel wohl im Regelfall im Vergleich zu konventionell angebauten die bessere Wahl sind. Neben dem grundsätzlichen Vorteil von weniger Chemie existiert eine Reihe weiterer Pluspunkte, die der Kauf und Konsum von Bio-Lebensmitteln mit sich bringt.

Der Anbau von Bio-Produkten ist klimafreundlicher, nachhaltiger und trägt zum Umweltschutz bei. Insbesondere bei tierischen Produkten wird so eine artgerechte Haltung gewährleistet. Damit geht einher, dass der Kunde im Geschäft sein Portemonnaie bei Bio-Produkten ein bisschen weiter öffnen muss. Nicht zuletzt an dieser Stelle sollte die Überlegung ansetzen, ob sich der eigene Anbau von Lebensmitteln nicht vielleicht doch lohnt.

Denn egal, unter welchen Bedingungen die Bio-Lebensmittel hergestellt werden, es gibt für unseren Körper nichts Besseres als Produkte aus dem eigenen Anbau. Hier weiß man wirklich ganz genau, was man zu sich nimmt, und spart zudem noch Geld.

Selbstverständlich hat nicht jeder die Möglichkeit, ein riesiges Gemüsebeet im eigenen Garten anzulegen. Doch man wundert sich häufig, wie groß die Möglichkeiten des eigenen Anbaus selbst auf einem kleinen Balkon sind.



05.05.2020

Löwenzahnsalat

Zutaten:

  • 2 Handvoll junge Löwenzahnblätter
  • ein paar Gänseblümchen und Löwenzahnblüten
  • 4 gekochte Kartoffeln

Zubereitung:

  • Der Löwenzahn muss gut gewaschen werden.
  • Die gekochten Kartoffeln werden geschält und grob geschnitten.
  • Die noch warmen Kartoffeln sollten unter den Löwenzahn gegeben werden.

Tipp:

Zum Garnieren kannst du ein paar Blüten verwenden. Lachs oder auch Hähnchen passen perfekt zu diesem Salat.

Dressing:

· Saft einer Orange

· 2 EL Sesamöl

· Salz

Zubereitung:

Orangensaft, Öl und Salz zu einem Dressing anrühren.



03.05.2020

Die Lebensmittel, die heute konsumiert werden, machen krank

Das Problem ist, dass man heute von industriell vorgefertigten und somit stark verarbeiteten Lebensmitteln in den Regalen der Supermärkte erschlagen wird. So ist es kein Wunder, dass in den meisten Kühlschränken und Vorratskammern eine Vielzahl von Nahrungsmitteln zu finden ist, die langfristig krank machen. Obwohl sich diese Behauptung im ersten Moment recht plakativ und provokant anhören mag, so verbirgt sich dahinter doch die Wahrheit.

Denn der regelmäßige Verzehr von Fertigprodukten führt zu Unverträglichkeiten, die die verschiedensten Symptome verursachen können. Dabei können sich die Auswirkungen von körperlichen Beeinträchtigungen wie Kopfschmerzen, Bauchschmerzen und Durchfällen bis hin zu Konzentrationsstörungen erstrecken, die noch Tage später auftreten können.

Selbst wenn nur ein Bruchteil der deutschen Bevölkerung tatsächlich unter einer schwerwiegenden Lebensmittelallergie leidet, hat ein großer Teil mit den sogenannten NahrungsmitteIintoleranzen zu kämpfen. Die Ursache für die daraus resultierenden Beschwerden liegt oftmals in dem Verzehr der zahlreichen Zusatzstoffe, die in den verarbeiteten Lebensmitteln enthalten sind.

Die Geschmacksverstärker, Konservierungs- und Farbstoffe führen zu einer ständigen Reizung der Darmwände. Als Folge entstehen Mikro-Entzündungsprozesse in der Darmschleimhaut, gegen die das Immunsystem auf Dauer nicht mehr ankämpfen kann.

Insgesamt führt der übermäßige Konsum von industriellem Zucker nicht nur zu erhöhten Fettreserven im Körper. Weiterhin macht uns der Verzehr von Zucker in großen Mengen auf Dauer müde. Außerdem geht Zucker direkt in das Blut und lässt dadurch den Blutzuckerspiegel rasant in die Höhe schnellen. Infolgedessen schüttet der Körper vermehrt das Hormon Insulin aus, welches für den Transport des Zuckers in die Zellen sorgt, in denen er benötigt wird.

Somit führt ein erhöhter Zuckerkonsum gleichzeitig zu einer erhöhten Insulinproduktion. Letztere verlangt eine erhöhte Leistung unserer Bauchspeicheldrüse und belastet diese entsprechend. An dieser Stelle setzt allerdings ein Teufelskreis ein. Die Leistung der Bauchspeicheldrüse ist dabei teilweise so erhöht, dass zu wenig Zucker im Blut verbleibt.

Das Resultat daraus ist Unterzuckerung, die man als sinkende Leistungsfähigkeit und Konzentration sowie verstärkter Müdigkeit wahrnimmt. Außerdem wirkt sich der Zustand auf das Gemüt aus und der Appetit wird extrem angekurbelt. Im Klartext: Zucker macht Lust auf noch mehr Zucker!



02.05.2020

Es gibt tausend Krankheiten, aber nur eine Gesundheit.

Ludwig Börne



30.04.2020

Ringelblumen-Gesichtscreme

Eigenschaften:

hilft bei Ekzemen und rissiger Haut

Zutaten:

  • 10 Tropfen Biokons Plus
  • 30 ml Ringelblumen-Ölauszug
  • 10 Tropfen Salbeiöl
  • 30 ml Ringelblumen-Tinktur
  • 10 g Lanolin anhydrid
  • 4 g Bienenwachs

Zubereitung:

  • Bienenwachs, Lanolin und Ringelblumen-Ölauszug in ein Glas geben. Dieses ins Wasserbad geben und die Zutaten darin schmelzen lassen.
  • Die anderen Zutaten dazugeben und mit einem Stabmixer mischen, bis eine Creme entsteht.


26.04.2020

Schwitzen

Der feine Feuchtigkeitsfilm auf der Haut nach oder besser schon während des Sports gleicht grundsätzlich deine Körpertemperatur wieder aus. Denn beim Training verbrennst du mehr Energie und das Abfallprodukt in diesem Fall ist Wärme, welche dein Körper mittels Schwitzen wieder kompensiert. Aber Achtung, der Gewichtsverlust gleich nach dem Sport ist der Verlust von Wasser und nicht von Fett. Darum solltest du diesen Verlust schnellstmöglich wieder ausgleichen und bei langen Joggingrunden oder Radausflügen genügend Flüssigkeit dabeihaben.

Was das Schwitzen sonst noch alles bei dir bewirkt: Neben der Förderung deiner Durchblutung erhältst du eine bessere Hautstruktur und deine Ausdauer wird gestärkt. So ganz nebenbei trägt das Schwitzen in der Sauna zudem dafür Sorge, dass dein Diabetesrisiko sowie das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Demenz sinken.

Dein Stoffwechsel und dein Organismus profitieren davon, wenn durch das Schwitzen Giftstoffe und Talg aus deinen Poren hinausbefördert werden. Deine Hautdurchblutung wird damit gestärkt und deine Haut besser befeuchtet. Die Gefäße unter der Haut kommen wieder ins Gleichgewicht. Darum schwitzt du auch bei Fieber. Dein Körper versucht dadurch, Gifte und entzündliche Stoffe abzutransportieren. Nicht zuletzt schützt der feine Schweißfilm auf deiner Haut noch vor Keimen und Infektionen. Ganz egal, ob du beim Sport oder beim regelmäßigen Saunagang schwitzt, du fühlst dich danach erleichtert, entspannt und irgendwie glücklicher.


25.04.2020

Magnesium- und Vitamin-D-Mangel

Vor allem, wenn dein Problem ist, dass du keine Nacht richtig durchschlafen kannst, kann dies an einem Mangel an Magnesium liegen. Da es an über 300 enzymatischen Reaktionen im Körper beteiligt ist, ist es eines der wichtigsten Spurenelemente, die du zu dir nehmen solltest. Magnesiumreiche Lebensmittel sind beispielsweise Kürbiskerne, Kakao, Amaranth und Quinoa, Sesam, Brennnessel und grünes Blattgemüse.

Vitamin D kannst du in unseren Breiten, wenn du einen entsprechenden Mangel aufweist, fast nur über Kapseln oder Tropfen ausgleichen, in Kombination mit Vitamin K2. Es hilft allerdings ungemein, wenn du dich von Frühling bis Herbst soviel wie möglich draußen und in der Sonne aufhältst, um deine Speicher nach einem langen Winter wieder aufzufüllen und einen neuen Vorrat anzulegen. Am besten nimmst du so viel Sonne wie möglich mit der nackten Haut auf, denn dann kommt sie an der richtigen Stelle an. Das gilt ebenso im Hochsommer. Sonnencreme verhindert allerdings die Produktion von Vitamin D. Deshalb solltest du aufpassen, dass du nicht zu lange in der Sonne bleibst und dafür lieber öfter. Ein Ski- oder Wanderurlaub im Winter im Hochgebirge wäre ebenfalls eine Möglichkeit, zu ein wenig natürlichem Vitamin D zu kommen. Auch der Verzehr fettreicher Fische wie Lachs und Makrele kann dabei helfen, ein natürliches Vitamin-D-Level zu halten oder den Vorrat im Winter nicht zu schnell aufzubrauchen.

Die Liste an wichtigen Vitaminen und Spurenelementen könnte an dieser Stelle sehr lang werden. Am ehesten hilft ein Bluttest weiter, um zu schauen, welche Elemente deinem Körper am meisten fehlen. Was viele Schulmediziner leider noch nicht tun, ist, eine pflanzliche Alternative statt Tabletten zu empfehlen. Da lohnt es sich aber, mal im Internet zu schauen. Sollest du zum Beispiel einen Eisenmangel haben, gibt es genug pflanzliche Möglichkeiten, um den Eisenspiegel wiederaufzubauen, anstatt Medikamente einzunehmen. Das gilt natürlich für andere Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe genauso. Oft kann man diese Mikronährstoffe in der Natur finden, die einen vorliegenden Mangel ausgleichen können.

Wenn du vermutest, dass du viele Schwermetalle im Körper hast, weil zum Beispiel deine Amalgamfüllungen herausgenommen wurden oder du in der Nähe eine Strommastes wohnst, versuche einen Oligoscan (bzw. Zellcheck) bei einem Heilpraktiker. Durch diesen kann man sehr gut sehen, welche Vergiftungen bereits im Körper vorhanden sind.



24.04.2020

Spargel trifft Nudeln

Zutaten:

  • 300 g grüner Spargel
  • Salz
  • 250 g Vollkorn-Pasta
  • 1 Bund Schnittlauch
  • 1 Prise Pfeffer
  • Zitronensaft
  • Balsamico-Vinegrette: 2 EL Balsamessig, 1 TL körniger Dijon-Senf, 2 TL flüssiger Honig, Salz, Pfeffer, 6 EL Olivenöl. Alles miteinander vermischen.
Zubereitung:
  • Den Spargel waschen und im unteren Drittel schälen. Anschließend die holzigen Enden abschneiden. Nun den Spargel schräg in 2 cm lange Stücke schneiden.
  • In reichlich kochendem Wasser wird der Spargel dann 5 Minuten gegart und mit einer Schaumkelle herausgenommen. Den Spargel anschließend kurz unter kaltem Wasser abschrecken und abtropfen lassen.
  • Währenddessen die Nudeln in Salzwasser nach Packungsanleitung bissfest kochen.
  • Schnittlauch waschen, trockenschütteln und in Röllchen schneiden.
  • Die Nudeln abgießen und abtropfen lassen.
  • Spargel, Nudeln und Schnittlauch vorsichtig miteinander vermengen. Alles mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Mit der Balsamico-Vinaigrette anmachen.

Tipp:

Dünne Hähnchenbruststreifen oder auch Ziegenkäse passen super zu diesem Salat.



20.04.2020

Übung:

Gehe hinaus in die Natur und setze dich auf eine Bank. Was siehst du? Was hörst du? Wer kommt vorbei? Aktiviere wieder deine Sinne! Oder gehe einen Tag barfuß, am besten auf einer Wiese oder im Wald. Keine Angst, Füße kann man waschen.



19.04.2020

"Was wäre die Welt ohne Männer?"

Antwort: "Eine Welt voller glücklicher, dicker Frauen!"


18.04.2020

Schoko-Apfelmus-Brownies

Für 9 vegane Brownies

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten

Zutaten:

  • 120 Gramm Mandelmehl
  • 30 Gramm Kokosmehl
  • 60 Gramm entöltes, zuckerfreies Kakaopulver
  • 150 ml Agavendicksaft
  • 120 Gramm Kokosöl
  • 1 EL Weinsteinbackpulver
  • 150 Gramm Apfelmus

Zubereitung:

  • Zuerst den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Dann alle trockenen Zutaten in einer Schüssel miteinander vermischen.
  • In einer weiteren Schüssel das Kokosöl mit dem Agavendicksaft aufschlagen und die restlichen Zutaten hinzufügen. Nun feuchte und trockene Zutaten miteinander vermischen, bis eine homogene Masse entsteht.
  • Danach den Teig auf dem Backblech verteilen und für 40 Minuten backen lassen.
  • Zum Schluss den fertig gebackenen Teig herausholen, abkühlen lassen und in 9 Portionen schneiden.

Nährwerte pro Portion:Kalorien: 211, Fett: 18 Gramm, Eiweiß: 7 Gramm, Kohlenhydrate: 21 Gramm


17.04.2020

Übung zur Selbstfindung:

Suche dir einen ruhigen Ort und versuche, ganz nüchtern über dein Leben nachzudenken. Freue dich über alles, was du bisher geschafft hast und lasse auch schwierige Momente nicht aus. Versuche, dich zu erinnern, wie du mit diesen Situationen umgegangen bist und was du aus ihnen gelernt hast. Versuche zudem, den Punkt zu finden, an dem nach einer Krise wieder Frieden in dir eingekehrt ist. Was hat es dazu gebraucht? Gibt es eine bestimmte Strategie, die bei dir funktioniert? Du wirst sehen, auch dein Glas ist noch halb voll.


16.04.2020

Mandel-Peeling

Eigenschaften:

sanft zur Haut

Zutaten:

  • 1 TL Honig
  • 4 EL Joghurt
  • 4 EL Mandelmehl
  • 1 TL Calendula-Extrakt

Zubereitung:

  • Alle Zutaten im Mixer zu einem Brei zerkleinern.
  • Peeling mit einer massierenden Bewegung auf dem Gesicht auftragen und kurz einwirken lassen.
  • Dann mit lauwarmem Wasser abwaschen.



14.04.2020

Löwenzahn

Der Feind vieler Gärtner sollte anstatt bekämpft lieber konsumiert werden. Als Lieferant von Bitterstoffen wird er in Salate gemischt, aus seinen Blüten wird Sirup gewonnen und sogar seine Wurzel findet Verwendung. Diesem Wildkraut kann die Heilkunde abseits der Schulmedizin so einiges abgewinnen. Jahrhundertelang wurde der Löwenzahn als Mittel gegen diverse Krankheiten hochgeschätzt.

Aus Löwenzahnblättern und seiner Wurzel werden Tees hergestellt, welche vor allem bei Verdauungsbeschwerden helfen. Die Bitterstoffe kurbeln die Tätigkeit der Galle an und unterstützen die Leber bei der Regeneration. Die Pflanze reguliert den Blutzuckerspiegel, liefert Antioxidantien vor allem für gestresste Menschen mit angeschlagenem Immunsystem und gilt allgemein als Stärkungsmittel.

Aus der gerösteten Wurzel des Löwenzahns wurden in den Nachkriegsjahren Kaffeeersatzgetränke gebraut. Löwenzahnsirup und Löwenzahnwein gewonnen aus den Blüten erfreuen sich bei Anhängern des DIY immer größerer Beliebtheit. Lass dir die gesunden sekundären Pflanzenstoffe des Löwenzahns nicht länger entgehen und wenn du einen kleinen Garten besitzt, dann räume ihm doch ein wenig Platz darin ein. Seine stärkende Wirkung erhält er vor allem aus seiner ihm eigenen Widerstandskraft, kann er doch zwischen jeder Pflasterritze wuchern und begrünt so manche Fahrbahnränder.



13.04.2020

Heidelbeeren

Seit dem Mittelalter werden Heidelbeeren in der Medizin eingesetzt und bis heute helfen sie vor allem bei Magen-Darm-Beschwerden und gereizten Schleimhäuten im Mund- und Rachenraum. Wo immer du Heidelbeeren wildwachsend findest, solltest du sie ernten. Sie sind jedenfalls den Kulturheidelbeeren vorzuziehen, da diese riesigen Beeren mittlerweile so gezüchtet werden, dass sie quasi mehr Zucker denn gesunde Inhaltsstoffe enthalten.

Beeren sind grundsätzlich wasserreiche Obstsorten und sollten immer gegenüber anderem Obst bevorzugt werden. Sie beinhalten zwar ebenso Glukose und Fruktose, aber liefern zugleich wertvolle Ballaststoffe und die entsprechenden Vitamine, um die Wirkung des Zuckers auszugleichen. Sämtliche B-Vitamine, Vitamin A, C, E und K sowie Mineralien, vor allem Kalium und Kalzium, welche dein Körper für den Zuckerstoffwechsel braucht, sind in den blauen Kraftbündeln zu finden.

Heidelbeeren können getrocknet gegen Durchfall helfen und im frisch gepflückten Zustand gegen Verstopfung. Sie sind ideal, um den kleinen Wehwehchen einer Ernährungsumstellung zu begegnen, und bringen zusätzlich ein paar Antioxidantien mit. Wilde Beeren eignen sich immer besser als Beeren aus Kulturanbau. Wenn man selbst keine wilden Beeren sammeln will, gibt es gute Alternativen in der Tiefkühlabteilung.



12.04.2020

Diese natürlichen Öle bieten dir Sonnenschutz:

  • Kokosöl: hat ungefähr einen LSF von 8, ist aber nicht wasserbeständig. Es kann die Bildung von Mitessern (an Rücken oder Gesicht) begünstigen. Durch den Geruch ist es aber ein guter Mückenschutz.
  • Erdnuss- oder Olivenöl: haben ebenfalls ungefähr einen LSF von 8, liegen aber recht "schwer" auf der Haut.
  • Sesamöl: hat einen LSF von 2-4. Es hat viele Antioxidantien - und das ist in zweierlei Hinsicht positiv, denn die neutralisieren zusätzlich freie Radikale (also aggressive Stoffe, die die Haut schädigen können).
  • Jojobaöl: hat einen LSF von 4-5. Es funktioniert genau wie Kokosöl, ist aber "leichter" fürs Gesicht. Es ist nicht-komedogen und für jeden Hauttyp geeignet. Jojobaöl ist sehr hautpflegend.



11.04.2020

Frisée-Spargelsalat

Zutaten:

  • 750 g weißer Spargel (beziehungsweise 500 g fertig geschält)
  • Salz
  • 30 g geschälte Kürbiskerne (2 EL)
  • 2 Scheiben Vollkornbrot
  • 1 Schalotte
  • 1 Friséesalat (ca. 250 g, oder Löwenzahn)
  • 1 EL Öl

Zubereitung:

  • Den Spargel mit einem Sparschäler schälen. Die holzigen Enden abschneiden. Einen großen Topf mit leicht gesalzenem Wasser zum Kochen bringen und den Spargel darin für 15 Minuten bissfest garen lassen.
  • Die Kürbiskerne grob hacken und die Rinde vom Brot abschneiden. Das Brot anschließend klein würfeln. Die Schalotte schälen und hacken.
  • Frisée putzen, waschen, trockenschleudern und in mundgerechte Stücke schneiden.
  • Öl in einer Pfanne erhitzen, die Brotwürfel dazugeben und anbraten.
  • Nun den Spargel aus dem Sud nehmen und abtropfen lassen. Den Salat anrichten. Die restlichen Zutaten über den Frisée geben.

Tipp:

Um den Salat noch ein wenig aufzupeppen, kannst du Speck anbraten und dazu servieren.

Dressing mit Kürbiskernöl:

Zutaten:

  • 4 EL Wasser
  • 1 TL Honig
  • 4 EL Weißweinessig
  • Pfeffer
  • Salz
  • ½ TL Senf (mittelscharf)
  • 3 EL Kürbiskernöl

Zubereitung:

Wasser, Essig, Salz, Pfeffer, Senf, Honig und Kürbiskernöl in eine Schüssel geben und mit einem Schneebesen cremig aufschlagen.




08.04.2020

Schlafen Teil 3

Dunkelheit und kühle Temperaturen

Mit der Abnahme des Sonnenlichts gegen Abend beginnt dein Körper damit, Melatonin zu produzieren. Melatonin ist das Hormon, welches den Schlafzyklus reguliert und dich müde macht, sobald es ausgeschüttet wird. Das Nachtlicht sollte weder bei dir noch bei deinen Kindern neben dem Bett brennen bleiben. Am besten es ist stockfinster in deinem Schlafzimmer, dann erholt sich der Körper am meisten.

Smartphones, Computer und TV-Geräte haben nichts im Schlafzimmer zu suchen. Neben der Störung durch das Blaulicht ist es besser, nicht bis kurz vor dem Schlafengehen auf Bildschirme zu starren. Lies lieber ein Buch.

Solltest du doch erstmal abends nicht auf digitale Mediennutzung verzichten können, kaufe dir einen Blaulichtfilter. Den gibt es zum Beispiel als Brille oder Brillenaufsatz. Zudem kann man an den technischen Geräten einen Blaulichtfilter aktivieren oder eine entsprechende App herunterladen.

Das Schlafzimmer sollte wirklich nur dem Schlafen dienen und natürlich den Kuschelstunden zu zweit oder mit der gesamten Familie. Genauso wie aber Haustiere nicht im Bett ihrer Herrchen übernachten müssen, so wenig müssen Kinder mit den Eltern im selben Bett schlafen. Nähe zu den Kindern wird nicht über schlechten Schlaf für alle Beteiligten transportiert!

Da dein Schlafzimmer nur für den gesunden Schlaf zu sorgen hat, musst du es nicht wie eventuell deine restliche Wohnung überheizen. Geöffnete Fenster, ebenfalls im Winter, und eine ausgestellte Heizung fördern nicht nur deinen Schlaf, sondern kurbeln zusätzlich deine Fettverbrennung an.

Dein Schaftzimmer ist zum Schlafen da und keine Abstellkammer oder Hobbyraum. Es ist wichtig für die Psyche, dass du darin Ordnung hältst und nicht im Chaos schläfst. Hilfreiche Tipps zum Entrümpeln bekommst du noch später im Buch. Je schöner du deine Schlafstätte inszenierst, selbst wenn du vielleicht nur eine Einzimmerwohnung hast, desto besser und erholsamer wirst du schlafen können.



07.04.2020

Schlafen Teil 2: Schlafroutine

Auch wenn du es genießt, am Samstag und Sonntag lange zu schlafen und erst vormittags oder sogar mittags dein Bett zu verlassen, so ist es deiner Schlafqualität nicht zuträglich, am Wochenende oder an deinen freien Tagen von deiner Schlafroutine abzuweichen.

Je stabiler dein Wach- und Schlafrhythmus ist, desto besser wirst du allgemein Schlaf finden. Versuche, täglich zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen und ebenso jeden Tag zur selben Zeit aufzustehen. Gepaart mit Ritualen, die sich ebenfalls täglich ähneln oder gleich sind, wird sich dein Schlaf nachhaltig verbessern und du wirst ausgeschlafener deinen morgendlichen Kaffee genießen.

Kaffee und andere koffein- oder teeinhaltige Getränke solltest du ab dem späten Nachmittag wiederum meiden. Das Glas Wein oder Gin Tonic hilft nur im ersten Moment beim Einschlafen, zu einer tatsächlichen Verbesserung deiner Schlafqualität führt es nicht. Versuche es mit Kräutertee am Abend, allen voran Kamille.

Das Gleiche gilt für zu spätes Essen am Abend. Am besten hörst du ab 19 Uhr auf, Nahrung zu dir zu nehmen. Leichtes und fettarmes Essen verträgt sich am besten mit einem gesunden, erholsamen Schlaf. Denn sicherlich ist es dir schon passiert, dass du vollgefuttert abends ins Bett gefallen bist. Diese Nacht war bestimmt nicht sehr entspannend, da der Körper viel zu tun hatte. Ist der Körper hingegen entspannt, ist es der Geist ebenfalls...

Versuche, den Sonnenaufgang für dich zu entdecken, anstatt auf den Sonnenuntergang zu warten. Mit einer Tasse Kaffee oder Tee am Morgen den Sonnenaufgang zu beobachten, kann zu einem festen morgendlichen und meditativen Ritual für dich werden, das du mit ein paar Atemübungen ergänzen kannst, um fit und frisch in einen effektiven Tag zu starten.



06.04.2020

Schlafen Teil 1

Ein gesunder Geist wohnt in einem gesunden Körper!

Wir beginnen mit der Gesundheit des Körpers und fangen hier gleich einmal bei einem immer mehr in die Medien drängenden Thema an: beim gesunden und erfrischenden Schlaf.

Warum Schlaf so wichtig ist

Entgegen der immer noch weit verbreiteten Meinung fährt dein Körper während der Nacht in seiner Funktion nicht hinunter in eine Ruhephase. Er ist viel aktiver, als jahrzehntelang angenommen wurde, und die Wichtigkeit eines gesunden und erholsamen Schlafes wird nicht nur von Seiten der Wissenschaft intensiv untersucht, sondern du selbst kannst die Bedeutung eines guten Schlafes täglich neu feststellen. Alle insgesamt fünf Schlafphasen sind gleich wichtig und sie wechseln sich zum Teil im Laufe einer Nacht ab. Neben der Einschlaf- und der Leichtschlafphase sind dir sicher die Tiefschlaf- ebenso wie die REM-Phase bekannt. In den ersten beiden Perioden werden deine Gehirnströme langsamer und dein Körper beginnt sich zu entspannen. Tiefschlaf, sehr tiefer Schlaf und REM (steht für "Rapid Eye Movement") sind die Perioden, in welchen dein Körper sich nicht nur regeneriert, sondern auch repariert. Dafür trägt das menschliche Wachstumshormon Sorge, das in diesen Phasen ausgeschüttet wird. Die Wissenschaft hat zwar noch nicht restlos geklärt, warum die REM-Phase, also die Traumphase, so wichtig ist, aber es ist erwiesen, dass durch das Träumen Emotionen und Eindrücke verarbeitet werden, ganz egal, ob du dich am nächsten Tag daran erinnern kannst oder nicht.

Zudem ist Schlaf essenziell für die Reinigung deiner inneren Organe, gerade der Schlaf vor Mitternacht ist sehr gesund.

Eine weitere Erkenntnis aus der Wissenschaft ist, dass wir sieben bis acht Stunden Schlaf brauchen, und zwar täglich! Und diese Stunden sollten auch wirklich schlafend verbracht werden und nicht damit, Schäfchen zu zählen, sich im Bett zu wälzen oder sich zu überlegen, was am nächsten Tag alles ansteht. Ob in Bezug auf die Stärkung des Immunsystems oder die Steigerung der Konzentration, mit schlechtem oder zu wenig Schlaf betreibst du Raubbau an deiner Gesundheit! Viele Wissenschaftler sagen sogar, dass zu wenig Schlaf die Entstehung von Krebs begünstigt. Der Griff zur Chemiekeule, um einzuschlafen, ist die denkbar schlechteste aller Möglichkeiten, um Schlaf zu fördern oder zu versuchen überhaupt einzuschlafen. Du kennst sicher Kollegen und Freunde, die du nicht fragen darfst, ob sie gut geschlafen hätten oder du gehörst selbst zur Kategorie derer, die selbst nach dem zweiten Kaffee am frühen Morgen noch nicht wirklich startklar sind. Dann lies dir doch einmal die folgenden Empfehlungen durch und suche dir aus, was du am einfachsten und heute noch für dich umsetzen kannst.



05.04.2020

Fermentierte Zwiebeln

Zutaten:

  • 300g rote Zwiebeln
  • 1 Lorbeerblatt
  • Prise Senfkörner
  • Prise schwarzer Pfeffer
  • Prise gemahlener Koriander
  • 10g Salz

Zubereitung:

  • Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden.
  • Alle Zutaten vermischen und durchkneten.
  • Salz mit 500ml Wasser vermischen.
  • Alle Zutaten in ein Gärgefäß geben, Gewicht auflegen und mit Salzlake auffüllen.
  • Gefäß verschließen und drei Wochen fermentieren lassen.



04.04.2020

Kürbis-Rotkohl-Salat

Zutaten:

  • 600 g Eichelkürbis
  • Salz
  • Pfeffer
  • 3 EL Olivenöl
  • 600 g Rotkohl
  • 3 EL Apfelessig
  • 4 EL Walnussöl
  • 100 g Physalis
  • 20 g Blattsalat
  • 30 g Kürbiskerne
  • ½ Bund Schnittlauch (10 g)
  • 1 EL Zitronensaft

Zubereitung:

  • Kürbis waschen, vierteln, entkernen und in 1,5 cm dicke Spalten schneiden. Kürbisspalten in einer Auflaufform verteilen, salzen, pfeffern und mit 1 EL Olivenöl beträufeln. Im vorgeheizten Backofen bei 200 °C 40-45 Minuten backen.
  • Rotkohl von Hüllblättern und Strunk entfernen. Den Kohl dann halbieren, waschen, in feine Streifen hobeln, mit Essig und Walnussöl verkneten, salzen und pfeffern. Den Salat dann zugedeckt 35-45 Minuten ziehen lassen.
  • Die Physalis waschen und halbieren.
  • Blattsalat waschen, trockenschleudern und Blätter gegebenenfalls etwas kleiner zupfen.
  • Kürbiskerne in einer heißen Pfanne bei mittlerer Hitze anrösten.
  • Schnittlauch waschen, trockenschütteln und in feine Röllchen schneiden.
  • Form aus dem Backofen nehmen und Kürbis 5 Minuten abkühlen lassen.
  • Den Kürbis auf einem Teller anrichten. Salatblätter, Physalis und Rotkohl darauf verteilen, mit Kürbiskernen und Schnittlauch bestreuen und mit restlichem Olivenöl und Zitronensaft beträufeln.

Tipp:

Mehr Pep bekommt der Salat durch Speck- oder Fetawürfel.




03.04.2020

Shiitake-Pilze

Dieser Pilz ist ein echtes Wunderwerk und kann super in viele Gerichte eingebaut werden. Einfach getrocknet kaufen, im Mixer zerkleinern und auf das jeweilige Gericht streuen. Das gibt jedem Essen einen leckeren "Kick".

Aber nicht nur, dass er gut schmeckt, der Shiitake-Pilz hat viele positive Eigenschaften. Er hilft beispielsweise bei Darmbeschwerden und kann bei häufigem Verzehr sogar Entzündungen hemmen und sich positiv auf Tumore, Magenprobleme und Kopfschmerzen auswirken.



02.04.2020

Giftige Kosmetik vs DIY Kosmetik

Egal ob Männer oder Frauen, wir wollen doch alle jung und gut aussehen. Dafür schmieren wir uns allerlei ins Gesicht und auf den Körper.

Ohne hier alle giftigen Inhaltsstoffe der handelsüblichen Angebote an Pflegeprodukten zu wiederholen, wirst auch du gemerkt haben, dass die Regale der Drogerien und Supermärkte um biologische, vegane und parfumfreie Produktreihen erweitert wurden. Es geht hier nicht darum, dass du etwa einem Trend folgen solltest, sondern tatsächlich darum, alle deine Anstrengungen in Bezug auf deine Gesundheit und Ausstrahlung nicht mit der Verwendung giftiger und meist gar nicht notwendiger Hautpflegeprodukte ad absurdum zu führen. Es nützt dir wenig, erst gesund zu schwitzen, um dann hinterher deine Haut mit toxischen Stoffen wieder zuzukleistern. Aluminiumchlorid in Deodorants, Lippenstiften und Zahnpasta, Mikroplastik in Peelings und ebenfalls in der Zahnpflege, künstliche Duftstoffe mit allergenen Komponenten und Paraffine aus der Petrochemie. Wenn du dir die Inhaltsstoffe herkömmlicher Markenprodukte aufmerksam durchliest, wirst du nicht mehr so sicher sein, ob du dir und deiner Haut diese Cocktails aus unaussprechlichen Stoffen antun willst.

Anstatt Mikroplastik aus Peelings auf deiner Haut zu verteilen und durch deren Duftstoffe Allergien zu riskieren, kannst du von Kaffeesatz über Salz bis Zucker viele Dinge dafür verwenden, die du in deinem Haushalt vorrätig hast und noch nicht einmal extra einkaufen musst. Kokos- oder Olivenöl als Trägerstoff, fein gemahlene Kräuter aus deinem Garten für frischen Duft, allen voran Minze, und du hast eine perfekte Peeling-Creme, um abgestorbene Hautschüppchen sanft zu entfernen und nebenbei noch die Umwelt zu schonen. Den Weg von Mikroplastik über die Kanalisation und Flüsse ins Meer, dort dann in den Fischmagen und schließlich zurück auf deinen Teller, will ich dir im Detail ersparen!

Ghee, Kokosöl oder auch Olivenöl sind perfekte Mittel, um gegen trockene Haut vorzugehen, und Hanföl hilft bei Juckreiz bis hin zur Neurodermitis. Hast du die trockenen Hautstellen mit dem Hanföl erst einmal erfolgreich behandelt, gibt es deinem Salat einen nussigen neuen Geschmack!

Ob du nun umsteigst auf zertifizierte Naturkosmetik oder dir erst einmal bewusst machst, welche Pflege deine Haut tatsächlich benötigt, DIY-Anleitungen findest du in den Buchempfehlungen und das Experimentieren macht viel Spaß. Hautirritationen treten bei natürlichen Ölen und Inhaltsstoffen wie Zucker, Honig, Vanille oder Pfefferminze nicht auf und Kokos gibt dir das ganze Jahr über einen Hauch von Südsee-Flair.

Kaum etwas schlägt sich so schnell in deinem Aussehen und deiner Ausstrahlung nieder wie Glück und Zufriedenheit. Ein strahlendes Äußeres machen dich beruflich erfolgreicher und festigen nicht zuletzt sogar zwischenmenschliche Beziehungen. Wer will schon ständig mit einem Jammerlappen in Jogginghose herumhängen?



31.03.2020

Bohnen-Brownies

Für etwa 6 bis 8 Brownies

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten

Zutaten:

  • 2 Eier oder vegane Alternative
  • 250 Gramm gekochte Kidneybohnen
  • 80 ml Agavendicksaft
  • 80 Gramm Pekannüsse
  • 50 Gramm entöltes, zuckerfreies Kakaopulver
  • 5 entsteinte Datteln
  • 120 Gramm Butter oder vegane Alternative
  • 1 Prise Salz
  • ½ TL Natron
  • 1TL Vanilleextrakt

Zubereitung:

  • Zuerst den Backofen auf 170 Grad vorheizen. Danach die Butter in einem erhitzten Topf zum Schmelzen bringen und nach kurzem Abkühlen die restlichen Zutaten hinzufügen, zerkleinern und zu einer homogenen Masse rühren.
  • Den Teig auf ein Blech mit Backpapier verteilen, mit grob gehackten Pekannüssen versehen und anschließend für 40 Minuten backen lassen.
  • Zum Schluss abkühlen lassen und genießen.

Tipp: Anstelle der Butter für vegane Brownies Ghee und anstelle der Eier pro Ei ½ zerdrückte Banane nehmen. Geht schnell und ist ganz einfach auszutauschen!



30.03.2020

Ölziehen

Mache es jeden morgen: das Ölziehen. Das ist der perfekte Hack für eine bessere Flora im Mund und Rachenraum und ein Mittel, um deine Zähne und dein Zahnfleisch lange gesund zu erhalten.

Ölziehen wurde im Ayurveda schon vor mehr als 2.000 Jahren gegen fast 30 verschiedene Krankheiten verordnet. Neben Migräne und Hormonstörungen soll es sogar noch gegen Asthma helfen können. Am bekanntesten jedoch ist seine Wirkung bei Karies, Mundgeruch und Zahnfleischbluten, was immer mit einem Zahnfleischrückgang einhergeht. Mit nur fünf bis zehn Minuten täglich nach dem Aufstehen kannst du den nächsten teuren Zahnbehandlungen vorbeugen. Zähneputzen dauert oft nicht mehr als zwei bis drei Minuten und die Zahnbürste kommt nicht überall hin. Öl, welches du für mehr als 15 Minuten in deinem Mund wälzt, durch die Zähne ziehst, kaust und durch deinen gesamten Rachenraum wandern lässt, allerdings schon. Du kennst bereits die antibakterielle Wirkung von Kokosöl, es ist außerdem eines der besten Fette, um zu braten, du hast es also bestimmt schon im Haus und musst nicht erst in Apotheken oder Onlineshops nach dem richtigen Mittel suchen.

Nimm jeden Morgen nach dem Aufstehen und noch vor dem Zähneputzen einen Esslöffel Kokosöl in den Mund. Spiele nun für etwa fünf bis zehn Minuten damit, wie vorher schon erklärt. Dies ist am Anfang noch nicht so einfach und vielleicht gewöhnungsbedürftig. Dann spuckst du das Öl die ersten Tage eben früher aus. Wichtig ist, einfach damit anzufangen und den Zeitraum, in dem du das Öl durch deinen Mundraum wandern lässt, immer weiter auszudehnen, bis du etwa zehn Minuten erreichst! Dann hast du die Gewissheit, dass das Öl jede vorhandene Bakterie erwischt und eingesammelt hat. Es konnte in alle Zahnzwischenräume, Lücken und Spalten eindringen und seine antibakterielle Wirkung voll entfalten. Du hast deine Zahnbeläge damit erfolgreich bekämpft und beugst Zahnfleischentzündungen vor. Spucke das Öl dann in ein Papiertuch und entsorge es über den Restmüll (auf keinen Fall in die Spüle spucken!). Spüle deinen Mundraum gut aus und trinke erst dann deinen morgendlichen Bulletproof Coffee oder Tee.

Wenn du dich schon einmal mit Ayurveda befasst hast, dann kannst du vor dem Ölziehen noch eine Zungenreinigung durchführen und damit unter anderem deine Geschmackswahrnehmung wieder verbessern.



29.03.2020

Die Spiegelübung... gib deinem Ego was zum Lachen.

Kennst du das? Du drehst dich in deinem neuen Kleid vorm Spiegel und bist eigentlich gut gelaunt. Schließlich fällt dir ein Makel an dir auf und sofort machst du dich auf die Suche nach weiteren. Natürlich wird jeder da fündig. Aber was machst du? Du schimpfst auf dich selbst, wie konntest du nur so disziplinlos sein. Schließlich ziehst du das neue Kleid wieder aus und vergräbst es tief unten im Schrank - der Tag ist gelaufen.

Übung:

Ziehe etwas an, was du nicht magst. Kombiniere Dinge aus deinem Kleiderschrank, die dort schon lange herumliegen. Mache eine Modenschau und lache dich dabei kaputt. Wenn dir alte Klamotten nicht mehr passen, mache dir einen Spaß daraus, dass das so ist. Denk verrückt. (Vielleicht ist das zudem eine gute Gelegenheit für deine Kleiderspende an eine soziale Einrichtung, wenn du dich mit dem einen oder anderen Stück nicht mehr anfreunden kannst und es sich nicht für Fasching eignet).




28.03.2020

Einfache Zahnpasta

Eigenschaften: reinigt die Zähne

Zutaten:

  • 3 EL Natron
  • 5 EL Kokosfett
  • Steviapulver für den Geschmack
  • Einige Tropfen Myrrhe-Extrakt

Zubereitung:

  • Fett schmelzen und ständig rühren.
  • Andere Zutaten dazugeben und mischen.




27.03.2020

Man gönnt sich ja sonst nichts!


Kennst du diesen Spruch? Habe ich auch oft gesagt. Mittlerweile stimmt er einfach nicht mehr. Frage dich doch mal eben, wie oft du dir etwas gönnst. Ein großes Eis mit Sahne. Einen Filmeabend ohne Kinder und ohne Grübeleien. Einen Wellness-Tag mit deiner besten Freundin. Einen ausgiebigen Friseurbesuch. Einen Spaziergang im Wald. Einen Yogakurs. Die Mitgliedschaft in der Tanzschule. Einen chilligen Nachmittag auf dem Sofa mit deinem Lieblingsroman (obwohl draußen die Sonne scheint! Darf man das überhaupt?). Dieses feine, aber sauteure Olivenöl aus dem Bioladen...

Okay, ich höre schon auf. Es gibt tausend Möglichkeiten, sich selbst etwas zu gönnen. Und ja, Geld macht da vieles einfacher. Aber auch wenn du nicht zu den reichen It-Girls deiner Stadt gehörst, kannst du dir jeden Tag etwas Gutes tun. Dazu erinnerst du dich jetzt an all die Dinge, die dir ein zufriedenes Gefühl vermitteln. Schreibe sie auf. Und dann - und hier fängt der Spaß an! - machst du genau das! Crazy shit, hm?! Nimm ruhig wahr, wenn sich in dir Widerstand regt, wenn dieser kleine fiese Wurm in deinem Kopf auftaucht, der dir sagt "Das darfst du aber nicht. Hast du 'ne Ahnung, wie dein Schreibtisch aussieht? Und das Bad ist auch nicht geputzt. Und der Geldbeutel ist leer. Was zum Teufel machst du also da??!!". Lass ihn quatschen. Er ist ein Teil von dir, der dich funktionieren lassen will (was ja auch durchaus seine Berechtigung hat). Nimm den Mecker-Wurm einfach mit in den Wald oder aufs Sofa. Der entspannt sich auch bald, du wirst sehen.



26.03.2020

Bringe deine Gesundheit auf Schwung.

Welches Gemüse eignet sich für einen grünen Smoothie?

Deiner kulinarischen Kreativität sind bei der Zubereitung eines grünen Smoothies keine Grenzen gesetzt.

Als Salate eignen sich beispielsweise:

  • Feldsalat
  • Postelein
  • Rucola
  • Endiviensalat

Im Gegensatz zu anderen Sorten sind diese Salate reich an vielen Nährstoffen.

Für Einsteiger eignen sich hingegen auch Blattgemüse wie Spinat, Mangold und Grünkohl.

Als Kräuter empfehlen sich Löwenzahn und Brennnessel.




26.03.2020

Bald gibt es frische, deutsche Erdbeeren. Mache dich schon mal für diesen leckeren Salat bereit.

Fruchtiger Rucola-Salat mit Erdbeeren

Zutaten:

  • 125 g Rucola
  • 1 Handvoll Erdbeeren
  • 1 rote Paprikaschote
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

  • Rucola waschen, putzen und trockenschleudern. Dann die Erdbeeren waschen und halbieren. Die Paprikaschote waschen, vierteln und entkernen. Anschließend in kleine Würfel schneiden. Nun die Frühlingszwiebeln waschen, putzen und in kleine Ringe schneiden.
  • Den Rucola mit den Frühlingszwiebeln vermischen, würzen und auf einen Teller geben. Die Erdbeeren und die Paprikawürfel darüber geben.

Dressing: Vinaigrette:

Zutaten:

  • 2 EL Balsamessig
  • 1 TL körniger Dijon-Senf
  • 2 TL flüssiger Honig
  • Salz
  • Pfeffer
  • 6 EL Olivenöl

Zubereitung:

Essig, Senf und Honig mit etwas Salz und Pfeffer verrühren. Anschließend das Öl dazugeben und zu einer Vinaigrette verschlagen.
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